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Internet Internet-Handel: Risiken für Käufer und Verkäufer

27.05.2004 ·  Online-Bestellverfahren verleiten laut einer Untersuchung des Kredit-Auskunftsunternehmen Schufa viele Käufer dazu, ihre finanzielle Lage zu überschätzen. Für Unternehmen liegt das Ausfallrisiko im Internethandel bei bis zu acht Prozent.

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Der Internet-Handel führt insbesondere Menschen zwischen 18 und 39 Jahre in die Schuldenfalle. Dem jüngsten Schuldenpaß des Kredit-Auskunftsunternehmens Schufa zufolge könne jeder zehnte bis zwölfte Verbraucher dieser Altersgruppe seine Rechnungen nicht bezahlen.

Das Online-Bestellverfahren verleite offensichtlich viele Käufer dazu, ihre finanzielle Lage nicht richtig zu beurteilen, erklärte der Schufa-Vorsitzende Rainer Neumann. Das Risiko für die Internethändler sei damit bis zu vier Mal höher als im klassischen Versandhandel.

Kontrolle des Ausfallrisikos für kleine Unternehmen wichtig

„Das Ausfallrisiko im Internethandel liegt zwischen fünf und acht Prozent der gesamten Bestellsumme von etwa 3,6 Milliarden Euro“, sagte Neumann. Gleichzeitig werde das Internet für viele kleine und mittelständische Unternehmen als Absatzweg immer wichtiger.

Die Schufa Holding AG hat daher ein internetbasiertes Kontrollsystem speziell für Versand- und Internethändler konzipiert, um eine einfache und schnelle Kreditentscheidung zu ermöglichen. Der Verkauf via Internet werde damit für die Händler risikoärmer und schütze die Konsumenten vor möglichen Schulden, sagte Neumann.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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