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FAZ Plus Artikel Olaf Scholz : Der SPD-Finanzminister hat schon Fans – in Italien

Olaf Scholz im Wahlkampf. Bild: EPA

Die Große Koalition weckt Hoffnungen: Italien freut sich auf ein Ende der Austerität und auf mehr Europa.

          Große Genugtuung ist die Reaktion in Italien auf die Nachricht, dass der nächste deutsche Finanzminister von der SPD kommen wird. Groß waren die Befürchtungen gewesen, als kurz nach der Bundestagswahl über eine „Jamaika“-Koalition verhandelt wurde und das Schreckgespenst eines an deutschen Interessen orientierten FDP-Vorsitzenden Christian Lindner im Finanzministerium an die Wand gemalt wurde. Nun titelt Italiens Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“: „Weniger Austerität, mehr Europa“. Italiens wichtigste Zeitung „Corriere della Sera“ kommentiert, nun sei schwarz auf weiß geschrieben, dass Deutschland mehr Verpflichtungen gegenüber Europa eingehen werde: „Mehr Beiträge für den europäischen Haushalt, die Akzeptanz für das Prinzip der Fiskalunion mit einer makroökonomischen Stabilisierung sowie der Umwandlung des Europäischen Rettungsfonds (ESM) in eine Institution unter der Kontrolle der Europäischen Union“

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          Daraus werden zwei Folgerungen gezogen: „Zum ersten Mal seit Jahrzehnten zwinkert das deutsche Auge in Richtung Föderalismus. Und es ist das Ende der Überschüsse, die als Reserve gehalten werden“. Roms lokale Tageszeitung „Il Messaggero“ stößt in das gleiche Horn: Die Strenge der gegen Südeuropa gerichteten Liberalen, eventuell gepaart mit derjenigen von Bundesbankpräsident Jens Weidmann, hätte Italien sehr benachteiligt.

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