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iPhone 5 Apple entschuldigt sich für Karten-Pannen

 ·  Die Apple-Fans waren schwer enttäuscht. Der Kartendienst des neuesten iPhones produzierte Fehler über Fehler. Nun hat sich der Vorstandsvorsitzende Tim Cook in aller Form entschuldigt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (16)

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Dirk  Lehmann

Der technologische Stillstand bei apple ist überdeutlich

Das Einzige, was bei apple NOCH gut funktioniert, ist die Abteilung für gehirnwäsche.. ähem: MArketing.

Beispiele: Das retina-Notebook, also das Topmodell, was mit guter Ausstattumng nahe an unfassbaren 4000 euro liegt, ist nicht einmal mit einem entspiegelten Bildschirm erhältlich.

es gibt aber tatsächlich Kunden, die nicht extra einen abgedunkelten Raum aufsuchen wollen, um den Bildschirm einigermaßen reflexionsfrei zu betrachten.

Und als MAke-up-Spiegel ist das Ding den Meisten dann doch zu teuer und zu schwer....

Absolut frech das Ansinnen, bei so einem extrem teuren Gerät keine FW 800 und keine LAN-KAbelanschlüsse mehr zu haben, weil man ja unbedingt noch 3mm dünnere gehäuse für die oberflächlichen Designfreaks bauen musste, passte das nicht mehr.

Die Oberfrechheit ist aber, die nötigen, leicht verlustig gehenden Adapter nicht enigstens beizulegen, sondern auch noch jeweils 19-29 Euro dafür zu verlangen... so oberdreist ist nur apple- Hochmut kommt vor dem Fall ... bald !

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 29.09.2012 11:10 Uhr

Abwarten lohnt sich

Als das neue IOS-6 als Update auf dem Einstellungs-Icon erschien haben es sicher viele iPhone und iPad Besitzer sofort installiert und dann wohl zu spät bemerkt, das die Google-Maps App mit dem Street-View Feature verschwunden war und dafür das grottige Apple-Maps angeboten wurde, das keine Street-View-Funktion kennt. Apples Canossa-Gang jetzt andere Kartendienste über den Safari Browser zu nutzen hilft leider denen nicht die Apps nutzen, die auf Karten zugreifen, die nun ebenfalls die grottigen Apple-Maps sind. Das Katenmaterial von Apple ist so schlecht, dass es Jahre braucht alle gravierenden Fehler zu beseitigen und auch die Kartenoptik ansprechbarer zu machen. Auch die Satellitenbilder sind veraltet und durchwegs schlecher als die von Google. Ich bin mir sicher dass demnächst ein erneutes Update von IOS-6 kommt, das die Google-basierende Map wieder zeigt. Apple wir das Problem nicht in den Griff bekommen.

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Alex Klauke
Alex Klauke (aklfaz) - 28.09.2012 23:31 Uhr

Sich von Google erpressen zu lassen ist besser (und: iOS 6 Dienst, nicht (nur) iPhone 5!)

als etwas eigenes zu entwickeln und zuzugeben dass es anfangs hakt?

Sicherlich hat Apple durch die vorherigen Demonstrationen ihrer Karten-App zu große Erwartungen geschürt und anders als letztes Jahr mit Siri ging es jetzt um einen Dienst der von Kunden als notwendig erachtet und schlecht als Beta eingeführt werden kann, aber was ist die Alternative, für Apple und die iOS Nutzer?

Keine Turn-by-Turn Navigation, die behält Google Android vor. Stattdessen Latitude, womit Google v.a. auch Daten über die Nutzer sammelt. Und vielleicht sogar Werbung auf den Karten.

Apple wäre abhängig geblieben von Google und die Karten App immer einen Schritt hinter der für die Android Konkurrenten.

Und wer meint der jetzige Status Quo, bei dem auch viele "falsche Fehler" gelistet werden, würde lange Bestand haben hat Apple in den le Jahren nicht beachtet. MobileMe (für das sich noch Steve Jobs entschuldigte) ersetzt durch iCloud. Ping? Pingt nicht mehr.

Entschuldigung angenommen. Wiedervorlage 2013.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.09.2012 11:38 Uhr
Sascha Wichert

Neue Appdienste ja, Bananensoftware NEIN

Ich sehe es ähnlich. Aus Testzwecken habe ich auf einem ipad3 bewusst iOS6 getestet, wohl wissend dass ich sowohl die YouTube App und google Maps verliere.

Ich rechne eher damit dass Drittanbieter diesen Appverlust kompensieren und so geschickt von einem solch gravierenden Fehler bei Apple profitieren.

Grundsätzlich ist es richtig, dass Apple hier einen eigenen Weg beschreitet, dies rechtfertigt für einen so kapitalstarken und mit besten Ressourcen ausgestatteten Weltkonzern allerding zu keinem Zeitpunkt eine solche Art der vorschnellen Unsetzung a la Bananensoftware (reift beim Kunden) .

Verärgert waren wir auch über den Updatezwang für ein vier Jahre altes MacBook - für das kostenpflichtig auf das OD SnowLeopard geupdatet werden musste. Erst ein Anruf bei unserem lokalen MacHändler informierte uns über eine auf 16 EUR reduzierte Updateversion die wenigstens schnellstens per Post auf Installationmedium DVD ausgeliefert wurde.

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Holger Schreck
Holger Schreck (Osztrak) - 28.09.2012 21:57 Uhr

So geht Rückschritt

Der User solle doch Google Maps verwenden, schlägt Cook als Alternative vor. Aber was macht der Entwickler, dessen App auf dem Kartenmaterial (ROFL) von Apple aufsetzen muss?

Das Hauptproblem ist nämlich nicht mal diese unglaublich lausige Dilettanten-App von Apple, sondern das Pre-Beta-Kartenmaterial, das Apple zugrundelegt, welches auch viele andere Apps nutzlos macht! Mit anderen Worten: das iOS6 hat einen deutlich geringeren Nutzwert für die Kunden als die Vorgängerversion.

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Roland Magiera

Da tränen einem ja die Augen

Die Fehler auf der erwähnten Webseite sind haarsträubend, bis teilweise hart an der Schmerzgrenze und nicht nur durch Softwarebugs zu erklären.

Wahrscheinlich wurden die Karten in aller Eile in Indien zusammengetackert.

Teilweise wurde scheinbar auch von google geklaut. Wenn dann eigene Fehler eingebaut werden (doppelte Straßen etwa oder Namen passen und Bild nicht), fällt das natürlich auf.
Da wurde sogar ziemlich offensichtlich abgeschrieben. Toller Anspruch.

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Paul Poste
Paul Poste (PauloPost) - 28.09.2012 18:10 Uhr

Der geizigste Konzern der Welt

Vermutlich müssen Sie lange warten, bis Apple mal ein paar Dollars als Entschädigung rausrückt. Deren Portemonnaies sind noch schwerer zu öffen als ein iPhone. Das merken Sie spätestens dann, wenn's um Garantie oder Gewährleistung geht. Da beißen Sie auf etwas, das nicht Alu ist, sondern Granit.

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Hermann Eichhorn

Entschuldigung in aller Form nicht genug.

Der Kunde hat bei einem Premium Preis Anrecht auf ein Premium Produkt. Apple entwertete mit seinem lausigen Kartendienst dieses Premium selbst. Apple muss bei seinen Patentkämpfen an allen Fronten auf der ganzen Welt aufpassen, dass es nicht zu einer Anwaltsfirma verkommt, die gestrige Meriten verteidigt und dabei den Fokus auf Innovation und Leadership verliert. Apple hätte, wäre Google oder Samsung für den Kartendienst verantwortlich gewesen, diese mit einer Millardenklage vor sämtliche Gerichte gezogen als Entschädigung. Deshalb reichen wohlgesetzte Worte der Entschuldigung nicht aus. iPhone5 Käufer und Upgrader auf IOS 6 steht ein Cash back oder eine Gutschrfit zu. Es ist schön sich damit zu Brüsten 50 % Gewinnspanne beim iPhone zu haben, etwas andereres ist es, wenn man dann dieses Produkt selbst durch Billigsolftware vermasselt. Apple muss aufpassen, dass es seinen innovativen Führungsanspruch nicht verliert. Das iPhone 5 hat schon den leichten Geruch eines Folgeproduktes.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.09.2012 11:25 Uhr
Andreas Heiligtag

Entschädigungen...

Wenn jemand erwartet, dass ein komplett neuer Kartendienst auf Anhieb funktioniert, dann erwartet er wohl zu viel von menschlichen Fähigkeiten. Am besten verklagen wir gleich alle Menschen, die nicht fehlerlos arbeiten und verhindern somit jeden Fortschritt, weil niemand mehr etwas neues wagt aus Angst davor verklagt zu werden.

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Dirk  Lehmann

Sehr entlarvender Wortlaut der Entschuldigung

>>Er sagte, er finde es “extrem bedauerlich“, dass die Kartenfunktion des Geräts für Frustration bei den Nutzern gesorgt habe.<<

Er bedauert also nur den Imageverlust des Unternehmens, sonst hätte er gesagt, daß er es extrem bedauerlich findet, dass die Kunden beim Kartendienst einen schlechten Service bekamen...

Aber diese Art von Unternehmensstatements vom apple- Olymp hinab zum Plebs der kunden hat ja Tradition.
Wir erinnern uns: Die schwere Antenennfehlfunktion des iPhone4 wurde ja monatelang bestritten, und der Apfelgott Steve Jobs himself tönte ja wochenlang, seine Kunden seien einfach nur zu blöd zum Telefonieren, später milderte er das ab und sagte, sie seinen zu blöd, ein telefon richtig in der Hand zu halten.

Später dann feierte sich apple selber, weil es kostenlos Präservative für das Iphone gab, die die Fehlkonstruktion kompensierten.

It´s not a bug, it´s a feature.....

Ich möchte nicht wissen, was los wäre, wenn das Nokia passieren würde....

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.09.2012 14:36 Uhr
Dirk  Lehmann

"Dass es bei Samsung ggf. kostenlose Schutzhüllen gegeben hätte, würde ich bezweifeln."

Nun - Samsung und andere Konzerne sorgen halt dafür, daß ihre Produkte im funktionalen Kernbereich - und der soll Gerüchten zufolge bei HAndys tatsächlich die telefonfunktion sein - schlicht und einfach einwandfrei funktionieren.

DA bildet apple eine Ausnahme.... ich habe mich jahrelang köstlich amüsiert, wenn ich mit meinem (immer noch genutzten und hocheffizienten ) Nokia Communicator - übrigens das erste, geniale Smartphone der Welt, was apple nur kopierte und eine andere Bedieneroberfläche drüberlegte - problemlosen Empfang hatte, wo iPhone-Besitzer mit roten Ohren fluchten.
Von der tollen Quertz-Tastatur, dem austauschbaren Akku und den gigantischen Standzeiten des Communicator will ich erst gar nicht anfangen, zu reden...
Nokia hat bereits kostenlos einen perfekten Kartendienst angeboten, als die iPhone-Spielzeuge gerade mal auf den Markt kamen...

Nun ist Bedieneroberfläche bei allen Smartphones ähnlich - wo war doch gleich der Vorteil von apple? Im schlechteren Produkt?

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Dirk  Lehmann

@ bernhard Kraus

Aha., sie zeigen den typischen reflex der religiösen apple-Fanatiker:

Wer es wagt, kritisch oder gar ironisch etwas gegen den sektenführer oder seine Firma zu sagen, ist halt nur neidisch...

Zu dumm, daß ich ein MBP und MAcPro sowie ein iPad nutze, irgendwie will ihre Unterstellung da nicht so recht greifen, nicht wahr?

Ich habe mir jedoch den gesunden Menschenverstand erhalten.
Das erste MBP hielt genau 2,5 Jahre, bevor es den elektronischen Tod starb, mein derzeitiges, mit dem ich gerade tippe, hatte bereits nach einem Jahr eine defekte Tastatur. Wohlgemerkt: jeweils die top-Modele, da sollte man Qualität bei dem extrem hohen Preis erwarten.

Handhabung und Software ließ mich zu apple schwenken, sie überzeugt immer noch.
Aber die HArdware-Qualität ist unterirdisch.
NIE ZUVOR hatte ich defekte Notebooks, nicht bei IBM, nicht bei Toshiba, nicht bei PAnasonic.
Und diese habe ich - im gegensatz zum apple - WIRKLICH im harten Alltag viel mehr gefordert - der Kaiser hat keine Kleider an

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Tobias Janneck
Tobias Janneck (Der_T) - 28.09.2012 17:56 Uhr

Ja...

Wie Ihr Vorredner schon sagte: "It's not a bug, it's a feature."

Und, ja, ich freue mich riesig über so etwas, weil es zeigt, wie normal diese Firma entgegen ihrer eigenen Behauptung eigentlich ist.

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Bernhard Kraus

Falsch.

Steve Jobs hat bei Antennagate eine Entschuldigung abgegeben und mithilfe der Daten der Telefonkonzerne bewiesen, dass ein völlig unverhältnismäßiger Hype gemacht wurde.

Dass es bei Samsung ggf. kostenlose Schutzhüllen gegeben hätte, würde ich bezweifeln.

Aber jeder Apple-Neider freut sich riesig, wenn beim neuen iPhone irgendwas erstmal nicht so funktioniert, wie es sollte ...

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Christian Jobst

Naja

wenigstens ein offener und ehrlicher Umgang mit Fehlern. Kann nichts jedes Unternehmen von sich behaupten. (Apple aber auch nicht immer: Foxconn etc.)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.09.2012 16:43 Uhr
Markus Windicus

Dankbarkeit?

Bei Apple ist man nicht aus reiner Dankbarkeit am Kunden offen und ehrlich. Man hat das Image des "Über-Produktes" geschaffen und verkauft völlig überteuerte Hardware, die jetzt nichteinmal richtig nutzbar ist. Eine Entschuldigung ist da einfach nicht zu umgehen. Das einzige Argument der Apple-Freunde war bisher immer "es funktioniert einfach!". Aber was nun?

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