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Immobilien Wo die Mieten und Wohnungspreise steigen

 ·  Egal ob Miete oder Kauf: Wohnen in Deutschland wird teurer. Von einer Blase könne aber keine Rede sein, sagt zumindest der Immobilienverband IVD.

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© DPA

Die Preise für Wohneigentum in Deutschland sind nur moderat gestiegen. Das berichtete der Immobilienverband IVD vor Journalisten in Frankfurt. Bei der Vorstellung des jüngsten Wohnpreisspiegels sagte IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling, dass sowohl die Preise für Eigentumswohnungen als auch die Wohnungsmieten derzeit um 3,1 Prozent höher lägen als ein Jahr zuvor. Von einer Blasenbildung am Markt für Wohnimmobilien könne also keine Rede sein.

Dass der Preisanstieg in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich stärker ausfalle, liege daran, dass meist nur auf die größten Städte geblickt werde. Hier hat auch der IVD deutlich stärkere Steigerungen der Immobilienpreise ermittelt.

So kosten Eigentumswohnungen in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern derzeit fast 9 Prozent mehr als vor einem Jahr und in München sogar gut ein Fünftel mehr. Auch bei den Mieten fallen die Zuwächse in den größten Städten am stärksten aus. Dennoch sieht der IVD keine generelle Wohnungsknappheit. Dies sei allenfalls ein Phänomen in besonders gefragten Innenstadtlagen.

Nach den Angaben des Verbandes, der vor allem Makler vertritt, liegen die Wohnungspreise im Bundesdurchschnitt noch immer deutlich unter den Werten von vor 20 Jahren. Der seit 2010 zu beobachtende Preisanstieg sei also als Normalisierung zu betrachten, zumal Immobilien in den meisten westlichen und nördlichen Ländern Europas teurer als in Deutschland seien.

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Jahrgang 1957, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil.

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