11.03.2004 · Vier große amerikanische Anbieter von Internet- und E-Mail-Diensten, darunter AOL und Microsoft, gehen jetzt erstmals auf der Grundlage eines neuen Gesetzes gegen die Versender unerwünschter Werbemails vor.
Vier große amerikanische Anbieter von Internet- und E-Mail-Diensten gehen jetzt erstmals auf der Grundlage eines neuen Gesetzes gegen die Versender unerwünschter Werbemails vor.
Der Softwaregigant Microsoft und der zum Time-Warner- Konzern gehörende Internetprovider AOL sowie die Provider Earthlink und Yahoo legten nach eigenen Angaben zeitgleich Klagen bei mehreren amerikanischen Bundesgerichten ein. Diese seien gegen sechs der bekanntesten Spam-Mail-Versender gerichtet, wie die Massenversender unerwünschter Werbebotschaften auch genannt werden.
Geld- und Haftstrafen drohen
In den Vereinigten Staaten ist seit Jahresbeginn ein als Anti-Spam-Gesetz in Kraft, daß die Verbreitung von E-Mails mit pornografischen Inhalten und Werbung verfolgt, sofern die Empfänger nicht ausdrücklich der Zusendung solcher Nachrichten zugestimmt haben. Das Gesetz sieht Geldstrafen in Millionenhöhe vor. Versender irreführender Werbung oder ungeschützter pornographischer Angebote müssen sogar mit Haftstrafen rechnen.
Auch von Spammern häufig verwendete Taktiken stehen laut Gesetz unter Strafe. Dazu gehören irreführende Betreffzeilen, gefälschte Absenderadressen und der E-Mail-Versand über Computer von Dritten.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.388,24 | +0,83% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2545 | +0,03% |
| Rohöl Brent Crude | 107,18 $ | −0,07% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
Anonym bewerben? Ist das gut?