Home
http://www.faz.net/-gqe-7b0da
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Japanische Firma wegen Mobbings verurteilt Angestellte musste Hasenohren tragen

Wegen Mobbings hat ein Gericht in Japan die Kosmetikfirma Kanebo zu Schadensersatz verurteilt. Laut japanischen Medienberichten hatte die Firmenleitung eine Angestellte, die Verkaufsvorgaben verfehlte, gezwungen, Hasenohren anzulegen.

Ein Gericht in Japan hat das Kosmetikunternehmen Kanebo zur Zahlung von Schadenersatz an eine 61-jährige ehemalige Angestellte wegen Mobbings verurteilt. Wie japanische Medien am Donnerstag berichteten, zwang die Firmenleitung in der südwestlichen Präfektur Oita die Frau unter anderem dazu, überdimensionierte Hasenohren anzulegen - als Strafe dafür, dass sie ihre Verkaufsvorgaben verfehlte. Vier Vorgesetzte fotografierten die Angestellte in dieser Aufmachung; später wurden die Bilder bei firmeninternen Trainingsprogrammen verwendet.

Nach einem Bericht der Zeitung „Mainichi Shimbun“ hatte die Frau Kanebo nach ihrem Ausscheiden aus dem Betrieb auf 3,3 Millionen Yen (25.500 Euro) Entschädigung verklagt. Sie machte unter anderem geltend, durch den psychischen Stress krank geworden zu sein. Der Zeitung „Asahi“ zufolge verurteilte das Gericht die Firma zu einer Geldstrafe von nur 220.000 Yen (1700 Euro). Die Firma habe aber freiwillig etwas mehr gezahlt, hieß es.

Quelle: AFP

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Gesperrte Protestseite Facebook verweigert Kreml-Kritiker Unterstützung

Mitte Januar droht dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny abermals eine Haftstrafe. Ein Protestaufruf seiner Unterstützer auf Facebook wurde auf Betreiben der russischen Behörden blockiert. Der amerikanische Internetkonzern hat die Aufforderung zur Blockade klaglos ausgeführt. Mehr Von Friedrich Schmidt, Moskau

21.12.2014, 15:16 Uhr | Politik
Trinken gegen den Burnout

In Japan sind die Gruppen betrunkener Angestellter längst zur Zielscheibe des Spotts geworden: Mit spätabendlichen Trinkritualen versuchen sie, den Stress am Arbeitsplatz zu kompensieren. Doch standen ihre 20-Stunden-Schichten einst für den Aufschwung der japanischen Wirtschaft, sind sie heute mehr ein Kampf ums Überleben. Mehr

10.10.2014, 12:02 Uhr | Gesellschaft
Japan Politik als Familiengeschäft

Dynastien dominieren die japanische Politik – sie machen unter sich aus, wer Regierungschef wird. Der wiedergewählte Ministerpräsident Abe ist da keine Ausnahme. Und seine nationalistische Agenda ist auch dem Großvater geschuldet. Mehr Von Carsten Germis, Tokio

14.12.2014, 23:00 Uhr | Politik
Russische Oppositionspolitiker schuldig gesprochen

Das Gericht in Moskau hat die Oppositionsführer Udalzow und Raswosschajew schuldig gesprochen. Es wirft ihnen vor, 2012 Massenproteste gegen Präsident Putin organisiert zu haben. Die beiden Verurteilten bestreiten das. Mehr

24.07.2014, 16:18 Uhr | Politik
Insidergeschäfte Der Sheriff der Wall Street wird entwaffnet

Ein Berufungsgericht hebt die Verurteilung von zwei prominenten Hedgefonds-Managern wegen Insiderhandels auf. Das könnte weitreichende Auswirkungen auf die Kampagne des New Yorker Bundesstaatsanwalts Preet Bharara gegen die Wall Street haben. Mehr Von Norbert Kuls, New York

11.12.2014, 07:00 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 04.07.2013, 14:51 Uhr

Gabriels falsches Signal

Von Heike Göbel

Sigmar Gabriel hat weiteren Sanktionen gegen Russland eine Absage erteilt. Das ist das falsche Signal. Mehr 6


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Lehrer und Schüler sind zufrieden mit der Computerausstattung an Schulen

Lehrer und Schüler sind eigentlich zufrieden mit ihrer Internet- und Computer. Doch welche Gruppe ist kritischer mit der Ausstattung? Mehr 1

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden