18.06.2003 · Der Softwarehersteller Microsoft klagt in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien gegen die Versender von unerwünschten Werbe-E-Mails (Spam).
Der Softwarehersteller Microsoft hat in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien insgesamt 15 Klagen gegen die Versender so genannter Spam-Mails eingereicht. Damit wolle der Konzern einstweilige Verfügungen gegen Spam-Verursacher erreichen, teilte Microsoft mit.
Zudem fordert der Konzern Schadenersatz für das Versenden von rund zwei Milliarden dieser unerwünschten E-Mails an die Nutzer der Microsoft-Dienste MSN und Hotmail. Die Klagen seien aber nur der Beginn einer großangelegten Strategie gegen E-Mail-Müll, verspricht Microsoft.
Zudem würden Technologien zur Erkennung und Aussonderung derartiger Mails verbessert. Dafür müßten innerhalb der Branche, mit den Regulierungsbehörden und Regierungen gemeinsame Anstrengungen unternommen werden.
Nach Angaben des Unternehmens steigt die Zahl der Spam-Mail monatlich um 18 Prozent. Bis zum Jahresende werde der Anteil des elektronischen Werbemülls am gesamten E-Mail-Aufkommen zwischen 50 und 65 Prozent betragen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.388,65 | +0,86% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2545 | +0,03% |
| Rohöl Brent Crude | 107,18 $ | −0,07% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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