http://www.faz.net/-gqe-7s146
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 25.07.2014, 17:07 Uhr

Deutschland Es drohen wieder mehr Zwangsversteigerungen

Immobilien-Fachleute warnen: In Deutschland könnte die Zahl der Zwangsversteigerungen bald wieder steigen. Noch geht die Zahl zurück, aber eine Trendwende zeichnet sich ab.

© REUTERS

Im ersten Halbjahr 2014 wurden in Deutschland erneut etwas weniger Gebäude und Wohnungen zwangsversteigert als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien sank im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2013 um 1,4 Prozent auf gut 23.000, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht des Ratinger Fachverlages Argetra hervorgeht.

Doch die Experten sehen Zeichen für eine Trendwende: Für das Gesamtjahr erwarten sie erstmals nach acht Jahren wieder eine Zunahme sowohl was die Zahl, als auch was den Wert der Zwangsversteigerungen angeht.

Mehr zum Thema

Die gutachterlich festgestellten Verkehrswerte der zwangsversteigerten Immobilien seien schon im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bundesweit wieder gestiegen: um knapp 29 Millionen auf 3,6 Milliarden Euro, betonte Argetra-Geschäftsführer Axel Mohr.

In Westdeutschland habe auch die Zahl der Zwangsversteigerungen um 0,5 Prozent zugenommen, während sich in Ostdeutschland der rückläufige Trend noch fortgesetzt habe. Der Fachverlag wertet für seine Untersuchung die Zwangsversteigerungstermine bei rund 500 Amtsgerichten aus.

Macht’s nicht wie die kleinen Kinder!

Von Rainer Hank

Die Freihandelsbeziehungen zu den Briten dürfen nicht radikal gekappt werden – auch nicht wegen der Personenfreizügigkeit. Beugen wir uns besser dem britischen Wunsch. Es ist zu unserem Vorteil. Mehr 64 62

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage