24.11.2012 · Der Jurist, Ökonom und Unternehmer Stephan Werhahn ist aus der CDU ausgetreten, weil er den Euro-Rettungskurs nicht mehr mittragen konnte. Jetzt ist er Spitzenkandidat der Freien Wähler. Es gebe Alternativen, die den Steuerzahler weniger belasteten, sagt der Adenauer-Enkel im Interview.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Werhahn zeigt €-Rettungsverstand, die €-rettungsbesessenen Merkel u. Schäuble eine Dummheit
nach der anderen.
Besonders nach ihrem Gelübdebruch - "so lange ich lebe" -
u. ihrem Wechsel ins Draghi-Lager, zusammen mit ihrem unfähigen
Wendehals-Schäuble, fällt die in Finanzen unprofessionell
agierende Pfarrerstochter durch dummes voreiliges Gebaren auf. So z.B.,
wenn sie GR im € wünscht, ohne sich über die
katastrophalen Folgen im Klaren zu sein.
Werhahns ehrenwerter Austritt aus der CDU, weil er deren Unsinn nicht
mehr mittragen konnte, u. sein Engagement für seine durchaus realen
u. nicht €-rettungsverrückten Ansichten bieten die Chance,
dass endlich Politik bezüglich der GR-Krise die richtigen
Schlüsse zieht, die richtigen Hilfen an GR leistet u. GR
Vorleistung tätigen muß, um wieder Geld zu erhalten.
Versprechen reichen schon lange nicht mehr aus.
CDU/CSU sowie Schlafmützen-Gleichmacher-SPD u. merkelkursabnickende
Grüne haben sich in der Schuldenkrise hoffnungslos ins Abseits
gestellt, völlig den Vorstellungen Brüssels u. der EZB
unterworfen.
Zulasten von D!
Werhahns folgende Aussage irritiert mich :" Europa braucht eine Bundesregier. und einen Präsidenten
Allen übrigen Aussagen zum € u. zur derzeitigen EU- Politik
stimme ich zu. Besonders, daß derzeit die Völker
gegeneinander , wie seit Jahrzehnten nicht mehr, aufstehen u. aggressiv werden.
Daher ist eine ,wie in einem Interview von ihm angesprochene Regierung
u. Präsident Europas= EU-Einheitsstaat völlig
unverständlich,würde die Spannungen extrem
vergrößern u. entkräftet die anderen Argumente. Europa
in seiner kulturellen , sprachl. u.a. Vielfalt ist ein höchst
wertvoller Schatz,der niemals der nüchternen Ökonomie geopfert
werden darf, auch nicht einem primitiven Ökonomieenglisch mit
Aussterben der über 30 Sprachen,der Dialekte u. der damit verb.
Kulturvielfalt!Der Vergleich mit den USA ist in E. nicht statthaft, denn
dort handelte es sich um eine Neugründung.H.Schmidt
u.Rot/Grün=deren Vorstellungen geben D. völlig auf. Den obigen
Widerspruch muß Werhahn noch zu Gunsten einer lockeren EU ohne
Einheitsstaat auflösen, wenn er gewählt werden will.Koalition
der FW alsKorr.mitUNION/FDP=GUT
Keine Volksabstimmung in Bundesangelegenheiten!
Fragesteller Plickert uebersieht dies am Ende des Interviews.
Waere Werhan ein guter Jurist, haette er dies klargestellt. Bezeichnende
Inkompetenz!
Meister Ulherr - Typisch fuer Sie
Auch Sie verweigern den Respekt gegenueber den Regeln der repraesentativen Demokratie.
Bezeichnende, niveaulose Zuschrift - ganz wie wir es von Ihnen gewöhnt sind, Rolfs2!
Verhältnisse lassen sich ändern. Wer sich also für
Referenden, Volksabstimmungen auch in Bundesangelegenheiten einsetzt,
beweist damit Kompetenz und Weitblick. Das GG deckt diese Forderung
allemal, dazu muß die Auslegung nicht halb so großzügig
wie bei der lt. BVerfG. zulässigen Abgabe der Finanzhoheit an den
ESM ausfallen!
