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Im Club der Superspender SAP-Gründer Plattner verschenkt Milliarden

 ·  Erstmals haben Milliardäre außerhalb der Vereinigten Staaten angekündigt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. SAP-Mitgründer Hasso Plattner ist der erste Deutsche, der sich der Initiative von Warren Buffett sowie Bill und Melinda Gates anschließt.

Artikel Video (1) Lesermeinungen (49)

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Herbert Ferstl

Für die, die immer noch nicht wissen...

...wie Stiftungen "ticken":

"Das Dilemma ist bisher kaum bekannt und doch, so Investmentberater Paul Hawken, das "schmutzige Geheimnis" vieler Stiftungen. Aus Steuergründen müssen sie jährlich mindestens fünf Prozent ihres Vermögens gemäß des Stiftungszwecks ausgeben. Wie sie aber die Vermögensmasse anlegen (und vermehren), bleibt ganz ihnen überlassen - und manche orientieren sich dabei lieber an Rendite als an Ethik. So sind viele Stiftungen von Natur aus Zwitterwesen: nach außen spendable Wohltäter, innen indes clevere Anleger, die auch vor "bösen" Ölkonzernen oder Pharmakonglomeraten nicht halt machen. Zwischen beiden Bereichen liegt bisher, was Experten wie Bauer eine "Firewall" nennen: Die eine Seite weiß nicht, was die andere tut.

So auch die Gates-Stiftung." (Quelle: Spiegel-Website)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 19:29 Uhr
gisbert heimes

Der Stiftungsboom

Stiftungsgründungen boomen in Deutschland seit den 90ern des vorigen Jahrhunderts. Es gibt z. B. kaum noch eine Sparkasse, die nicht eine oder mehrere Stiftungen betreibt. Selbstverständlich hat das neben der PR auch handfeste finanzielle Hintergründe. Oft läuft es dabei auf einen Deal mit den Trägerkommunen hinaus, die auf ihren Anteil am Jahresüberschuß verzichten, damit dieser dem Eigenkapital der Institute zugeführt werden kann. Im Gegenzug fördern die Stiftungen soziale und kulturelle Projekte in der Region, wozu die Kommunen nicht mehr in der Lage sind. Soweit ein praktisches Beispiel, das nicht schlecht sein mag, was aber im streng marktwirtschaftlichen Sinne letztlich eine Fehlsteuerung darstellt.

Typisch ist indessen, daß sich mit dem Stiftungsboom um die Stiftungen herum eine regelrechte Stiftungsindustrie etabliert hat (Tagungen, Seminare, Exkursionen, Schrifttum, ja auch Dissertationen - vor allem aber Posten und Pöstchen), in und von der sich mitunter prächtig leben läßt.

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Heinrich Franzen

Der Erfolg Weniger

wurzelt in den Beiträgen Vieler. Diese Botschaft zu verbreiten ehrt Herrn Plattner, ist wichtiger als die Frage: Dürfte es doch ein Milliönchen mehr sein?

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Siegfried Krentz

Fehlt wirklich auch schon 1 EuR auf dem Konto ?

Es handelt sich bei dieser Initiative nur um ein Versprechen - keiner der Versprechenden hat bislang auch nur einen EUR/USD abgegeben.
Bill Gates und Warren Buffett werden in den einschlägigen Statistiken immer noch mit iherem ehemaligen GEsamtvermögen geführt ? Wie kann dies sein, wenn man mehr als die Hälfte bereits gespendet hat.
Versprechen kann ich vieles - doch wann und das ist die entscheidende Frage - soll dieses Versprechen auch eingelöst werden ?
Hierauf gibt keiner dieser "Neureichen" eine Antwort - insofern steigert man damit wohl nur Medienaufmerksamkeit.



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Closed via SSO
Bert Reb (Berttreb) - 20.02.2013 11:34 Uhr

Geld, das von billigen Arbeitern erarbeitet wurde. Beweist doch nur den vorausgegangenen Wucher

Das zeigt, wie unsinnig und unnötig Billigstlöhne in Wirklichkeit sind.

Da horten Privatleute wie Unternehmen Unsummen an Geld -jaja Wettbewerbsfähigkeit- das mithilfe entmündigenden Löhnen erwuchert wurde, um dann pharisäerlike als verantwortungsbewusst dazustehen.

Dass mehr als die gespendete Hälfte offensichtlich unnötig für das Privatwohl, das Unternehmensweit war und ist, wird hiermit ja zugegeben.

Aber verlogen ist immer noch die Selbstzuschreibung von fremder Leistung.
Es ist eben nicht so, dass dank der Uni in ihm, dem Helden, besondere -seine- Talente mit diesem Wuchererfolg zutagegefördert hat, sondern auch(!) die gesamtwirtschaftliche (mittelbar/unmittelbare) Ausbeutung billigster Arbeiter den Erfolg abarbeiten musste.

Sein Erfolg in Ehren. Aber den Wucher erklärt das nicht. Dazu nehme man einen Charakter der Fremdleistung als Eigenleistung verkauft, und skrupellos bereit ist Bettlern das Geld aus der Tasche zu ziehen, um dann, satt, einen Bruchteil "zurückzugeben". Wow

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 19:07 Uhr
Dieter Weber

Hanebüchener Schwachsinn

Selten einen dermaßen inkompetenten Kommentar gelesen! Wissen Sie überhaupt, in welcher Branche SAP aktiv ist und wie dort die Gehaltsstrukturen sind? Ich habe jetzt keine konkreten Zahlen vorzuliegen, aber ich schätze mal, dass das durchschnittliche Jahreseinkommen der SAP-Mitarbeiter bei 60.000 Euro brutto liegen dürfte, in vielen Fällen noch wesentlich höher. Schließlich handelt es sich größtenteils um hochqualifizierte Software-Spezialisten. Und versuchen Sie doch mal, selber eine erfolgreiche Firma - in welcher Branche auch immer - aufzubauen, dann werden Sie merken, dass das ohne erhebliche Eigenleistung mit Arbeitszeiten > 70 Std./Woche kaum möglich ist. Was allerdings jeder kann ist, klischeebeladenen, ignoranten Müll zu schreiben.

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 20.02.2013 14:20 Uhr

Bert Reb

Noch so ein unrichtiger Kommentar. Mir ist nicht bekannt, daß es bei SAP - und aus dessem Aktienwert speist sich hauptsächlich das Vermögen Plattners - Billigarbeiter beschäftigt werden oder wurden. Für einen gutbezahlten Job bei SAP gibt es wahrlich genug - gute und schlaue Bewerber.

Übrigens: Sie glauben doch nicht, daß das "Vermögen" eines Herr Plattners oder auch von Bill Gates so einfach auf dem Festgeldkonto liegt. Wenn morgen - aus welchem Grund auch immer-
die Aktienkurse von SAP oder Microsoft um 90% fallen, ist es mit dem "Vermögen" vorbei.

Und dann auch mit den Arbeitsplätzen der sog. "Billigarbeiter" (die es sicher gibt, aber nicht bei diesen Firmen).

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Emanuel Schwabe

Plattner sollte seine Milliarden keinesfalls verschenken,

weil er sie sich redlich verdient hat und durch dieses Geschenk die falsche Erwartung weckt, daß es nicht auf Leistung, Innovationskraft und Erfindertum ankommt, sondern auf Geschenke. Deutschland hat wie alle Staaten nur eine Zukunft, wenn mutige Unternehmer Produkte wie die SAP-Software exportieren. Gut gemeinte Wohltaten bestärken die falsche Erwartung der meisten Deutschen, daß Wohlstand ohne Leistung und Innovation möglich ist. Viele Deutsche sind sogar mit Robin Hood der Auffassung, daß sie ein Recht darauf haben, den bösen Reichen ihr Eigentum zu klauen. Der Rechtsstaat und das Recht auf Eigentum sind für den allgemeinen Wohlstand unverzichtbar. Illusionen helfen keinem. 30.000 Arbeitsplätze der SAP-AG zählen!

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 20.02.2013 11:07 Uhr

Nur Taten zählen, keine Worte oder ABsichten.

Herr Plattner könnte viele sinnvolle Projekte anstoßen, der Bildungsbereich böte sich an. Ob man in D Dankbarkeit erwarten kann, wage ich zu bezweifeln.
Der linksgrünen Lehrer-Öko-Strick-Fraktion ist Technik, Kapital und Gewinn doch sowieso ein Graus, denn deren Kohle kommt ja aus der Steckdose bzw vom Staat.

Alos dann mal los mit den guten Taten.

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gisbert heimes

Die alte Frage ist doch

ob es diese Fettaugen braucht, die oben auf der Suppe schwimmen. Ja klar meinen die Fettaugen, sonst wär' die Suppe ja ungenießbar. Und die Suppe stimmt zu.

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bernd stegmann

Er möchte also "der Gesellschaft etwas zurückgeben". Dazu spendet er einen Teil seines Vermögens

"The Giving Pledge" in den USA. Was gibt er dann bitte der deutschen Gesellschaft zurück? Muß dieser Mensch mir mal erklären. Hier den letzten Cent an Steuerzahlungen vermeiden und dann global den Gönner spielen. Naja, ist halt die Moral heutzutage...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 11:00 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.02.2013 11:00 Uhr

Herr Stegmann,

Meines Wissens nach steht SAP nicht im Verdacht, wie bspw. Apple oder Starbucks den irischen Doppeldecker oder andere dubiose Steuertricks anzuwenden. Haben Sie da andere Quellen? Wenn nicht empfinde ich Ihre Kommentar als unredlich, die Aktion von dem Herrn scheint mir seriös.

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 20.02.2013 10:49 Uhr

Herr Stegmann

Leider wieder so ein Meckerkommentar, wie so einige hier zu diesem Thema. Übrigens: Daß sich Herr Plattner "The Giving Pledge" anschließt, bedeutet ja nicht, daß er seine Vermögensspende nun im Ausland tätigt. Machen Sie sich da erst einmal schlau, was Herr Plattner so finanziert. Dann werden Sie sicher anders posten und über "Moral heuzutage" posten.

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gisbert heimes

Ohne (Arbeits-)Gesellschaft kein 'Reichtum'

Schon gar keine Milliardäre.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 14:42 Uhr
gisbert heimes

Das ist das Sozialismus-Problem, Herr Diesing

Da geht alles seinen langsamen Gang, den sozialistischen eben. Kein vernünftiger Mensch wird ernsthaft bestreiten, daß die Wettbewerbswirtschaft an Effizienz nicht zu toppen war. Sie führt allerdings zyklisch zu enormen Ungleichgewichten und sozialen Verwerfungen, die im Stadium der finalen Globalisierung eine wachsende Gefahr für den Bestand des Erde-Mensch-Systems darstellen. Wir Suppenhühner reagieren darauf panisch oder gar nicht; ob diese Erkenntnis das Leitmotiv bei den Spendierhosen ist, wäre mal interessant zu wissen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.02.2013 11:03 Uhr

Mag sein Herr Heimes,

aber ohne innovative Unternhmer auch keine Arbeitsgesellschaft.

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Jürgen Wiemer
Jürgen Wiemer (jwiemer) - 20.02.2013 08:41 Uhr

Wenn eines klar war...

...dann dass sofort wieder gemeckert wird.
Anstatt dass man die Lebensleistung der Herren Plattner und Gates würdigt und deren Initiative auch in einem weiteren Schritt 50%+ der Ressourcen zum Allgemeinwohl einzusetzen, zieht man alles immer runter.
Was möchte man denn ? Einen VEB SAP oder VEB Microsoft ? Eine astronomische Steuer, die verhindert, dass eine SAP überhaupt entstehen kann ? Wir haben speziell in D und weiten Teilen Europas zu wenige solcher Erfolgsgeschichten und z.B. das Recht in D macht es Start-Ups eher schwer als leicht Erfolg zu haben. Facebook aus D ? Kann man wahrscheinlich vergessen.

Und dass die Staaten das Geld besser und legitimierter ausgeben können halte ich für ein Grossgerücht. Die Milliarden von Gates und Plattner wären in Nullkommanichts genauso schnell, ineffektiv und bürokratisch weg wie viele vor ihnen. Da ist mir ein Gates, der sein eigenes Geld und dass seiner Kollegen sehr zielgerichtet und nachvollziehbar ausgibt, wesentlich lieber/sympathische.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:11 Uhr
Robert Funcke

ohne Frage richtig...

....aber es muss auch die Frage erlaubt sein, warum ein Vermögen, das - wenn alles richtig gelaufen ist - bereits bei seinem Erwerb kpl. besteuert wurde, danach immer und immer wieder besteuert werden muss. Das letzte unselige Glied in dieser Kette heißt dann Erbschaftssteuer. Ich muss zugeben, ich hege ein gewissen Verständnis für Menschen, die ihr verdientes Einkommen nur ein mal versteuern wollen.
Stiftungen sind ein anerkanntes, legales Mittel, Vermögen zu verwalten. Was aber mit dem Vermögen angefangen wird, finde ich in diesem Zusammenhang bedeutender.

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Herbert Ferstl

Stiftungen werden nicht aus selbstlosem Gutmenschentum...

...errichtet, sondern um Milliardenvermögen, respektive die Einkünfte daraus, steuerfrei zu halten.

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Peter Pen

Allgemeinwohl?

Dass muss sich doch erst zeigen, ob das Geld zum Allgemeinwohl eingesetzt wird. Es bringt genauso wenig vorauseilend zu loben, wie zu verdammen.

Fest steht jedenfalls, dass zumindest MS lieber seine Geschäftspraktiken ändern sollte, oder Amazon, oder egal welcher Multi, und vielleicht etwas weniger Gewinn einfahren, als einerseits skrupellos zu agieren und andererseits den Gutmenschen zu geben.

Mich erinnert das Ganze eher an die Almosen und Spiele die von einer ansonsten barbarischen "Elite" im römischen Reich finanziert wurden, um den Plebs ruhig zu halten.

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joachim tarasenko

Bitte keine Almosen, Nachzahlungen für gute Arbeit an die Angestellten

Pledgen ist eine rechtlich und zeitlich unverbindliche Absichtserklärung. Hiermit verspreche ich eine Milliarde zu spenden. Das haben Gates und Co doch schon vor ca 2 Jahren versprochen. Weiters, hätten diese Herrschaften ihr Personal anständig bezahlt und ihre Leistung anständig honoriert gäbe es nicht so viel zu spenden. Es hat sich auch noch kein Einziger gerührt über die Presse und sich bedankt für das Viele Geld. Oder habe ich was verpasst?

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Christian Wartner

erstmal "Danke"

... fangen wir jetzt wieder zu nörgeln an. Herr Plattner spendet etwa die Hälfte seines Privatvermögens. Sicher findet man überall einen Grund zum Nörgeln und fast jede Aktion hat auch Folgen. Ich freue mich, dass Herr Plattner sich auch hier beteiligt.

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Günter Blümel

Mensch oder Staat

Der Staat ist besser, weil wir alle der Staat sind, sagen jedenfalls unsere Staatsmacht-Monopolisten. In der Realität handeln jedoch nur Personen. Die Tiere lassen wir hier einfach mal weg. Organisationen entpersönlichen nur. Die Macht haben in der aktuellen Realität zuallererst die Parteien. Wir Normalbürger dürfen alle paar Jahre Kreuzchen machen. Parteichefs sind daher mächtig, aber nicht zwingend die besten Menschen. Muss ich Ihnen Beispiele nennen?

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Herbert Ferstl

Wenn man den Medienberichten Glauben schenken darf...

...dann handelt es sich bei der Organisation von Gates und Buffet um eine Stiftung. Das durch Stiftungsvermögen erwirtschaftete Geld ist in der Regel steuerfrei, solange die Stiftung ihren Zweck erfüllt, z.B. jährlich 5% des Stiftungsvermögens für wohltätige Zwecke verwendet. Dass mit dem verbleibenden Milliardenvermögen einer solchen Stiftung auch in ethisch zweifelhafte Unternehmungen mit hohen Renditen investiert wird, steht auf einem anderen Blatt (wurde bei Bill Gates angeblich schon nachgewiesen). Diese steuerfreien Renditen aus den 95% Stiftungsvermögen spielen den "Verlust" von 5%-Wohltätigkeit locker wieder herein. Fragt sich nur, wie viel sich die Honoren (oder dessen Erben) als Aufwandsentschädigung jährlich ausschütten? Sollte ich mit dieser Annahme völlig daneben liegen, bleibt mir desweiteren rätselhaft wieso Plattner das Geld nicht jener hoch gelobten Uni-Karlsruhe spendet, an der er kostenfrei studieren durfte? Oder besser gleich allen Universitäten in D spendet?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 18:49 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.02.2013 18:49 Uhr

Herr Ferstl, mit Verlaub,

die Spiegel-Website ist nicht mal eine Sekundärquelle, dass ist eher ein informatives Rinnsaal in einer ausgetrockneten Wüste in der Trockenzeit. Maximal.

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Herbert Ferstl

Aber gerne...

"Während sie einerseits Abermilliarden zur Bekämpfung von Krankheit und Armut auf der ganzen Welt ausgebe, investiere sie andererseits den Löwenanteil ihres Vermögens in Konzerne, die diese Ziele sabotierten - Umweltverpester, Ausbeuter, Sozialsünder." (Quelle: Spiegel-Website)

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Robin Israel

Quelle bitte...

...für ihre kühnen Behauptungen.
Bill Gates hat mit seiner Stiftung allein in Afrika mehr Gutes getan als z.B. die katholische Kirche.

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Peter Gorski

2 Seiten der Medallie oder macht Geld glücklich?

Wir reden hier über Privatvermögen in Milliardenhöhe. Eine Milliarde sind 1000 Millionen!
Kaufen Sie sich fiktiv eine fette Villa, einen luxuriösen Feriensitz, 5 Traumautos, eine Luxusjacht und ein Sportflugzeug, geben Sie Ihrer Frau 1 Milliönchen für die Grundausstattung an ordentlichen Klamotten und rechnen Sie 5 Millionen Lebensunterhalt für den Rest Ihres Lebens dazu.
Sie werden es kaum schaffen eine Milliarde auszugeben ohne nicht in extreme Dekadenz abzugleiten!
Spenden in der Zukunft ist ein feiner Zug und edles Versprechen, die 100€ Spende eine Oma mit Minirente ist allerdings noch edler, weil sie dies tatsächlich spürt!
Auf der anderen Seite finde ich sehr gut, wenn Bill Gates Millionen investiert um Toiletten entwickeln zu lassen die kein Wasser mehr verbrauchen und durch biochemische Prozesse Strom erzeugen!
Auch Milliardäre sind Menschen mit Wunsch nach Seelenheil und nicht per se die schlechteren Menschen.
Warum aber müssen Menschen überhaupt so viel Geld horten?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 19:11 Uhr
Peter Gorski

ps. ein Verschreiber

die 5 Millionen Lebensunterhalt meinte ich natürlich pro Lebensjahr :-)

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joachim tarasenko

warum müssen Menschen soviel Geld horten?

Ich vermute sie erfreuen sich an den vielen vielen Nullen auf dem Papier, Sprich Kontoauszug.

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Andreas Pätzold

Grund zum Jubeln

...trotz typisch teutonischer Beckmesserei...

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 20.02.2013 05:06 Uhr

folgende situation......

die situation in potsdam kann man etwa so beschreiben: dort wo plattenbauten standen, entstehen jetzt plattnerbauten.

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Gerhard Dünnhaupt

Wunder über Wunder

Tatsächlich auch ein einzelner Deutscher. Hätte ich nie für möglich gehalten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 11:02 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.02.2013 11:02 Uhr

Tja,

wir sind gar nicht soooo schlecht. Und spätestens seit 10 Jahren begreifen wir Deutsche das auch - ohne dabei wieder in das Trauma der Nazizeit reinzufallen.

Schönes Land.

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Heinrich Ebbers

Wo kommt das Milliardenvermögen her?

Private Milliardenvermögen sind ein sozialschädlicher Skandal. Das lässt sich nur mit der Arbeit fremder, keinesfalls der eigenen Hände ansammeln. Mit ins Grab nehmen kann man das sowieso nicht, noch konsumierend ausgeben, also kann man es auch leichten Herzens "irgendwann" spenden.
Der Staat sollte es stattdessen zugunsten des Gemeinwohls kassieren, und zwar bevor die freigebigen Herrschaften mit der sozialen Ader erwartungsgemäß flugs in Steueroasen ausweichen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 11:51 Uhr
Closed via SSO
Bert Reb (Berttreb) - 20.02.2013 11:51 Uhr

Wucher. Ein Maß, wann anfänglich Unverfängliches falsch wird

Wucher ist in unserem Gesetz durchaus verankert, und damit der richtige Gedanke eines Maßes, einer Leistungsbemessung. Die für gute Leistung gut entlohnt.

Aber der Markt zahlt nicht nur nach Leistung, sonst müssten unsere genialen Mathematiker
(haben sie schon mal für eine geniale Formel 'Urheberlizenzen' bezahlt?) ein zigfaches verdienen.

Der Markt regelt den Preis, und dennoch gibt es Wucher.

Leider sprechen wir nur vom expliziten, unmittelbaren Wucher. Den versteckten system-massentauglich-aufgegliederten Wucher aber nehmen wir nicht in den Blick.

Und dennoch ist der letztere von der Kehrseite der Ausbeutung her ja klar sichtbar.

Niemand hat etwas gegen Reichtum. Aber wenn dieser auf schwarze Menschen, Sklaven, Juden,
oder andere Billigstproduktionsverfügungmassen zurückgreifen muss, dann ist ein Maß überschritten, wo etwas ursprünglich/anfänglich Unverfängliches falsch wird, mitsamt den verlogenen Folgen, falschen Rechtfertigungen, falschen Handbemalten.

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Arndt Pool
Arndt Pool (Ghr0nt) - 20.02.2013 11:09 Uhr

Schwachsinn!

Dass diese Milliardenvermögen sich in Form von Unternehmensanteilen darstellen, können Sie sich auch nicht vorstellen, oder? Auch Herr Plattner wird keinen Geldspeicher unterhalten, sondern noch einen Haufen SAP-Aktien, oder mittlerweile evtl. andere Anleihen halten. Das wenigste davon in Bar.
Lange Zeit waren diese Anteilsscheine für die entsprechenden Unternehmer alles, womit die sich entlohnen konnten. Ein Startup zu gründen bedeutet zunächst einmal gigantisches persönliches Risiko. Die können auch nicht mit Gewissheit sagen, dass die am Ende so reich sein werden.

Außerdem ergibt es keinen Sinn, das Geld an den Staat zu geben. Der kann damit auch nicht verantwortungsvoller umgehen, als die Privatleute. Meistens engagieren sich diese sogar wesentlich intensiver und helfen wirklich dort, wo es gebraucht wird. Außerdem werden die drauf achten, nicht so viel zu verschwenden.

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joachim tarasenko

Wenn, wenn , wenn....

Wenn es keine Menschen auf der Erde gäbe, dann wären sie wohl auf dem Mars. Soviel zu, wenn es Plattner nicht gegeben hätte.......

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 20.02.2013 09:44 Uhr

Herr Ebbers

Sie schreiben u.a.:"Private Milliardenvermögen sind ein sozialschädlicher Skandal. Das lässt sich nur mit der Arbeit fremder, keinesfalls der eigenen Hände ansammeln".

Wieder einmal so ein Kommentar, der z.T. ja nicht falsch ist (Vermögensansammlung mit Hilfe fremder Arbeit), aber doch am Kern vorbeigeht. Oder haben Sie übersehen, daß es Leute wie Herr Plattner waren, die mit ihren Ideen und Wagemut erst den heute 65.000 SAP-MA einen Job verschafft haben? Meinen Sie das mit "sozialschädlichen Skandal? Ich nenne so etwas Neid, was Sie hier treibt.

Und ohne Leute wie auch Bill Gates mit seinen Ursprungsideen würden heute Millionen Arbeitsplätze gar nicht existieren, vlt. auch nicht Ihre Arbeit, Herr Ebbers.

Wohin es führen kann, wenn man alles "dem Staat" geben soll, dafür gibt es ja genug Beispiele auch in der deutschen Geschichte (s.DDR= dem Gemeinwohl dienend?).

Ein Herr Plattner wird sein Vermögen sicher sinnvoller einsetzen als es "ein Staat" tun würde.

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David Winter

Reich werden - gut! Arm sterben - auch gut.

Ich nutze primär Apple-Produkte, aber als größerer Freund der Menschheit wird (verdient!) Microsoft-Gründer Bill Gates in die Geschichte eingehen.

Andrew Carnegie (ein Stahlindustrieller und Philanthrop, quasi der Gates seiner Zeit) sagte einmal: „Wer als reicher Mann stirbt, stirbt schändlich.“

Ich habe immer wieder erfahren, dass diese Philosophie im reichen Deutschland von vielen Menschen nicht verstanden und von vielen anderen verachtet wird. Selten habe ich so viele gehässige Kommentare gelesen wie in SpOn- und sonstigen Foren, als 2009 die „Giving Pledge“ vorgestellt wurde. Menschen, die offensichtlich nichts anderes zu tun hatten, erklärten einander, dass „diese feine Herren“ das alles (gemeint war das Verschenken von bis zu 99 % sehr großer Vermögen) natürlich nur „wegen der Steuervorteile“ machen ...

Ich kann hier nur eine spezifische deutsche/linke Kränkung vermuten.

Schön zu sehen, dass nun mit Hasso Plattner ein deutscher IT-Tycoon zeigt, wie modern es ist, zu geben.

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