Der Kraftwerksprojektierer Solarhybrid ist kein großes Unternehmen, und insofern spielt seine jetzt beantragte Insolvenz in einer anderen Liga als etwa die des Modulherstellers Solon im vergangenen Jahr. Trotzdem sind die Umstände geeignet, den Glauben an die Branche zu verlieren. Erst wird die Politik beschuldigt, mit der angekündigten Kürzung der Solarsubventionen das eigene Geschäftsmodell getötet zu haben. Dabei vergessen die Ankläger zu erwähnen, dass angesichts des massiven Zubaus an Sonnenstromleistung eine Kürzung schon lange zuvor absehbar gewesen ist. Wenig später überrascht der Vorstandschef mit der Ankündigung, den Großteil der eigenen Aktien verkauft zu haben. Ein Schritt, mit dem sich jetzt die Finanzaufsicht beschäftigt. Schließlich verkündet das Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit und beantragt Insolvenz.
Wer noch im vergangenen Jahr einen führenden Manager dieser Firma von den Chancen solarer Großkraftwerke hat schwärmen hören, kann nicht glauben, dass so etwas möglich ist. Die Branche hierzulande hat schon genügend Schwierigkeiten mit der Konkurrenz. Da muss es doch nicht sein, dass die eigenen Manager ihr den Todesstoß versetzen.
Von der Manie in die Depression entspricht:Vom solaren
Großkraftwerksfantasien zur Pleite
klaus keller (klkeller)
- 22.03.2012, 16:32 Uhr
"Googeln" hilft oft
Volker Krüger (eugene1956)
- 22.03.2012, 09:35 Uhr
Die Solar-Wunder-Wende..
Thomas Wiesengrund (Omega08)
- 22.03.2012, 08:21 Uhr
Manager?
Bernd Buerschaper (B_Buerschaper)
- 22.03.2012, 08:09 Uhr
Je früher dieser Wahnsinn
Horst lauterbach (ash26e)
- 21.03.2012, 23:04 Uhr