Sie setzen sich demgegenüber dafür ein, daß den
Bürgern Europas übergestülpt wird, was sogenannte
"Eliten" bzw. "Experten" auskungeln und als
heilbringend verkaufen, oder? Das zeugt von gaaanz, gaaanz viel
Kompetenz!
Es wird für Sie ein hartes Stück Arbeit, das mit dem Austritt
aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit!
Aber machen Sie ruhig weiter - Ihr Standpunkt und Ihre Visionen werden
eh von den Ereignissen überrollt.
Punktgenau. SEHR spät. Zu spät ??
Wer wird nächster Träger des Karlspreises ? Man wird daran
ablesen können, ob es zu spät ist.
Die freien Wähler sind nicht wirklich eine Alternative.
Damit das Stephan Werhahn aus der CDU Ausgetreten ist hat er Provil bewiesen.
Allerdings ist dei Alternative zur CDU FDP die Partei der Vernunft.
Denn diese Partei steht mit ihrem Programm in der Tradition Adenauers.
Das hätte Herr Stephan Werhahn merken müssen.
Antwort an Frau BRITTA LITTERSCHEID(BENNI 01)Herr Wehrhahn:....Werden Sie konkreter....
Als Beispiele WÄHRUNGSpolitischer Maßnahmen sind die
positiven Erfahrungen aus der Währungs-Union BE-NE-LUX zu nennen:
a) Trennung von Handelsmarkt- und Finanzmarkt-Oprationen (wie 1976 in
BE-NE-LUX, wirkt sofort!)
b) Außenwert des € für
Handelsmarkt-Operationen(=Waren-Import und Export) wird zentral von der
EZB festgelegt; der Kurs für
Finanzmarktoperationen(Spekulationen/Banken- und Haushaltssektor) wird
freigegeben(vergleiche Stabilisierung des CHF durch Anbindung an den
€ im September 2011)=kurzfristige Strukturwirkung.
c) Neufestlegung der €-Zone in
"Stabilitäts-Länder" und
"Spekulations-Märkte" =mittelfristige Abkopplung der
Staatsdefizit-Länder von EU-Hauptmärkten.
d)Vereinheitlichung der Steuer- und Sozialpolitik im "Europa der
2-Geschwindigkeiten" (MwST.-Tarife, Einkommensteuer-Strukture und
Verkehrspolitik(Kfz-Steuer/Mineralsteuer etc.) bewirkt
Binnenmarkr-Harmonisierung der führenden Länder= langfristiges
Projekt EUROPA 2020
e) Aufhebung der "nationalen Einzelwege"
Grosses Lob an die FAZ, dass Meinungen außerhalb des politischen
Mainstreams gehört werden dürfen!
Heute hat die EU-Zone den Schuldenschnitt Griechenlands (für 2015)
beschlossen.
Die Vergemeinschaftung von Schulden und Vernichtung von Geldwerten
lässt sich nicht länger verbergen.
Erst wenn der Arbeiter am Fliessband versteht, dass die Vernichtung von
Geldwerten die Vernichtung seiner geleisteten Lebensarbeitszeit ist (das
wirtschaftlich höchste Gut) und gleichzusetzen ist mit niedrigen
Renten und Altersarmut, wird er konservative Parteien wie die CDU oder
die Freien Wähler unterstützen.
Ich hoffe, dass die Freien Wähler die Stimmen der Arbeiter also
insbesondere der SPD Wähler bekommen.
Die nachwachsende Generation sollte Volkswirtschaftslehre als
Unterrichtsfach wählen können, so dass sie die populistischen
linken Versprechungen wie von den Piratenpartei, den LINKEN durchschaut,
die unser Land nur schneller in die Armut treiben werden.
Frau Trockels
" konservative Parteien wie die CDU oder die Freien Wähler unterstützen" empfehlen Sie. Verstehe ich nicht. Gerade die CDU mit Merkel und Schäuble ist es doch, die uns das alles eingebrockt hat. Gut, bei Rot-Grün wäre es noch schlimmer, aber das darf doch kein Grund sein, die CDU zu wählen! Und schon gar nicht die Freien Wähler! Denn die wollen mit Rot-Grün koalieren. Dazu ist in diesem Thread und anderswo schon genug gesagt worden. Lesen Sie mal!
Frau Trockels, wer ausserhalb der Herde seinen Weg machen will,
muss die eigene Richtung dafuer umso besser kennen und begruenden
koennen. Bei Stephan Werhan ist dies nicht der Fall.
In den siebzigern lautet ein griffiger Slogan der Jungen Union: 'Bloss
dagegen sein, ist kein Programm!' Diese Regel ist zeitlos gueltig.
Ergebnis und Zweck des Euros und der Brüssel Diktatur ist nicht nur
die Pleite Deutschlands, sondern auch das Brechen des Rückgrates
der Deutschen, wie die Grünen als Ziel bereits formuliert haben
Entscheidend arbeiten hieran aber nicht "die anderen", sondern
unsere eigenen Politiker die bewusst eine abgrundtiefe Verachtung der
Bürger gegen das ihnen von ihren eigenen Leuten aufgezwungene
"neue Deutschland" erzeugen
Ein neues Deutschland das fremdbestimmt, von den eigenen Anführern
verraten und zur Kolonisation und Tributzahlung freigegeben wird.
Als Ergebnis wird es für die Deutschen keine Begriffe wie
"Heimat" oder "zuhause" mehr geben, ein Land das man
einfach gerne hat, ein Ort an dem man sich geborgen fühlt.
Deutschland nimmt hier eine Sonderstellung in Europa ein, denn in allen
anderen Ländern ist ein solcher Prozess unvorstellbar, hier wird es
immer eine volle Identifizierung von Bürgern und Anführern mit
"ihrem" Land geben. Ein Verrat wie in Deutschland wäre
dort tödlich
Populiste Thesen aus dem Munde des Adenauer-Enkels !
Langer Rede kurzer Sinn: Herr Werhahn wünscht nicht, dass die
wirtschaftlichen stärkeren Länder Europas Griechenland und
Spanien über die derzeitige Krise hinweghelfen. Grund: diese beiden
Länder seien nicht in der Lage, als Teil des Euroverbundes ihre
Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Also ab in die Insolvenz,
auch wenn eine solche mangels diesbezüglicher Erfahrung und mangels
einer staatlichen Insolvenzordnung chaotische Folgen nach sich ziehen
sollte...
Die gut formulierten Thesen von Herr Werhahn sind im Grunde nichts
anderes als die üblichen populistischen Argumente der Eurogegner,
allenfalls erstaunlich, diese von einem Adenauer-Enkel hören zu
müssen, aber nun ja. Wenn wir uns alle auf unsere eigenen
nationalen Interessen zurückziehen, dann wird uns das nicht weit
führen. Wie die Beispiele Spanien, Irland, Portugal etc. zeigen,
ist Europa auf dem richtigen Wege. Für Kleinstaater wie Herrn
Werhahn ist es bereits zu spät.
@Herr Zeiler, Sie sagen ...
"Wie die Beispiele Spanien, Irland, Portugal etc. zeigen, ist
Europa auf dem richtigen Wege"
Meinen Sie die Volksaufstände und Hasstiraden, vor denen Frau
Merkel in Portugal geschützt werden musste?
"Für Kleinstaatler... ist es bereits zu spät"
Warum? Weil eine interessengesteuerte Minderheit von Eliten dies
über die Köpfe der Menschen hinweg so entschieden hat?
Wir werden die Einzigen sein, die dank langer "Vorabeit" der
Obrigkeit weitgehend unbemerkt ihre Souveränität
einbüßen werden...
Und mit "populistisch" liegen Sie nicht ganz falsch, denn es
geht Herrn Werhahn offenbar um die Rechte des "populus"
oder "demos", d.h. um die demokratische Legitimation, die wir
alle hier vermisssen!
Gute Ideen aber leider nicht wählbar-denn alles bleibt so wie gehabt
Die freien Wähler sind ein Sammelsurium von ausgetretenen ex Blockparteimitgliedern. Sie vertreten in Fragen der Euro Politik gute Ansätze aber nicht konsequent zu ende gedacht. Keine Aussage zum Austritt zum Euro. Brüssel soll weiter so alimentiert werden. Ein Unding. Ich kann zudem keine Partei wählen welche in Einwanderungsfragen keine Antwort bietet und dort noch dazu den Weg der Blockparteien ausweiten will, Thema zusätzl.Religionsunterrichte. Da ist Sarrazin ja noch progressiver alsie diese freien Wähler. Alles in allem kein wirkliche Alternative für mich.
Auf Länderebene hat es genügend Wählerstimmen gegeben,
die Freien Wähler aus dem Nichts in die Parlamente zu
katapultieren. Aber auf Bundesebene? Es gibt leider zu Wenige, die die
wirklichen Ursachen der Euro-Krise Ökonomisch verstanden haben. Und
auf parlamentarischer Ebene eine Möglichkeit sehen, den Etablierten
ab Ende 2013 Feuer zu machen. Es muss viel mehr hervorgehoben werden,
dass der EURO selbst das Problem der Verschuldungskrise ist. Er muss
rückgängig gemacht werden. Zumindest für einige Staaten.
Was derzeit wirtschafts- und geldpolitisch auf den Weg gebracht wird,
ist die stückweise Aushöhlung einer Währung, die einst
nach dem Vorbild der Stabilitätspolitik der Deutschen Bundesbank
angetreten ist. Der Eigennutz der Regierungen bei der
Nicht-Erüllung der Maastricht-Kriterien war der unrühmliche
Anfang des Niedergangs. Ökonomische Gesetzmäßigkeiten
wurden sträflich missachtet. Ich hoffe. dass die Freien Wähler
mit mehr als 20% im Herbst 2013 in den Bundest
Mehr als 20% für die Freien Wähler...
die dann eine Koalition mit Rot-Grün eingehen wollen, wie sie bereits angekündigt haben. Na, das ist dann wirklich DIE "Rettung" ... ;-)
Ergebnis und Zweck des Euros und der Brüssel Diktatur ist nicht nur
die Pleite Deutschlands, sondern auch das Brechen des Rückgrates
der Deutschen, wie es die Grünen als Ziel bereits formuliert haben
Entscheidend arbeiten hieran aber nicht "die anderen", sondern
unsere eigenen Politiker die bewusst eine abgrundtiefe Verachtung der
Bürger gegen das ihnen von ihren eigenen Leuten aufgezwungene
"neue Deutschland" erzeugen
Ein neues Deutschland das fremdbestimmt, von den eigenen Anführern
verraten und zur Kolonisation und Tributzahlung freigegeben wird
Als Ergebnis wird es für die Deutschen keine Begriffe wie
"Heimat" oder "zuhause" mehr geben, ein Land das man
einfach gerne hat, ein Ort an dem man sich geborgen fühlt
Deutschland nimmt hier auch eine Sonderstellung in Europa ein, denn in
allen anderen Ländern ist ein solcher Prozess unvorstellbar, hier
wird es immer volle Identifizierung von Bürgern und Anführern
mit "ihrem" Land geben. Ein Verrat wie in Deutschland
wäre dort tödlich.
Freie Wähler Gemeinschaft = Garant für FREIHEIT, WOHLSTAND, GERECHTIGKEIT an der Basis
Die FWG hat auf kommunaler Ebene und regional-politisch (=Kreis- und
Länderebene) ihre Kompetenz und erfolgreiche politische
Arbeitsweise seit Jahrzehnten bewiesen. Die Fortsetzng der politischen
Arbeit auf Bundes- und europäischer Ebene ist eine logische und
dringend notwnedige Expansion zur Sicherung einer funktionsfähigen
Demokratie in Deutschland. Die Einbindung von immer größer
werdenden Zahlen der Nicht- und Protestwähler kann der FWG
gelingen, wenn sie die erprobten Grundsätze ihrer Arbeit einbringt!
Viel Glück bei diesem Schritt in die Zukunft von EUROPA 2050! Es
wird höchste Zeit, die Folgen der Parteienarbeit, die den Staat zur
Umverteilungsbeute reduziert hat, zu korrigieren!
Zustimmung, Frau Wild
Und vergessen Sie nicht, dass die FW - zumindest in Bayern - angekündigt haben, mit Rot-Grün koalieren zu wollen...
Zunächst mit der Brieftasche abstimmen: Spenden!
Zustimmen reicht im Moment nicht.
Sowohl die Freien Wähler als auch die Wahlalternative 2013, die
sich zu Recht gegen den Euro in der jetzigen Form aussprechen, gegen die
"alternativlose Rettungspolitik" auf unsere Kosten und
für die Möglichkeit von Bankeninsolvenzen, Staatsinsolvenzen,
Doppelwährung u/o (möglicherweise temporäre) Austritte
von Ländern aus der Währungsunion, brauchen Spenden, damit sie
sich mit ausreichender Medienpräsenz zur Wahl stellen können.
Wer nicht spendet, riskiert, dass er am Ende doch CDUCSUFDPSPDGRÜNE
wählen muss - mangels Alternative.
Vielen Dank der FAZ für dieses Interview!
Herr Wehrhahn: Wenn Sie argumentieren, picken Sie sich allerdings "die Rosinen aus dem Kuchen"
Sie verweisen auf Maastrich2.0 - ok.
Das Konzept beruht auf 3 Säulen: a) nationale Verantwortung
für Haushalt- Haftung/ Kontrolle. (ja!) b) Stabilisierung
Bankensektor d. Bankenunion (wie???) c) Insolvenzordn. f. Staaten. (ja)
Die SZ: "Insgesamt sehen die Sachverständigen (auf die Sie
sich berufen!) die Bemühung z. Eindämmung der europ.
Finanz+Schuldenkrise auf e. guten Weg." Die EZB (allerdings sei
dies eine Notlösung) stabilisiere mit ihren "unkonventionellen
geldpolitischen Maßnahmen" das europ. Finanzsystem. (!)
Werden Sie konkreter, bitte!
z.B.:
1. Wie ist e. Bankenunion einzurichten? Incl. der dtschen
Einlagensicherungssysteme? Alternativen?
2.Die v. Ihnen genannten Ökonomen bewerten d. EZB Maßnahmen
z. jetzigen Zeitpunkt als
funktionierende Stabilisierung, Sie selbst verweisen zu recht auf
Target2 - aber lassen weg, was bzgl. EZB nicht zu Ihrer Argumentation passt.
3. Welche Faktoren sind Ihrer Ansicht nach "jetzt" als a)
wichtig + b) dringend nachzujustieren?
Europa ist ein kleiner Kontinent. Aber er bietet noch eine fantastische
Vielfalt. Allein in Bayern gibt es mehr Gerichte als in Kleinasien und
der arabischen Halbinsel zusammengenommen. Die Landschaften sind
vielfältig und die Kulturen und Traditionen vielfarbig.
Ich liebe Europa, ich wohne gerne hier.
Weil ich Europa liebe, möchte ich die EUkratie und den EURO so
schnell als möglich abschaffen. Für mich war und ist es kein
Problem, vor einem Urlaub Geld zu tauschen - mache ich in der Schweiz,
in Ungarn und in England: problemlos. Ob ich in einem Megastau an der
italienischen Grenze stehe, weil die Mautstelle langsam ist oder weil
ich am Zoll bei den Grenzern stehen muß: das ist mir egal.
Nicht egal ist mir, daß der EURO bei den Europäern Neid und
Missgunst erzeugt. Das jedes Land nur daran denkt, das meiste aus den EU
Töpfen zu plündern und den EURO als Mittel sieht, sich aus der
eigenen Verantwortung zu stehlen.
Daher: volle Zustimmung zu diesem Artikel!
Nein, Herr Siegen,
... dann sollte man Ihrer Meinung nach wohl den Untergang Europas herbeiwünschen.
Sie haben gut reden, da im sonnigen Süd-Kalifornien!
O. Uecguer, wenn Sie Europa lieben,
sollten Sie nicht das Zementieren des Gestrigen befuerworten.
das ist DIE Wahlalternative zur Einheitspartei CSUCDUSPDFDPFRÜNE. Endlich wieder jemand, der mit Fachkompetenz und glaubwürdig die Interessen Deutschlands vetritt, soziale Marktwirtschaft will, pro europäisch bleibt, weil es eine Lüge ist, das Europa stirbt wenn der Euro stirbt.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.11.2012 12:43 UhrLesen Sie doch mal, Herr Kulessa
...was @Regine Meyer hier am 24.11. um 20:12 Uhr zitiert hat. "Da werden Sie geholfen"! ;-)
Ich sags ja: Deutschland wird von seinen eigenen Wählern abgeschafft! Sie sind dabei!
---
Viel Glück bei dem Versuch, eine seriöse, wählbare
Alternative zu dem "Europa"-Parteienkartell zu etablieren!
Lassen Sie sich von den zu erwartenden Intrigen und
Störmanövern der Etablierten nicht entmutigen. Sie werden mit
allen Mitteln versuchen, an den Fleischtöpfen zu bleiben.
Auch Sie, Herr Richter, sollten mal lesen,
...was @Regine Meyer hier am 24.11. um 20:12 Uhr zitiert hat. "Da werden Sie geholfen"! ;-)
Es ist wichtig, überhaupt eine Opposition zu etablieren
Ob die Freien Wähler eine solche sind, ist noch schwer zu sagen.
Aigner arbeitet ja auf ein Bündnis mit SPD und Grünen hin, was
bekanntlich noch mehr Geld für den Teuro bedeutete.
Aber gut, wichtig ist zunächst, dass überhaupt kritische
Stimmen aus dem Volk gegenüber den deutschfeindlichen Blockparteien
zu hören sind.
Aiwanger und das "Bündnis" mit SPD und Grünen
kann man nur vor dem Hintergrund der bayerischen Verhältnisse
verstehen: Oberstes Ziel jeder (Oppositions)Partei hier ist es, die CSU
von den Futtertrögen zu vertreiben! Der Freistaat ist unter der
Herrschaft der CSU zwar immer noch wirtschaftlich erfolgreich, aber es
ist hier wie überall: Der Erfolg kommt zustande, obwohl die
Politiker auf allen Ebenen Stolpersteine in den Weg legen.
Wenn man die CSU in Bayern ablösen will - und ich bin dafür -
dann muß man eben auch mit SPD und Grünen zusammenarbeiten.
Nach dem Usus koalitionsregierter Länder hätten die
"Freien Wähler" bei jeder Abstimmung im Bundesrat die
Möglichkeit, eine Enthaltung Bayerns durchzusetzen. Das alleine ist
schon wertvoll.
Im Übrigen kann ich nur dazu raten, sich selbst zu engagieren:
Machen Sie bei den "Freien Wählern" vor Ort mit, bringen
Sie sich ein, sorgen Sie dafür, daß man Ihre Stimme
hört! Die "Freien Wähler" könnten
tatsächlich eine Plattform für bürgerliche, demokratische
Politik werden!
Genauso ist es...
