http://www.faz.net/-gqe-75i2h

Internet : Amerikanische Regierung: Google-Chef soll nicht nach Nordkorea fahren

  • Aktualisiert am

„Nicht hilfreich“: Google-Chef Eric Schmidt will angeblich nach Nordkorea fahren - warum, ist nicht bekannt. Bild: AFP

Der Verwaltungsratschef des Suchmaschinenbetreibers will offenbar in das abgeschottete kommunistische Land reisen. „Nicht hilfreich“, kommentiert eine Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums.

          Die amerikanische Regierung hat die angeblich geplante Nordkorea-Reise des Verwaltungsratschefs von Google, Eric Schmidt, kritisiert. „Ehrlich gesagt glauben wir nicht, dass der Zeitpunkt dafür sonderlich hilfreich ist“, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Schmidt und sein Begleiter, der ehemalige Diplomat Bill Richardson, „wissen sehr wohl um unsere Sichtweise“.

          Die beiden Männer würden als Privatpersonen in das abgeschottete kommunistische Land reisen. Am Donnerstag hatte eine mit der Sache vertraute Person einen Bericht der Nachrichtenagentur AP bestätigt, wonach Schmidt einen Besuch in Nordkorea plant. Die Hintergründe sind unklar. Google hat eine direkte Stellungnahme zu den Berichten abgelehnt.

          Quelle: Reuters

          Weitere Themen

          Kurz vorm „Shutdown“ Video-Seite öffnen

          Amerikanischer Haushaltsstreit : Kurz vorm „Shutdown“

          In den Vereinigten Staaten droht wieder ein Herunterfahren von Regierung und Verwaltung aus finanziellen Gründen. Der Senat könnte dies noch verhindern, wenn er am Freitag der Gesetzesvorlage für eine erneute Zwischenfinanzierung zustimmt.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Per Hammelsprung ließ die AfD nachzählen, ob genug Abgeordnete gegen waren. Die Sitzung wurde abgebrochen.

          Union und AfD : In der Klemme

          Besonders die Union tut sich schwer im Umgang mit der AfD. Gemeinsame Sache will man zwar nicht machen, eine Ausgrenzung aber nutzt den Rechten.

          Regierungsbildung : Lindner schließt Jamaika-Neustart aus

          Der FDP-Chef rechnet im Fall eines SPD-Neins zur großen Koalition mit schnellen Neuwahlen. Angela Merkel scheue eine Minderheitsregierung. Er selbst will nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.