http://www.faz.net/-gqe-8dhnh
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 12.02.2016, 12:44 Uhr

Miet-Fahrplan Nächster Halt: Teure Wohnung

Die Mieten in Frankfurt, Berlin, Stuttgart, Hamburg und München - sortiert nach Haltestellen. Immobilienscout 24 hat für diese fünf Städte einen Mietfahrplan entwickelt.

© scout24 Miet-Map Frankfurt

Wer einem weniger Ortskundigen erklären will, wo er in der Stadt wohnt, verwendet dazu gern die Namen von U-Bahn-Stationen. Zwischen Glauburgstraße und Merianplatz, könnte es in Frankfurt heißen. Oder zwischen Schönhäuser und Prenzlauer Allee in Berlin. Und wie teuer sind die Mieten da?

Auf diese Frage gibt jetzt ein Miet-Fahrplan Auskunft, den das Online-Portal Immobilienscout 24 entwickelt hat. Er verbindet das öffentliche Verkehrsnetz und den Immobilienmarkt, indem er jeder U-Bahn-Station die durchschnittliche Kaltmiete für eine 70 Quadratmeter große 2-Zimmerwohnung zuordnet. Auch S-Bahnstationen sind eingezeichnet.

Die Ergebnisse sind zwar nicht ganz überraschend: Berlin ist günstiger als München, im Zentrum kommt die Miete teurer als am Stadtrand. Trotzdem ist es interessant, anhand der Haltestellen zu mutmaßen, was Freunde wohl für die neue Wohnung um die Ecke bezahlen, oder auch zu schauen, wie hoch die Neu-Miete an der U-Bahn-Station vor der Haustür liegt.

Wer in Frankfurt auf dem Nachhauseweg an der U-Bahn-Station Westend aussteigt, der zahlt zum Beispiel besonders viel: 1099 Euro beträgt hier die Durchschnittsmiete. Gefolgt von den Haltestellen Holzhausenstraße (1029 Euro) und Grüneburgweg (1001 Euro). Innerhalb des Frankfurter U-Bahn-Netzes ist es an den Stationen Kalbach, der Gießener Straße und der Ronneburgerstraße mit jeweils 672 Euro am günstigsten.

Fährt man mit der S-Bahn weiter nach draußen, kann man in Hanau schon für 532 Euro eine entsprechende Wohnung mieten, oder in Friedberg für 560 Euro, oder in Rödermark Ober-Roden für 511 Euro.

Allerdings wurden für die Pläne nur Neuvermietungen erfasst, deshalb dürften die Bestandsmieten im Durchschnitt weit unter den Angaben auf der Miet-Map-Karte liegen. Sie ist also sinnvoller für denjenigen, der in einer (fremden) Stadt eine neue Wohnung sucht und sich schnell einen guten Überblick über die Mietpreise verschaffen möchte.

Die erste Miet-Map hatte Immobilienscout Anfang Januar für Berlin herausgegeben.

Berlin © scout24 Vergrößern Miet-Map Berlin

Ende Januar folgten Pläne für München und Hamburg.

München © scout24 Vergrößern Miet-Map München

Hamburg © scout24 Vergrößern Miet-Map Hamburg

Seit Anfang Februar liegen auch Karten für Frankfurt und Stuttgart vor.

Stuttgart © scout24 Vergrößern Miet-Map Stuttgart

Kraftvoll aus dem Startblock

Von Rüdiger Köhn

Adidas fliegt an der Börse von Rekord zu Rekord. Die Weltmarke mit den drei Streifen feiert gerade einen Siegeszug. Was kann Hainer-Nachfolger Kasper Rorsted noch bieten? Mehr 1

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Die Riesen-Brauerei

Der größte Bier-Konzern der Welt will den zweitgrößten übernehmen. Hier sehen Sie auf einen Blick, was das bedeuten würde. Mehr 3

Zur Homepage