Zum ersten Mal erhält ein deutscher Architekt den Internationalen Hochhauspreis - sein Gebäude allerdings steht im australischen Sydney. Christoph Ingenhoven aus Düsseldorf hat das Bürogebäude „1 Bligh Street“ zusammen mit einem australischen Kollegen, Ray Brown vom Büro Architectus, entworfen.
Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt zusammen mit dem Deutschen Architektur-Museum und der Deka-Bank vergeben. Eine Jury unter dem Vorsitz des Frankfurter Architekten Albert Speer wählte das Bürogebäude aus 26 Nominierten und fünf Finalisten zum innovativsten Hochhaus-Neubau der vergangenen zwei Jahre.
„Mit 139 Metern und 30 Etagen bricht das neue Gewinnergebäude zwar keine Höhenrekorde, setzt aber auf seinem Kontinent neue Maßstäbe hinsichtlich sozialer, kultureller, stadtplanerischer und nachhaltiger Kriterien“, hieß es am Donnerstag in Frankfurt.
Das „1 Bligh Street“ hat eine elliptische Form und liegt leicht gedreht im Straßenraster, so dass alle Büros einen direkten Blick auf den Hafen von Sydney und die Harbour Bridge haben. Als erstes Hochhaus Australiens verfügt es über eine natürlich belüftete Doppelfassade aus Glas, die einen optimalen Tageslichteinfall ermöglicht.
Einfach nur peinlich
wolfgang waldner (freiheitversusdogma)
- 16.11.2012, 09:31 Uhr
Diejenigen, die mit diesem Zeug besonders viel Geld verdienen, verleihen
sich selbst die Preise
Winfried Böhme (WBoehme2)
- 15.11.2012, 20:29 Uhr
Manager-Schließfächer
Hans Möser (yesman365)
- 15.11.2012, 20:25 Uhr
