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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Küchentrends 2013 Versteckspiel an der Herdfront

 ·  Die offene Küche ist Trend. Neben Esstisch und Wohnzimmersofa soll die Kochstelle so wenig wie möglich nach Küche aussehen - und intelligenter, leiser und praktischer sein als jemals zuvor.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (19)

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Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 05.03.2013 15:24 Uhr

... Gruß am Michael H. ...

Ist (jetzt?) Trend. Achwas?!
Anfang der achtziger Jahre war ich Gast in einer Hamburger Villa und der Gastgeber hatte solch Großraum mit "offener Küche" (Herd etc. in der Mitte) bereits und machte kein Bohei darum. Auch uns Gästen kam das normal vor; keiner erwähnte im Gespräch die Räumlichkeit. (Nur das Mahl war etwas karg: Brotsuppe! ...allen Ernstes! Hat aber geschmeckt).

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 05.03.2013 11:40 Uhr

Bei einer offenen Küche

wird offensichtlich erlebbar, wenn ein Gastgeber nicht kochen kann. Da fängt der Leidensweg des Gastes schon vor dem Servieren an.

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René Artois

Offene Küche?

Wie war das: Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein ;-)

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Manfred Goblirsch

Jetzt bin ich doch glatt - ohne großes Zutun -

in den Küchentrend 2013 reingerutscht.
Einfach umgeräumt. Esstisch und Kochstelle habe ich mit meinem alten Wohnzimmersofa zusammengeführt.
In meiner Küche gibt es nun ein Draufrumlümmel-Tee-oder-Kaffee-mit-etwas-Kleingebäck-Genießersofa.
Das macht mich und auch meine Gäste glücklich. Die Plätze sind schnell weg. Keiner will mehr auf dem Stuhl sitzen !

Den Begriff der "offenen Küche" fasse ich etwas weiter. Prämisse ist für mich nicht das Bauliche, sondern das Reelle, was sich in der Küche abspielt. Familie, Freunde, Begegnung, Austausch, Nostalgie, neue Ideen .... und auch die Kocherei.

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Klaus-Dieter Berger

Trendy

sind auch die Nerdbrillen, die Bill Gates schon 1990 getragen hat. Gut, bzw. schön werden die dadurch auch nicht. Es mag ja sein, dass für manche eine solche Küchenanordnung seinen Reiz hat, ich bin da eher altmodisch. Abgeschlossen funktionale Küche, denn ich will kochen und keinen Trendwettbewerb gewinnen. Auch das Geruchsargument ist bei uns ganz wichtig!

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Franz-Josef Wilde

Die Trennwand ..

... sollte man mal schnell mitplanen, damit der Umbau später keinen Ärger macht, denn der kommt bestimmt. Dasselbe kann ich nur empfehlen, wenn das "offene Bad" in Verbindung mit Schlafzimmer geplant wird. Spätestens, wenn einem die Termeraturschwankungen "auf den Senkel" gehen oder der Spätduscher den Frühschläfer doch ein wenig stört. Vielleicht ganz trendy: Alles offen von Bad-Küche-Schlafzimmer-Wohnzimmer, ein paar Stützen für die Decke reichen. Vorsicht: Offenes Klo könnte aber den Besuch doch stören.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 04.03.2013 10:34 Uhr

Wir haben auch eine offene Küche

Zwar nicht so trendy wie abgebildet aber das ist nicht schlimm. Ich war auch immer Befürworter einer abgeschotteten Küche, da der Kochlärm schon beim Fußballschauen stört ;-). Aber eine offene Küche hat bei kleinen Kindern schon den Vorteil, dass man gleichzeitig kochen und schauen kann, was der Nachwuchs so treibt ;-). Ein angedachte Schiebetür kann natürlich ein Lösung sein, lies sich allerdings aus Platzgründen nicht umsetzen.

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Thomas Kobler

Wenn man etwas verstecken muss...

