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Italien Kultursteuer für alle

26.09.2009 ·  Die italienischen Kirchen bekommen ihr Geld zum Großteil aus Steuermitteln. Dafür wird in Italien eine Art Kultursteuer erhoben, die 0,8 Prozent der Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer umfasst.

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Wie finanzieren sich Kirchen?
Die italienischen Kirchen bekommen ihr Geld zum Großteil aus Steuermitteln. Dafür wird in Italien eine Art Kultursteuer erhoben, die 0,8 Prozent der Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer umfasst. Jeder Bürger muss sie zahlen, kann jedoch bestimmen, an welche soziale oder kulturelle Einrichtung das Geld fließt. Bestimmt er kein Ziel, so wird sein Beitrag entsprechend den Entscheidungen der anderen Steuerzahler aufgeteilt.

Mischt der Staat sich ein?
Der Fiskus zieht das Geld ein und leitet es weiter. Er gibt den Kirchen nicht bekannt, welcher Bürger an sie zahlt und welcher nicht. Insofern kann die Kirchenmitgliedschaft auch nicht an die Zahlung geknüpft werden.

Welche Nachteile gibt es?
Kein Bürger kann entscheiden, mit seinem Geld etwas vollkommen anderes anzufangen, zum Beispiel eine neue Waschmaschine zu kaufen.

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Von Holger Steltzner

Mit größter Selbstverständlichkeit und in unerträglichem Ausmaß zahlt die Elite Griechenlands keine Steuern und flüchtet mit Milliarden ins Ausland - und jede griechische Regierung lässt sie gewähren. In den Geberländern wächst die Wut der Steuerzahler. Mehr 40 149

29.05.2012 15:05 Uhr
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