Home
http://www.faz.net/-gqe-73vyc
Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Internet-Bewegung Crowdinvesting wird bürgerlich

 ·  Schwarmfinanzierer wollten einen Gegenentwurf zu Banken entwickeln. Nun holt sich die erste Crowd-Plattform den Segen der Bankenaufsicht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Jens Puhr
Jens Puhr (jpuhr) - 27.10.2012 12:19 Uhr

Professionelle Investoren

Zitat: "Doch nun entwickelt sich die Bewegung in Richtung der Finanzierung von unternehmerischen Projekten, die oft so klein sind, dass sich professionelle Investoren nicht für diese interessieren."

Sind eigentlich ganz gewöhnliche Hausbanken keine professionellen Investoren? Normalerweise erstellt man doch als Unternehmer zuerst einen Geschäftsplan, und schaut dann, wenn das Eigenkapital nicht ausreicht, wo man dafür Kredit bekommt. Wenn man bei den Banken mit seiner Idee abblitzt, sollte das doch schon zu denken geben.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.10.2012 18:22 Uhr
Jakob Carstens
Jakob Carstens (jayca) - 28.10.2012 18:22 Uhr

Falsch verstanden

Das ist genau das Problem, mit dem Seedmatch und die Übrigen die Branche revolutionieren. Weil Banken heutzutage eben einer Comic-App oder einem Startup mit BHs für Übergrößen womöglich einfach kein Kapital geben, weil man das Geschäftsmodell als Bankberater (v.a. von der Land- und Wiesenbank nebenan) nicht versteht.

Crowdfunding für Startups nutzt die Intelligenz der Crowd: Hier entscheidet jeder Nutzer selbst, ob er von der Idee und den Plänen, Team, Zahlen überzeugt ist und fällt seine Entscheidung. Nicht eine Entscheidung wird gefällt, sondern über 100 individuelle.

Darüber hinaus liefert Crowdfunding so viele Mehrwerte mehr, die für eine Bank nicht realisierbar sind: Man bekommt ja nicht nur 100+x Investoren, sondern eben auch 100+x Markenbotschafter, die mit eigenem Einsatz unentgeltlich Werbung betreiben.

Viele Grüße
Jakob Carstens
(Seedmatch.de)

Empfehlen
Ewald Hejl
Ewald Hejl (Stejnberg) - 27.10.2012 11:41 Uhr

Der Weg der Lemminge?

Obwohl mich der Begriff "Crowdinvesting" an den Weg der Lemminge erinnert, sollte diese Idee eine Chance bekommen. Im schlimmsten Fall war's eine Spende für Jungunternehmer. So lange die Investoren des Risikos bewußt bleiben, spricht eigentlich nichts gegen diese Form der Finanzierung.

Empfehlen
Weitersagen

Zypern schnelle Wiedervorlage

Von Werner Mussler

Die zyprische Regierung stellt zentrale Bestandteile des Hilfspakets in Frage. Dabei ist das Paket noch nicht einmal vor drei Monaten geschnürt worden. Das Schlamassel ist noch nicht gelöst. Mehr 1 32


Wichtigste Werte
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --