Home
http://www.faz.net/-gz7-74cri
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Immobilienmarkt Frühe Warnung vor der Blase

Die zweistelligen Teuerungsraten bei Immobilien in den Ballungsräumen wirken mindestens bedenklich. Jetzt warnt die Bundesbank vor einer Preisblase. Das ist früh - aber nicht zu früh.

Die Bundesbank warnt früh, aber nicht zu früh vor einer Preisblase auf dem Immobilienmarkt. Natürlich hat Deutschland ein Jahrzehnt mit stagnierenden oder gar fallenden Preisen hinter sich. Da darf es auch mal aufwärts gehen, ohne dass die Bankenaufsicht gleich in Aktionismus verfällt. Zumal sich der Gesamtmarkt noch relativ gemächlich entwickelt.

Aber die zweistelligen Teuerungsraten in den Ballungsräumen wirken mindestens bedenklich. So oder so ähnlich haben auch die von übermäßiger Kreditvergaben getriebenen Immobilienblasen in Spanien und Irland begonnen.

In Irland halbierten sich die Preise

Frisch ist die Erinnerung an die schmerzhaften Folgen: In Irland haben sich die Hauspreise gegenüber dem Höhepunkt halbiert, Spanien ist auf dem Weg dorthin und in beiden Ländern ist das Bankensystem dadurch an den Rand des Kollaps geraten, weil nicht alle Hauskredite bezahlt werden.

Wer will schon sicher sagen, ob die deutsche Entwicklung den Keim der Übertreibung in sich trägt? Frühzeitiges und zugleich maßvolles Gegensteuern ist deshalb richtig. Notfalls muss das mit den neuen Instrumenten der Systemstabilität geschehen, also etwa mit zusätzlichen Kapitalanforderungen an die hiesigen Banken.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Was die Stahlindustrie drückt

Von Werner Sturbeck

Die deutsche Stahlindustrie ist leidgeplagt. In der Bevölkerung hat sie nicht mehr den Rückhalt, den sie verdient. Mehr 1 7


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Wirtschaft in Zahlen Im Land der Zuhause-Arbeiter

Viele Deutsche arbeiten von daheim aus - mindestens ab und zu. Das gilt für Angestellte, für Selbständige sowieso. Und sogar für mehr als 40 Prozent der Beamten. Mehr