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Veröffentlicht: 22.04.2017, 15:01 Uhr

F.A.S. exklusiv Wie künstliche Intelligenz das Wachstum beflügeln wird

Künstliche Intelligenz kann immer mehr und Computer machen immer weniger Fehler. Jetzt hat McKinsey ausgerechnet, was das für die Wirtschaft heißt. Doch der Wachstumsmotor brummt nicht ganz automatisch; es gibt auch Risiken.

© dpa Mensch und Maschine

Denkende Roboter steigern den Wohlstand in Deutschland. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf eine McKinsey-Studie, die am Montag zur Eröffnung der Hannover Messe veröffentlicht wird. „Künstliche Intelligenz wird zum Wachstumsmotor für die deutsche Industrie werden“, heißt es darin laut F.A.S..

 
Künstliche Intelligenz - eine Bedrohung? Von wegen! Ein Wachstumsmotor!

Voraussetzung dafür sei allerdings deren frühe und konsequente Anwendung. „Bis 2030 kann das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands durch den Einsatz von intelligenten Robotern um bis zu vier Prozent höher liegen als ohne ihren Einsatz“, schreiben die McKinsey-Forscher. Das entspricht 160 Milliarden Euro. Verschläft die Wirtschaft dagegen den Wandel, könnte Deutschland das für 2030 prognostizierte Bruttoinlandsprodukt verfehlen, warnen die Autoren.

Fehlerquote der Computer sinkt rapide

Dank der jüngsten Durchbrüche in der Technologie kann die Künstliche Intelligenz (KI) in immer mehr Bereichen eingesetzt werden. So ist die Fehlerquote der Computer bei der Bilderkennung von 28 Prozent im Jahr 2010 auf heute unter fünf Prozent gesunken. Ähnlich rasant ist der Fortschritt bei der Spracherkennung: Hier sank die Fehlerrate von 28 Prozent im Jahr 1996 auf sechs Prozent. Der globale Markt für KI-basierte Dienstleistungen, Software und Hardware wächst laut McKinsey jährlich um bis zu 25 Prozent und wird bis 2025 voraussichtlich 130 Milliarden Dollar groß sein.

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