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Inflation gilt als einziges Manko Lettland will 2014 den Euro einführen

 ·  Lettlands Regierung wird am Montag einen Antrag an die Europäische Union auf den Weg bringen, um am 1. Januar 2014 den Euro einzuführen. EU-Kommission und Europäische Zentralbank müssen dann prüfen, ob Lettland die fünf Maastricht-Kriterien erfüllt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (19)
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Johann Otto

Ja, ich freue mich, Herr Weissmann…

…aber erst im nächsten Leben, wenn es das liebliche EU-Monster samt der Euro-Trash-Ganoven-Abzocke trotz aller liebenswürdiger Medienbegleitung durch linke Journalisten, in der Mehrheit Absolventen sozialdemokratisch eingefärbter, grün angehauchter antikapitalistischer Gesamtschulen, erholsam und lebenswert für uns alle nicht mehr gibt! Und auch das: Zurück zur DM-Mark, zum alten oder neuen Kurs! Mir egal! Hauptsache zurück zu den nationalen Währungen! Zurück zu eigenverantwortlichen Nationalstaaten, für ein friedliches Miteinander in Europa. Wenn möglich, natürlich noch in diesem Leben!

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Hubert Appenrodt

Maastricht-Kriterien einhalten! Weshalb? Warum? Wozu?

Niemand in der Friedensnobelpreis-EU mit sozialistischem Antlitz, jedoch ohne Aussicht auf eine annehmbare, begrüßenswerte Zukunft für die Bürger der Zwangsvereinigung, muß irgendwelche Verträge einhalten, irgendwelche Kriterien erfüllen oder ähnlich ehrenhaft Selbstverständliches zum politischen Handlungsprinzip erheben. So sind nun mal die traurigen, sehr teuren Tatsachen, von den Parteikadern, den teuren Genossen, der Mitgliedsstaaten am Leben erhalten. Deshalb gilt: Maastricht-Kriterien einhalten! Weshalb? Warum? Wozu?

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Johann Otto

Zwei Drittel der Vernunft-Letten sagen: Euro? Nein, danke!

Das glaube ich gerne, daß die lettische Regierung mit der Euroeinführung demnächst die Sanierung des Landes krönen will. Die deutschen Steuerzahler freuen sich schon jetzt darauf. Das Land, heißt es, habe sich ökonomisch und fiskalisch beispielhaft erholt. Real oder nach griechischem Vorbild, also lediglich auf dem Papier? Eine Antwort wird es erst geben, wenn es zu spät ist und alternativlos die Rettungsmilliarden eingefordert und zugesagt werden. Das nun wiederum glaube ich gerne: „Nach Umfragen freut sich jedoch nur ein Drittel der 2 Millionen Letten auf den Euro.“ So ungebildet sind die Letten ja nun auch wieder nicht, daß sie die sehr, sehr teuren EU-Errungenschaften des leuchtenden Europa-Sozialismus, die Auswirkungen der Schnapsidee weniger EU-Parteikader und einiger einsamer EU-Intellektuellen, nicht mitbekämen. Alles in allem, zwei Drittel der Vernunft-Letten sagen durchaus beispielhaft: Euro? Nein, danke!

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Klaus Demota

Karlis Ulmanis

und selbst die Herzöge von Kurland würden sich im Grabe umdrehen. Früher aus Wien schlecht regiert, jetzt eben aus den ehem. habsburgischen Niederlanden.

Das ist ja wie die Titanic II - die Geschichte wiederholt sich doch. Kaum zu glauben.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 02.03.2013 19:57 Uhr

"Die Mehrheit der Bevölkerung würde sie denn auch gerne behalten." (ihre eigene Währung Lats)

.... wen interessiert denn, was die Bevölkerung will? Bei uns doch auch keinen. Aber vielleicht sollte denen mal einer erklären, dass sie gerade einen ganz GROSSEN Fehler begehen. Es wäre wirklich schade für das Land, denn sie haben in den letzten Jahren beachtliches geleistet - mit dem Beitritt zum EURO zerstören sie alles wieder und es wird ihnen ergehen wie den PIIGS+F. Ihre, gegenüber früher, verbesserten Lebensverhältnisse und ihre mühsam erarbeitete Wettbewerbsfähigkeit werden sie wieder verlieren. Daher wäre es besser, wenn sie sich umgehend von ihrer Regierung trennen würden, bevor diese, nur noch schwer zu verändernde, Tatsachen geschaffen hat.

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Art Bleiglass

Seit wann muss man die fünf Maastricht-Kriterien erfüllen??

Dürfen wir denn auch abstimmen ob wir ein weiteres Land unterstützen wollen und ihm einen Teil unserer Souveränität abgeben?

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Michael Helming

Ich möchte nicht wissen

welchen Druck Brüssel und Berlin auf die lettische Regierung ausgeübt haben, den Antrag zur
Einführung des Euros zum 1. Jan. 2014 zu stellen. Wenn es zutrifft, wie hier berichtet, dass zwei Drittel der lettischen Bevölkerung diesem Vorhaben skeptisch gegenüberstehen, dann sollte man meinen, dass die Politiker in Riga sich einen solch weitreichenden Schritt zuvor in einem Referendum absegnen lassen. Davon ist aber keine Rede. Erstaunlich in einem Umfeld, in dem alle Anzeichen auf ein grandioses Scheitern dieser Währung hindeuten.

