Home
http://www.faz.net/-gz7-7drb0
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Fannie Mae und Freddie Mac Obama will Hypothekenbanken abwickeln

Sie standen im Zentrum der Finanzkrise: die amerikanischen halbstaatlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac. Jetzt sollen sie abgewickelt werden. Immobilienfinanzierung soll in Amerika künftig anders funktionieren.

© REUTERS Vergrößern Häuser, die keiner mehr bezahlen kann: So sah es in der Finanzkrise in Amerika aus.

Sechs Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise will sich Amerikas Präsident Barack Obama für eine Reform der Immobilienfinanzierung einsetzen. Obama werde am Dienstag in einer Rede vorschlagen, die verstaatlichten Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac im Laufe der Zeit abzuwickeln, verlautete aus Regierungskreisen.

Fannie Mae und Freddie Mac wurden ursprünglich geschaffen, um mehr Immobilienkredite zu vergeben. Im Zuge der Finanzkrise wurden die beiden Gesellschaften verstaatlicht, was den Steuerzahler 187,5 Milliarden Dollar kostete. Inzwischen sind beide wieder profitabel.

Obama wird am Dienstag in Phoenix im Staat Arizona seine Rede halten. Die Region wurde von der Immobilienkrise so schwer getroffen wie kaum eine andere. Der Markt hat sich aber wieder erholt.

Mehr zum Thema

Jetzt will Obama ein Modell vorstellen, in dem Privatfirmen Hypothekenkredite kaufen und neu verpackt an Investoren weiterreichen. Diese Verbriefung ist wichtig, damit Geld in den Immobilienmarkt fließt und Hauskäufer Kredite bekommen. Die Regierung würde mit dem neuen Modell eine kleinere Rolle als bisher spielen. Sie würde Garantien oder Versicherungen gewähren und die Aufsicht haben, hieß es. Die Reformen dürften Jahre in Anspruch nehmen.

Quelle: FAZ.net / Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Bankenstrafen-Ticker Milliarden-Strafen für fünf Großbanken

Betrug, Geldwäsche, Zinsmanipulationen: Banken weltweit müssen für ihre Fehltritte büßen. Jetzt sind im Skandal um manipulierte Devisenkurse Strafen gegen fünf Großbanken in Höhe von 2,7 Milliarden Euro verhängt worden. Mehr

12.11.2014, 11:02 Uhr | Wirtschaft
Amerika Obama regelt Einwanderung wohl ohne Republikaner

Der amerikanische Präsident plant offenbar im Alleingang, bis zu fünf Millionen Einwanderer vor der Abschiebung zu schützen. Die Republikaner lehnen das ab und warnen Obama. Mehr

14.11.2014, 07:03 Uhr | Politik
Obama in der Bredouille Repräsentantenhaus für Keystone-Pipeline

Das amerikanische Repräsentantenhaus hat sich für den Bau der umstrittenen Keystone-Pipeline ausgesprochen. Obama lehnt das Projekt ab - doch stimmt auch der Senat für die Pipeline, müsste der Präsident von seinem Vetorecht Gebrauch machen. Mehr

14.11.2014, 22:05 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 06.08.2013, 05:13 Uhr

Schäubles Null-Festspiele

Von Heike Göbel

Wolfgang Schäuble hält an der „schwarzen Null“ im Bundeshaushalt für das nächste Jahr fest. Er ist klug genug, sich dafür nicht selbst zu feiern. Mehr 1 10


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Für wen das Weihnachtsgeschäft besonders wichtig ist

Die Spielwarenhändler machen fast 28 Prozent ihres Umsatzes in den letzten beiden Monaten des Jahres. Unsere Grafik zeigt, wie es in anderen Handelsbranchen aussieht. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden