19.01.2013 · Crowdfunding-Plattformen geben Ideen eine Chance, denen es an Startkapital fehlt. Auch Designobjekte und Immobilienprojekte werden über Kleckerbeträge von Online-Gönnern finanziert.
Von Anja MartinRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Weißweine dürften nach einem Monat in der prallen Sonne hinüber sein.
Wenn man die Idee weiterdenkt,
dann könnten auch aoziale Projekte über diese Art Finanzierer finden. Das garantiert nicht nur Unabhängigkeit von Banken, sondern auch vom Staat. Denngerade bei sozialen Projekten fließt das Geld in vorgezeichnete Kanäle und versickern dann häufig im Nebel von Vetternwirtschaft.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 08:44 UhrDas könnten sie nicht nur ...
... das tun sie schon längst. Von der Finanzierung neuer Kostüme für den örtlichen Karnevalsverein über Fair-Trade-Kleidung bis hin zum Erhalt von Stadtgärten, freien Schulbüchern und diversen anderen Projekten, die Kleinigkeiten für Spendengelder produzieren, ist alles dabei. Wenn Sie lustig sind, könnten Sie sich auch Ihren Jahresurlaub (z.B. in Austausch gegen viele, viele Postkarten) finanzieren lassen. Die einzige Frage dabei ist immer nur, ob sich genügend Supporter für eine Sache finden.
Frau Martin, Sie haben hier den Fokus auf Crowdingplattformen, die "ein gutes Bauchgefühl" vermitteln, gesetzt. Dennoch sprechen Sie ebenfalls von handfesten Produkten unisono Unternehmen, denen zur Produktion, respektive zur Umsetzung des eigenen Konzeptes, geholfen wird. Die augenscheinlich grösste deutsche Crowd-Finanzierungsplattform Seedmatch erwähnen Sie in diesem Zusammenhang eingenartiger Weise nicht? Das ist etwas befremdlich und tendenziös.