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Closed via SSO
vera schmidt (vera-s) - 02.03.2013 18:12 Uhr

????

entweder einfach selten dämlich... ich mein, wer kann denn heute schon freiwillig diesem affenzirkus beitreten wollen?
oder kalkül: hoffnung auf geldregen aus brüssel?

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Jürgen Weissmann

Sie haben es verdient...

freuen wir uns darauf.

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Closed via SSO

Wahrscheinlich rechnen die früher oder später auch mit einer Pleite

Mag ja sein, dass die Schuldenquote unter 60% liegt, aber die haben auch erst 1990 mit den Schulden angefangen, während alle anderen EU Pleitiers seit etwa 1970 Schulden machen, und natürlich nie etwas abzahlen. Könnte ja "die Konjunktur abwürgen" :-)

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Andreas Rheinhardt

Rotationsprinzip

Damit sind wir bald am Punkt angelangt, an dem im EZB-Rat das sog. "Rotationsprinzip" in Kraft tritt: Hierbei haben nicht mehr alle Präsidenten/Governeure der nationalen Notenbanken der Euro-Mitgliedsländer eine Stimme, sondern sie wechseln sich ab. Die Vertreter der fünf größten Volkswirtschaften haben vier Stimmen, d.h. z.B. der Bundesbankpräsident hat jeden fünften Monat kein Stimmrecht. Er darf aber weiter an den Sitzungen teilnehmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.03.2013 23:30 Uhr
Britta Litterscheidt

@Andreas Rheinhardt: Danke für Ihren Hinweis - das Rotationsprinzip krönt die Euro- Rettung...

...und Jens Weidmann,- unser Mehner-, kann dann mal "ein Päuschen machen".

Hinzu kommt, dass auch für die zukünftige BankenAUFSICHT gilt: one man - one vote...
Insofern hat Deutschland nichts - nichts - durchgesetzt, was erreicht werden sollte...
Ein Stimmenanteil in der Bankenaufsicht, der die Kapitaleinlagen und Haftungsrisiken eines Mitgliedslandes für andere einbezieht.

Nothing...

AKTUELL INTERESSANT: ifo-standpunkt Nr. 143 zur Bankenunion von Hans Werner Sinn

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wolfram UHLEMANN

Maastricht

Maastricht-Bedingungen ! Gibts die denn noch??? Man sollte Länder zulassen, die in der Lage sind in den EU Topf einzuzahlen.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 02.03.2013 15:57 Uhr

Land ohne Volk

"Schließlich ist es ein Erfolg für den geschwächten Euroraum, dass überhaupt ein Land beitreten will."

Aber "das Land" will das doch gar nicht, wie der Artikel erläutert, nur die Regierung.

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 02.03.2013 15:04 Uhr

Noch ein ungeeignetes Land im Euro-Raum

Die Statistik mag positiv für einen Eintritt in den Euro-Raum sein,
aber Arbeitslosigkeit, Armut, Korruption, Diskriminierung vom Ursprung russischen Staatsbürger, mafiöse Strukturen.....
Na, wir wir haben genügend im Euro-Raum davon, aber der Finanzindustrie wird wieder ein etwas zum Verzehr vorgeworfen und neoliberales Stimmvieh ist die Regierung auch noch..........
Was will Merkel denn mehr?

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Closed via SSO

"Ob Lettland die fünf Maastricht-Kriterien erfüllt"...

Es darf gelacht werden!

Die haben doch etliche Länder "aufgenommen" bei denen kein einziges Kriterium erfüllt war. Und "Maastricht" war das nicht einmal vor undenklichen Zeiten ein Vertrag, den alle unterschrieben und an den sich KEINER jemals gehalten hat. Das ist ein wertloser Papierfetzen, nur wenig wertvoller als die bedruckten Euro-Noten, die es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit am 1. Januar 2014 nicht mehr geben wird oder die in Schubkarren zum Zahlungsverkehr bewegt werden müssen.
Die jetzigen Propagandameldungen, daß die Inflation noch nie so niedrig war wie im vergangenen Monat ist das Pfeifen im Walde, das die enteigneten Les Miserables in trügerischer Sicherheit wiegen soll, - eben so weit sie ohnehin nicht schon alles verloren haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.03.2013 18:00 Uhr
Jürgen Weissmann

Es darf gelacht werden....

über Ihre Äusserung, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gäbe es den Euro am 1.01.14 nicht mehr. Was ist eine gewisse Wahrscheinlichkeit? 0,0001 %. Bis hierher würde ich mitwetten.
Zumal es ja kaum eine Alternative git. Oder wollen Sie die DM wieder, zum alten Kurs?

Sie haben ein netten Humor!

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Gerhard Dünnhaupt

Willkommen, Lettland!

Keine Sorge, das brave Lettland wird die Maastricht-Bedingungen schon erfüllen. Bei den anderen 17 Eurostaaten bin ich mir nicht so sicher.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 01:34 Uhr
Closed via SSO

Hahahaha

:)))

Manchmal sind die Kommentare besser als die Artikel!!!

Sehr schön!

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01.03.2013, 16:30 Uhr

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