http://www.faz.net/-gqe-72yot
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 19.09.2012, 10:18 Uhr

Initiative von Gates und Buffett Milliardäre wollen Hälfte ihres Vermögens spenden

Elf weitere Milliardäre, darunter Intel-Gründer Gordon Moore, haben sich entschlossen, sich der Spendeninitiative von Bill Gates und Warren Buffett anzuschließen. Gut zwei Jahre nach Gründung haben sich inzwischen fast 100 Milliardäre bereit erklärt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens zu spenden.

© REUTERS Intel-Mitgründer Gordon Moore will die Initiative von Gates und Buffett unterstützen

Zwei Jahre nach Gründung der Spendeninitiative „The Giving Pledge“ von Microsoft-Gründer Bill Gates und Investor Warren Buffett haben sich inzwischen fast hundert Milliardäre bereit erklärt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Damit liegt die Zahl der spendenwilligen Reichen bei 92, nachdem sich noch elf weitere Milliardäre entschlossen hatten, dem Aufruf zu folgen.

Unter den neuen Mitgliedern ist unter anderem der Mitbegründer des Prozessorherstellers Intel, Gordon Moore. Der 83-jährige Moore sagte, er habe bereits vor einem Jahrzehnt eine eigene Stiftung für Wissenschaft, Umwelt und Gesundheit und setze damit sein Engagement fort. Angeschlossen haben sich weiterhin der Chef des Online-Filmverleihs Netflix, Reed Hastings, und der 80-jährige kanadische Unternehmer Charles F. Bronfman, Mehrheitseigentümer des kanadischen Baseballclubs Montreal Expos.

Gates und Buffett, die zu den reichsten Menschen der Welt gehören, haben ihre Kampagne „The Giving Pledge“ (Das Spenden-Versprechen) im Jahr 2010 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören bereits der Gründer des sozialen Internetnetzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg und der Hollywood-Regisseur George Lucas.

Mehr zum Thema


 

Das Apple-Puzzle

Von Werner Mussler

Apple muss Steuern in zweistelliger Milliardenhöhe nachzahlen. Brüssel hat da völlig richtig entschieden. Aber hilft das wirklich im Streit mit Washington? Mehr 0

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Apple zahlt immer mehr Steuern

In Irland ist die Steuerlast des Konzerns minimal. Im Heimatmarkt in den Vereinigten Staaten und auch insgesamt im Ausland steigt diese jedoch kontinuierlich. Mehr 0