...dann liegt der Schluss nicht weit, dass es fehl am Platz sein könnte. Das zweite Indiz wären die Putzmittel, die man in der Küche verwendet, aber für die Materialien und Oberflächen in andern Wohnräumen möglicherweise etwas zu viel Fettlöser beinhalten. Wo gekocht wird spritzen Spritzer und steigen Dämpfe - das klingt einfach nicht nach einer Wohnzimmerbeschreibung.

Das wichtigste Gerät in solchen "integrierten" Küchen wäre wohl der Pizza-Karton-Schredder.

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Gerhard Grell

Das sind die kalten Küchen, die genutzt werden ....

.... zum Angeben. Aber sehr, sehr selten zum Kochen. Firlefanz für die Oberschicht und für überflüssige Kochshows. Shows für Leute, die zu Hause alle 14 Tage einmal kochen und das gesamte Umfeld 3 Tage vorher und 3 Tage nacher mit überflüssigen Detaillerzählungen nerven. Nicht nötig zu erwähnen, dass diese Leute ohne Kinder und ohne materielle Sorgen aber mit unzähligen Neurosen und Phobien ausgestattet sind.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.03.2013 14:51 Uhr
Walpurga Müller-Schmidt

Ja, ich habe eine offene Küche...

... und ich koche für mein Leben gern. Meine Küche hat mit allem ca. 25'000 CHF gekostet, ist mir aber wurscht, denn ich nutze sie, sofern ich nicht auf irgendeiner Dienstreise oder bei Freunden eingeladen bin, JEDEN TAG. Die Küche ist offen, damit ich, wenn ich Gäste habe, auch beim Kochen noch am Abend "teilnehmen" kann. Offene Küchen sind ein Segen.

Meine offene Küche ist nicht kalt: 45 Minuten nach einem egal wie langen Arbeitstag dem Kochen zu fröhnen ist für mich Entspannung. Oder nach dem Sport. Ich sitze heute schon auf dem zweiten Flughafen und freue mich auf 21 Uhr: Kochzeit! Morgens 20 Minuten Frühstück machen, u.a. zum Aufwachen. Kochen ist geistig etwas ganz anderes. Ich habe schon um 22 Uhr angefangen eine Zuger Kirschtorte zu backen. Die Küche ist mein Ruhepol.

So und nun können sie aufstehen, zum Mülleimer gehen und ihr Vorteil mit samt dem Neidkomplex über "kalte Küchen" "für die Oberschicht" da reinkloppen. Viel Spass dabei.

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 04.03.2013 06:26 Uhr

Fortsetzung eines Gesellschaftstrends ...

...mit Realitätsverlust, aber das mit viel Geschwafel und Protzerei. Warum nicht? Warum soll denn meine Frau im DG nicht auch ein bisschen vom Bratengeruch, vom Öldampf, mitbekommen wenn ich als Mann unten im EG das Essen für die Familie zubereite? Ich bin doch trendy! Warum soll denn nicht auch auf und in der Vitrine und Bücherschrank im 1OG ein bisschen von dem Öldampf aus der Küche niederschlagen? Ach wie herrlich liest sich doch ein Buch wenn man beim Lesen den Fisch- und Bratengeruch in der Nase hat. Haben denn all diese spinnenden Protagonisten aller mögliche Protztrends mal selber das Essen für die Familie zubereitet? Mehr als zum Protzen reicht so ein offenes "Küch-chen" nicht. Und dann geht es ab mit Kind und Kegel zu McDonalds um mal was zum beissen zwischen die Zähne zu bekommen, bestenfalls ins Restaurant zum Griechen um die Ecke um mal was richtiges zu essen. Das nennt sich dann Esskultur in Deutschland. Danke das brauch ich nicht.

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Franz Darmstadt

Leider nicht an der...

...Spülenfront, da die Armaturenhersteller noch immer keine vollversenkbare Spülarmatur entwickelt haben (scheint offensichtlich eine ingenieurmässige Unmöglichkeit zu sein!), damit man z.B. den freistehenden Spülblock mittels Abdeckung multifunktional nutzen kann!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.03.2013 07:33 Uhr
Gerhard Grell

Noch gesund?

In einer Küche, in der man kocht, wird keine Bereich so oft benutzt, wie die Spüle. "Versenken" der Spüle??? Wenn Sie hingegen ein Wohnzimmer wollen, dann richten Sie doch einfach eines ein!

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Harald HEINZ
Harald HEINZ (willer3) - 03.03.2013 19:27 Uhr

Man kann nur jedem Küchenkäufer empfehlen ...

sich vor dem Kauf selbst einmal umfängreich zu informieren, bevor man sich an die Küchenfront begibt. Besuchen Sie 6 Küchenhäuser und Sie kommen mit 2 Dutzend Vorschlägen zurück. Man muss sich eigentlich selbst einigermassen klar sein bevor man sich auf ein Bombardement einlässt. Bei der Vielfalt des Angebotes muss natürlich der Verkäufer versuchen einen möglichst geradlinigen Weg durch das Küchendickicht zu finden, ansonsten verliert sich der potentielle Kunde vor seinen Augen und das wird letztlich zu teuer und der Verkäufer ineffizient.
Wer wirklich kochen will und schon eine Küche hatte und nun Ersatz braucht, ist schon besser raus. Wer nur mit seiner Küche beeindrucken will, kann den Verkäufer gewähren lassen.
Frei nach Zappas Motto: All you can see here ist American made - a little bit cheesy, but nicely displayed. Und dabei helfen heute die schönen virtuellen Präsentationen auf grossem Bildschirm - Realität nicht immer eingeschlossen.

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René Artois

Das ist doch alles Firlefanz ...

... für die Koch-Show-Freaks, die aus dem Betrachten derselben eigene Fähigkeiten an Arbeits(sic!)platte und Herd delirieren. Um mit Friedrich Luft zu sprechen: "Quatsch in schöner Gestalt, wobei letztere auch noch fehlt.

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Michael Seip
Michael Seip (Mike63) - 03.03.2013 15:39 Uhr

Die offene Küche....

wollen vermutlich nur die, die mit Ihrem "Lifestyle" protzen wollen, aber selbst nicht kochen, ausser vielleicht ein Mikrowellengericht oder einen (N)Espresso. Oder gefällt es den "20% Deutschen" wirklich, wenn ein Braten, Pommes oder ein Fischgericht dem Wohnzimmer für Stunden oder gar Tage die olfaktorische Anmutung einer Frittenbude gibt? Ich bin jedenfalls froh über die Schiebetür (Alu und Mattglas, auch schick und trendig), die ich in meiner offenen Küche eingebaut habe.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.03.2013 14:34 Uhr
Klaus-Dieter Berger

"Wir haben sowas und kochen auch. Wir haben aber auch Fenster und können lüften. "

Dann viel Spaß bei kalten Wintertagen. Mit 5 Minuten Schocklüften wird man jedenfalls einen Friteusengebraucht nicht los. Was, Sie wissen nicht, was eine Friteuse ist?

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Wolfgang Richter

Lieber Altbau

In Altbauten dürfen Küchen noch Küchen und Wohnzimmer noch Wohnzimmer sein.
Da rumoren im Wohnzimmer keine Kühlschränke und Geschirrspüler, was ich sonst nur von billigen Einzimmer-Urlaubsappartements kenne.
Und man muß die Küche nicht immer perfekt aufräumen, da sie ja mitten im Wohnzimmer liegt.
Die integrierten Küchen sind nur ein Trick, diskret ein paar qm zu schinden, weil die aktuellen Baupreise (u.a. dank Öko) so unverschämt sind. Weg damit!

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Antje Süß-Burgemeister

NEIN nicht angeben sondern Leben

Wir haben sowas und kochen auch. Wir haben aber auch Fenster und können lüften.

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21.05.2013 17:45 Uhr
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