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IHK-Information Starthilfe für Existenzgründer

27.09.2006 ·  Der Weg zum erfolgreichen Unternehmen ist kein Spaziergang. Gerade die ersten Schritte in die Selbständigkeit wollen gründlich vorbereitet werden. Gründern und Interessierten stellt die Industrie- und Handelskammer ihren Gründungsservice vor.

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Basisinformationen zur Selbständigkeit

Der Weg zum erfolgreichen Unternehmen ist kein Spaziergang. Gerade die ersten Schritte in die Selbstständigkeit wollen gründlich vorbereitet werden.

- Welche persönlichen Voraussetzungen muß ich mitbringen?
- Wie erarbeite ich ein Geschäftskonzept?
- Wie steht es mit meiner sozialen Absicherung?
- Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
- Zu welchen Behörden muß ich gehen, bevor ich loslegen kann?

Um diese und weitere Fragen geht es in den IHK-Basisinformationen, mit denen die IHK einen paßgenauen, unbürokratischen und kompetenten Service für den Start in die Selbständigkeit bietet. Auf dieser ersten Stufe des IHK-Gründerservice vermitteln die IHKs grundlegende Informationen zur Selbstständigkeit, die jeder angehende Unternehmer vor dem Start unabhängig vom konkreten Geschäftsvorhaben benötigt. Typische Themen sind etwa betriebswirtschaftliche Planrechnungen, persönliche und fachliche Voraussetzungen zur Selbstständigkeit sowie die soziale Absicherung für Selbstständige. Bundesweit geben die IHKs jährlich etwa 320.000 Erstauskünfte an Gründungsinteressierte, informieren 60.000 angehende Unternehmer an IHK-Gründertagen und 35.000 Teilnehmer an IHK-Gründerseminaren.

IHK-Gründungsberatung - der Businessplan-Check

Wer sein Vorhaben konkretisiert und schon ein schriftliches Geschäftskonzept entwickelt hat, dem bietet die IHK einen individuellen Service mit der IHK-Gründungsberatung als zweite Stufe des IHK-Gründerservice. In der IHK-Gründunsgberatung können angehende Chefinnen und Chefs mit einem IHK-Experten über die Geschäftsidee sprechen und wichtige Fragen zum Gründungsvorhaben erörtern, wie zum Beispiel:
Hat meine Geschäftsidee Chancen am Markt?

- Wie bringe ich mein Produkt an den Kunden?
- Wie ermittle ich für mein Vorhaben einen realistischen Umsatz?
- Wie entwickelt sich meine Branche?
- