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Küchentrends Schöner wohnen in der Küche

 ·  Die moderne Küche rückt zunehmend in den Mittelpunkt: Sie wird immer mehr zur Komfortzone, die Grenzen zum Wohnzimmer verschwimmen. Hochtechnologie erleichtert die Arbeit und ist dabei auch noch energiesparend.

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Die Küche ist schon immer ein Abbild der gesellschaftlichen Veränderungen. Es ist noch gar nicht so lange her, da war sie ein kleiner abgeschlossener Raum, in dem die Hausfrau allein fürs Kochen zuständig war. Inzwischen vereint die Küche Funktionalität mit Wohlfühlfaktor und rückt zunehmend in den Mittelpunkt.

Das schlägt sich auch architektonisch nieder. „Aktuelle Grundrisse haben fast keine Grenzen mehr: Die Räume und ihre Funktionen verschmelzen miteinander und öffnen sich“, beobachtet Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK). Somit sei die Küche heute die Kommunikationszentrale, wie es früher das Wohnzimmer war.

In der neuen Seele der Wohnung hat sich in den vergangenen Jahren dementsprechend auch rund um die Ausstattung viel verändert. Eine gewisse Professionalisierung hält Einzug. „Arbeitsabläufe wurden durch die sinnvolle Zuordnung von Möbeln optimiert, Licht beleuchtet Arbeitsflächen oder Essbereiche“, nennt Hüther als Beispiele. Schubladen öffnen sich, wenn man leicht dagegen tippt. Und Elektrogeräte der neuen Generation senken sowohl den Strom- wie auch den Wasserverbrauch.

Töpfe wechseln ohne Energieverschwendung

Energiesparen ist auch in der Küche ein Dauerbrenner. In den vergangenen 15 Jahren sank der Energieverbrauch von Kühlgeräten um bis zu 74 Prozent, von Geschirrspülern um bis zu 47 Prozent und von Herden beziehungsweise Backöfen um bis zu 30 Prozent. Dementsprechend ist das Thema Induktion weiterhin aktuell. Zu den Vorzügen der „kalten Hitze“ zählen Schnelligkeit, Sicherheit, Präzision, Komfort und Energieeffizienz.

„Noch eins obendrauf setzt die jüngste Innovation der Flächeninduktion“, berichtet Küchenfachmann Hüther. Dabei lassen sich zwei der üblichen vier oder fünf Kochzonen auf Tastendruck zu einer großen Kochfläche zusammenschalten, so dass auch unterschiedlich großes Kochgeschirr nebeneinander Platz findet. „Und nicht nur das: Das Kochgeschirr lässt sich darauf hin- und herschieben, denn Position, Form und Größe werden automatisch erkannt“, schwärmt Hüther. Endlich kann der Koch oder die Köchin also große und kleine, vordere und hintere Töpfe beliebig wechseln und umstellen – ohne Energie zu verschwenden.

Auch in Einbau-Backöfen hat inzwischen die Hochtechnologie Einzug gehalten: Über interaktive Farbdisplays kann man die gängigsten Gerichte und Programme wie etwa Auftauen steuern, indem das jeweilige Symbol kurz berührt wird.

Spezielle Frischezonen im Kühlschrank

Wassersparende Neuigkeiten gibt es rund um das Spülen. Bei der Zeolith-Trocknungstechnologie nehmen kleine Mineralkugeln die Feuchtigkeit auf und wandeln sie in Wärmeenergie um, die wiederum zum Trocknen verwendet wird. „Mit dem Ergebnis, dass der Geschirrspüler für 13 Maßgedecke nur noch sieben Liter Wasser benötigt“, berichtet der AMK-Geschäftsführer. Ein Hersteller rechnet vor, dass der Wasserverbrauch für die 151 Geschirrteile damit bis zu 66 Prozent niedriger ist als bei einem 15 Jahre alten Geschirrspüler. „Mit der Zusatzfunktion Glanztrocknen wird das Spülgut nicht nur perfekt sauber und frei von Kalkflecken, sondern bekommt auch noch einen extra schönen Glanz“, sagt Hüther.

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