Wie lautete doch gleich die auf unsere Situation absolut zutreffende Aussage von Lichtenberg: "Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es sich ändert. Aber ich weiß das es sich ändern muß, wenn es besser werden soll."
Das meinte der Direktor "des wissenschaftlichen Büros" der VVD (Partei 'Voor Vrijheid en Demokratie, also NL Pendant der FDP..) Herrn Patrick van Schie, in seinem Artikel vom 12.11.2012 in der Zeitung AD ( Algemeen Dagblad). Die 'Südländer' sollen dann machen was sie wollen..und nur die 'Nordländer' bekämen dann den Neuro. Ansonsten weiterhin Zollfreie Grenzen usw. MP Rutte hat sich bislang nicht dazu geäußert. Und wie die NL nun mal sind, 'diskutiert' man weiter über Kleinkram. Keine einkommensabhängige Krankenversicherungsprämie, wie die neue Regierung wollte. Ist das noch regieren ? Dan können wir besser wie in CH und DK jedesmal eine Volksabstimmung abhalten. Allererst über den Verbleib in der Eurozone..
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.11.2012 10:54 UhrNordeuro, vertiefte Einigung der Nordstaaten
Frau v.d.Cremer, genau diese Alternative sehe ich als einzig gangbare
und es freut mich, dass zunehmend öffentlich auch in den NL
darüber diskutiert wird.
Einzelne Länder werden nicht allein international bestehen
können. Es braucht eine Fiskalunion der dauerhaft starken
Nordländer, die auch eine ähnliche Mentalität in
Staatsfragen haben.
Es geht nicht um den Austritt aus der gemeinsamen Währung, sondern
um die Vorbereitung eines Nordeuro, der auch Ausdruck einer vertieften
politischen Einigung sein sollte (denn nur damit kann er auf Dauer
bestehen).
Länder wie Frankreich können im Südeuro verbleiben und
die Geldpolitik dann (ohne den lästigen Widerstand so
"egoistischer Staaten" wie D, NL, F, etc.) ganz in ihrem Sinn
und dem der "Solidarität" (bin gespannt, wie lange der
Begriff noch genutzt wird, wenn F u. I Zahler werden) gestalten.
Geordnete Insolvenz ist ein Oxymoron
Soso die Angst vor Turbulenzen ist uebertrieben und lobbyistisch aber zu
den angeblichen Alternativen kein Vorschlag im Detail.
Bisher habe ich noch keinen, vor allem keinen Deutschen, getroffen der
mir gesagt haette dass wenn er PIFS Buerger waere er sich nicht am Tage
nach einem Grexit- der die Eurokaufkraft der neuen Drachme wohl
viertelt- mit seinen schnellst abgehobenen PIFS Einlagen ins Auto
Richtung CH&co setzen wuerde. Die meisten (ausser ein paar
Elfenbeinturm Oekonomen) verstehen auch die Folgen dieser Autofahrten:
Kollaps PIFS Banken und Kreditklemme Realwirtschaft = Kollaps D Banken
und Kreditklemme Realwirtschaft = globale Depression und
Massenarbeitslosigkeit.
Milchkaffee kann man halt nicht so ohne weiteres wieder in Milch und
Kaffee trennen.
Wenn man das halbwegs geordnet abwickeln will muss man es auf dem
gleichen Wege tun wie man es zusammengefuehrt hat: ueber mehrere Jahre
mit angepassten Bandbreiten.
Ganz klar: D sitzt in der Falle und hat moralisch
erst dann Gelegenheit, das ökonom. Richtige zu tun, wenn es selbst
pleite ist.
Es ist völlig klar, was zu tun wäre: die Ursachen müssen
bekämpft werden (zu starke Währung & zu hohe Schulden in
FGIIPS) und je länger man das unterlässt, desto lauter wird
der Knall.
Hintergrund: ökonom. Gesetze kann man nicht via Wunschdenken
aufheben, auch wenn es noch so wünschenswert wäre.
| Name | Kurs | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |