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Finanzpolizei : Italienische Steuerfahnder fordern Daten von Schweizer Bankkunden

  • Aktualisiert am

Die Credit Suisse am Züricher Paradeplatz Bild: Reuters

Der Schweizer Großbank Credit Suisse droht neuer Ärger aus Italien. Steuerfahnder wollen Daten über Italiener, die in der Schweiz insgesamt 6,7 Milliarden Euro angelegt haben.

          Die italienischen Steuerfahnder verlangen von den Schweizer Behörden die Herausgabe der Daten von 10.000 italienischen Bankkunden, die ein Vermögen von insgesamt 6,7 Milliarden Euro in der Schweiz haben, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten. Der Schritt folge auf das im vergangenen Jahr abgeschlossene Steuerverfahren der Credit Suisse in Italien. Unklar war zunächst, ob es sich bei den Bankkunden, zu denen die Italiener Informationen anfordern, nur um Credit-Suisse-Kunden handelt. Die Steuerfahndung wollte sich nicht weiter dazu äußern.

          Im Herbst vergangenen Jahres hatte die Bank erklärt, insgesamt knapp 110 Millionen Euro an Buße und Steuern zu bezahlen, um ein Verfahren der italienischen Behörden zum grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft abzuschließen.

          Zu dem neuerlichen Vorstoß aus Italien erklärte die Bank, sie sehe das Verfahren der dortigen Behörden zu den grenzüberschreitenden Aktivitäten der Bank als abgeschlossen an. Die Schweizer Steuerverwaltung wollte sich dazu nicht äußern.

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