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Internet-Glossar Von Server bis XML

08.08.2003 ·  Wie die Abkürzungen und Bezeichnungen rund um Internet und Telekommunikation heißen und was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie bei FAZ.NET.

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Wie die Abkürzungen und Bezeichnungen rund um Internet und Telekommunikation heißen und was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie bei FAZ.NET.

Server: Ein Computer oder ein Programm mit zentralen Aufgaben in einem Netzwerk. Ein E-Mail-Server sorgt beispielsweise für den Versand und den Empfang von elektronischer Post.

Smartphone: Moderne Mobiltelefone, die nicht nur Gespräche und Daten übertragen, sondern auch Termine verwalten oder Adressen speichern können. Ziel ist die Verknüpfung eines Handys mit den Funktionen eines PDA. Smartphones gelten als Antwort der Handy-Hersteller auf die Bestrebungen der PDA-Hersteller, ihre Geräte mit Internet-Zugängen auszurüsten. Führende Anbieter sind Nokia und Ericsson.

SMS: Short Message Service. Kurznachrichtendienst bei Mobiltelefonen, bei dem bis zu 160 Zeichen übertragen werden können.

TCP/IP: Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet-Protocol. Technisches Übertragungsprotokoll des Internet.

UMTS: (Universal Mobile Telecommunications System) Übertragungsstandard, der die dritte Mobilfunk-Generation einleiten soll. Über UMTS lassen sich Sprach-, Bild- und Text-Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu zwei Megabit pro Sekunde etwa auf ein Handy übermitteln. Die Übertragung ist bis zu 30-mal schneller als ISDN und bis zu 200-mal schneller als bei heutigen WAP-Handys. Erste Anbieter gehen Ende des Jahres an den Start, der Großteil aber erst 2003.

Virus: Ein kleines Programm oder ein Programm-Code, der ohne das Wissen des Nutzers auf dessen Computer gelangt und ihn gegen seinen Willen beeinflusst. Die meisten Viren werden über das Internet oder über E-Mail-Programme wie Microsoft Outlook übertragen und nutzen das jeweilige Adressbuch für die massenhafte Verbreitung. Die meisten Viren werden von aktuellen Anti-Viren-Programmen abgefangen.

WAP: Das Wireless Application Protokoll (etwa: Protokoll für drahtlose Anwendungen) bringt speziell aufbereitete kurze Texte und einfache Grafiken aus dem Internet auf das Handy-Display. Damit kann der Nutzer beispielsweise seinen Kontostand per Mobiltelefon abfragen oder Kinokarten reservieren.

Web-Services: Das neue Schlagwort der Softwarebranche bezeichnet Softwarekomponenten, die Programme und Geräte in aller Welt über das Internet miteinander verknüpfen können. Um die nötige Programmiersprache herrscht ein harter Wettbewerb zwischen Microsoft und Sun Microsystems. Web-Services bestimmen auch, ob sich zentrale Anmeldedienste im Internet durchsetzen werden.

Wireless LAN (Wireless Local Area Network): Drahtlose Funknetze, die einen schnellen Internet-Zugang ermöglichen. Allerdings ist die Reichweite der Funknetze begrenzt; zur Zeit werden Flughäfen, Hotels und Firmengebäude mit Wireless LANs ausgerüstet. Die Technik ist einsatzbereit und vor allem für Unternehmen und ihre reisenden Mitarbeiter interessant.

WML: Wireless Markup Language ist die Sprache für Internetseiten, die auf internetfähigen Handys abgerufen werden können.

World Wide Web: zu deutsch „Weltweites Netz“. Das WWW ist der populärste Dienst im Internet und wird oft synonym mit dem Begriff Internet gebraucht. Es gilt als die grafische Oberfläche des Internet und bietet die Möglichkeit, über Adressen des Formats www.adresse.de Seiten mit Texten, Grafiken oder Videos aufzurufen.

XML: (Extensible Markup Language) Eine Methode, um strukturierte Daten wie Kalkulationstabellen oder Adressbücher in einer Textdatei darzustellen. XML ist eine Menge von Regeln, Richtlinien und Konventionen. Es verwendet wie HTML Tags und Attribute, die aber bei XML vom Benutzer frei definiert werden können. So entstehen Dateien, die leicht zu generieren, vom Computer eindeutig lesbar und plattformunabhängig sind.

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29.05.2012 14:56 Uhr
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