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IT-Lexikon Von ADSL bis Ethernet

03.03.2006 ·  Neue Entwicklungen im Technologiebereich bringen auch viele neue Fachbegriffe und Abkürzungen mit sich. Anlässlich der Cebit-Eröffnung erklärt unser Glossar in drei Teilen ihre Bedeutung.

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Neue Entwicklungen im Technologiebereich bringen auch viele neue Fachbegriffe und Abkürzungen mit sich. Anlässlich der Cebit-Eröffnung erklärt unser Glossar in drei Teilen ihre Bedeutung.

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)

Technologie zum Transport großer Datenmengen über Kupferleitungen (Telefonleitungen). Sie ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu acht Megabit pro Sekunde zum Kunden und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz und ist damit rund 60 Mal schneller als ISDN.

ASP (Application Service Provider)

Zu deutsch etwa Anwendungs-Dienstleister. ASPs sind Firmen, die anderen Unternehmen einen kompletten Service, zum Teil inklusive Software-Nutzung über das Internet oder ein privates Datennetz anbieten. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall über das Datennetz für die Nutzung gemietet.

Authentifizierung

Die eindeutige Erkennung der Identität eines Internet-Nutzers, die im elektronischen Handel und bei vertraulichen Geschäftsprozessen wichtig ist. Dabei werden zum Beispiel das Passwort oder biometrische Merkmale wie bei der Iris-Erkennung kontrolliert.

Bit

Die kleinste Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1024 Byte entsprechen einem Kilobyte, 1024 Kilobyte sind ein Megabyte.

Blu-ray

Einer der möglichen Nachfolger der heutigen DVD mit bis zu 50 Gigabyte Speichervolumen. Die unter anderem von Sony und Philips entwickelte Blu-ray-Disc konkurriert mit der ebenfalls einen blauen statt eines roten Lasers nutzenden HD-DVD.

Bluetooth

Standard für drahtlose Datenübertragung über eine Entfernung von bis zu rund zehn Metern. Im Gegensatz zur Infrarot-Übertragung ist bei Bluetooth keine Sichtnähe zwischen den Geräten nötig. Laptops, Drucker, Handys und Organizer können sich mit Bluetooth drahtlos auch durch Mauern und Wände hindurch verständigen.

CPU (Central Processing Unit)

Auch einfach Prozessor genannt; Zentraler Baustein eines Personal Computers, der alle wichtigen Berechnungen erledigt.

CRM (Customer Relations Management)

Software zur Verwaltung von Kundenbeziehungen. Mit CRM-Softwaresystemen lassen sich vom Ein- und Verkauf bis zur individuellen Kundenpflege alle Beziehungen steuern. Zu den größten Anbietern von CRM-Software gehören Siebel und das deutsche Unternehmen SAP.

DNS (Domain Name Server)

Namens-Server. Internet-Adressen bestehen aus reinen Zahlenfolgen (z.B. 192.12.13.25). Damit man sie sich leichter merken kann, werden sie durch einprägsamere Namen ersetzt. Der im alltäglichen Internetverkehr benutzte Name wird systemintern dann wieder von den Namens-Servern übersetzt.

DRM (Digital Rights Management)

Technologien zum Schutz von Urheberrechten bei digitalen Dokumenten wie Musik, Software oder Bücher. Mit DRM-Techniken soll sichergestellt werden, dass die Dokumente nur genutzt werden können, wenn man sie rechtmäßig erworben hat. Manche DRM-Verfahren legen auch fest, wie oft und auf welchen Geräten zum Beispiel digitale Musikdateien abgespielt werden dürfen.

DVB (Digital Video Broadcasting)

Europäischer Standard zur Übertragung digitaler Fernsehdaten über Satellit (DVB-S), terrestrisch über Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C). Dank der digitalen Bildcodierung passen vier bis zehn Mal mehr Fernsehprogramme in einen herkömmlichen Kanal. Bis 2010 sollen sämtliche Fernsehsignale in Deutschland digital übertragen werden.

Ethernet

Protokoll, das die Datenübertragung in lokalen Netzwerken (LANs) regelt. Der Übertragungsstandard wurde 1976 von dem kalifornischen Konzern Xerox entwickelt.

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29.05.2012 15:05 Uhr
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