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Insolvenzen Pleitewelle steuert auf Höchststand zu

07.05.2003 ·  Der Verband der Inkasso-Unternehmen erwartet, daß in diesem Jahr über 40.000 Unternehmen Insolvenz anmelden werden. Im Januar stieg die Zahl der Insolvenzen um 42 Prozent auf 8.158 Fälle.

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Die Pleitewelle in Deutschland steuert nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) auf einen neuen Höchststand zu. 2003 bringe bereits zum vierten Mal in Folge Rekordmarken sowohl bei Unternehmens- als auch Verbraucherinsolvenzen, sagte BDIU-Präsident Dieter Plambeck am Mittwoch in Magdeburg.

Erstmals würden in diesem Jahr über 40.000 Unternehmen Pleite gehen (2002: 37.579). Gleichzeitig dürfte es 58.000 Insolvenzen anderer Schuldner wie Verbraucher oder ehemals Selbstständige geben.

Allein im Januar stieg die Zahl der Insolvenzen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 42 Prozent auf 8.158 Fälle. Davon entfielen 3.245 auf Unternehmen und 4.913 auf andere Schuldner. Als Gründe für die Pleitewelle nannte der BDIU-Chef die weiter lahmende Konjunktur, die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt sowie die schlechte Zahlungsmoral. 650.000 Arbeitsplätze seien durch die Unternehmenszusammenbrüche bedroht.

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Von Holger Steltzner

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