15.11.2012 · Das schönste Hochhaus der Welt steht in Australien. Beim internationalen Hochhauspreis lag ein Gebäude aus Sydney vorn. Entworfen wurde es von einem Architekten aus Düsseldorf.
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Langweilig gestapelte Ovale. Ein von der Öffentlichkeit
abgeschottetes Atrium. Ein von der Öffentlichkeit abgeschotteter
Dachgarten. Die Büros werden eh alle gleich langweilig aussehen.
Wie immer, überall. Modell Galere: Vorne wird der Takt vorgegeben,
nach dem das Arbeitsvieh sich bis zum Burn-Out abrackert. SCHÖN!
Was für ein bescheuertes Kriterium. Da soll doch besser die Jury
von Miss Universum auswählen. Die haben da wohl mehr Kompetenzen.
Ein ovaler Schaft ist nicht schön, maximal der Prototyp für
ein neues Tetra-Pak.
Leute wacht auf, reibt euch die Augen und schafft bessere Kriterien.
SCHÖN: wie dämlich
Diejenigen, die mit diesem Zeug besonders viel Geld verdienen, verleihen sich selbst die Preise
Zitat: „Die Auszeichnung (...) wird alle zwei Jahre von der Stadt
Frankfurt zusammen mit dem Deutschen Architektur-Museum und der
Deka-Bank vergeben. Eine Jury unter dem Vorsitz des Frankfurter
Architekten Albert Speer.“
Die Stadt Frankfurt verdient mit Hochhäusern besonders viel Geld,
weil viel Gewerbefläche viel Gewerbesteuer bringt.
Die Deka-Bank verdient Geld mit den Zinsen, etwa für die
Immobilienkredite dieser Renditekisten.
Albert Speer verdient Geld mit diesen Hochhäusern über sein
Architektenhonorar, prozentual zu den Baukosten. Der Planungsaufwand bei
Hochhäusern ist aufgrund des trostlosen Schematismus der
Architektur gering.
Eigentlich sind diese Hochhäuser trostlose Legebatterien für
Büroarbeiter, aus denen man mit minimalem Investitionsaufwand
maximalen Gewinn erwirtschaften möchte.
Damit das jedoch nicht ganz so offensichtlich wird, erfindet man Preise
und benötigt Architekturmuseen, die die Hochaus-PR übernehmen
und diese Renditekisten für „schön“ erklä
irgendwann lebt die ganze menschheit in diesen supertollen und "schönen" glassärgen.