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Internet-Glossar Von Gnutella bis Konvergenz

08.08.2003 ·  Wie die Abkürzungen und Bezeichnungen rund um Internet und Mobilfunk heißen und was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie bei FAZ.NET.

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Wie die Abkürzungen und Bezeichnungen rund um Internet und Mobilfunk heißen und was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie bei FAZ.NET.

Gnutella: Internet-Tauschbörse, die ähnlich wie Napster funktioniert. Mit der Gnutella-Software verbinden sich die Teilnehmer allerdings direkt und ohne Umwege über einen zentralen Rechner miteinander, um Musik, Bilder oder ganze Filme zu tauschen.

GPRS: (General Packet Radio Service) Übertragungsverfahren in Mobilfunknetzen. Diese Zwischenstufe zur nächsten Mobilfunkgeneration UMTS ermöglicht die vierfache Übertragungsgeschwindigkeit im Vergleich zu den herkömmlichen Netzen. Abgerechnet wird nur die übertragene Datenmenge, nicht mehr die Zeit. Alle deutschen Mobilfunkbetreiber haben ihre Netze auf GPRS aufgerüstet.

GSM-Modul: Im GSM-Modul ist der Sende- und Empfangsteil eines Mobiltelefons enthalten. Wer ein Autoradio mit GSM besitzt, kann damit auch telefonieren und im Internet surfen.

Handheld-PC: (auch PDA: Persönlicher Digitaler Assistent) sind Computer im Westentaschenformat. Anders als die üblichen Organizer verfügen sie über PC-Funktionen wie Büroprogramme.

HTML: Hypertext Markup Language, Sprache zur Darstellung von Seiten im World Wide Web. Sie legt die Anordnung von Texten, Grafiken und Bildern auf einer Web-Seite fest.

I-Mode: (Internet-Modus im Mobilfunk-Netz) Schon seit 1999 empfangen Japaner über ihr Handy bunte Bilder und spielen online. Möglich wird dies durch den Mobilfunkstandard i-mode, der vom Anbieter e-plus ab dem 16. März auch in Deutschland vermarktet wird. Auf einem Farbdisplay werden dabei E-Mails, Wetterberichte, Nachrichten und Kinoprogramme gezeigt. Anders als bei dem in Deutschland zunächst genutzten WAP (Wireless Application Protocoll) sind die Kunden bei i-Mode permanent online und müssen sich nicht immer neu einwählen.

Internet: Weltweites Computernetzwerk mit einheitlichem Übertragungsprotokoll (TCP/IP). Wurde in den 70er Jahren in den USA zu militärischen Zwecken (ARPANET) entwickelt. Verbindet heute mehrere zehntausend lokale Computernetzwerke, über die mehr als 100 Millionen Benutzer erreicht werden können.

Java: Programmiersprache, die vom US-Computerhersteller Sun Microsystems entwickelt wurde. Java ist eine vergleichsweise einfache Sprache, die sich besonders für die Programmierung von Anwendungen im Internet - unabhängig von Betriebssystemen wie Windows oder Unix - eignet. Mit Java programmierte Anwendungen benötigen relativ wenig Speicherplatz und werden deshalb auch oft in mobilen Geräten eingesetzt.

Konvergenz: Das Zusammenwachsen von zwei oder mehreren Plattformen oder Technologien. Heute wird mit dem Schlagwort vor allem die Verschmelzung von PC und Fernsehgerät zu Web-TV und interaktivem Fernsehen bezeichnet.

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Von Holger Steltzner

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29.05.2012 14:56 Uhr
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