http://www.faz.net/-gqe-7hoou
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --
Integrated Industry

Veröffentlicht: 20.09.2013, 10:31 Uhr

1,07 Milliarden Dollar Volumen Empire State Building bald an der Börse

71,5 Millionen Aktien zu je 13 bis 15 Dollar sollen vom Empire State Building angeboten werden. Dem nun geplanten Börsengang eines der bekanntesten Wahrzeichen New Yorks ging ein langes Tauziehen voraus.

© REUTERS Bald an der Börse: das Empire State Building

Das Hickhack um das Empire State Building scheint nach zwei Jahren ein Ende zu finden: der Immobilienfonds Empire State Realty Trust plant, einen Teil der Aktien an der Börse zu plazieren. Wie aus der entsprechenden Mitteilung an die Börsenaufsicht vom Donnerstag hervorgeht, sollen 71,5 Millionen Aktien zu einem Stückpreis von 13 bis 15 Dollar angeboten werden. Das Volumen des IPOs könnte sich damit auf bis zu 1,07 Milliarden Dollar belaufen und wäre damit einer der drei größten im Immobiliensektor.

Die Preisfestsetzung werde für den 1. Oktober erwartet, sagte eine mit der Situation vertraute Person. Der Börsengang wird federführend von der Bank of America und Goldman Sachs organisiert, die nun auf Werbefeldzug für den Aktienverkauf gehen. Dem nun geplanten Börsengang eines der bekanntesten Wahrzeichen New Yorks sowie mindestens 18 weiteren Gebäuden in dem Immobilienfonds Empire State Realty Trust ging ein langes Tauziehen voraus.

Der Immobilienverwalter Malkin Holdings, der für das 102-stöckige Hochhaus zuständig ist, machte erstmals Ende November 2011 seine Pläne bekannt. Seither kämpft er mit Widerstand einiger Investoren, erhielt auf der anderen Seite aber auch mehrere Kaufangebote. So vom Immobilieneigner Thor Equities, der noch Anfang August ein zweites Angebot für das Empire State Building vorgelegt hatte. Malkin Holdings hatte die Angebote jedoch als zu niedrig abgelehnt im Vergleich zur Summe, die ein Börsengang bringen könnte.

Mehr zum Thema

Nach dem Diesel

Von Martin Gropp

In den großen Städten dieser Welt ist der Ruf des Diesel ruiniert. Wenn die Autohersteller künftig weiter Erfolg haben wollen, müssen sie mehr Elektroautos bauen. Mehr 93 50

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage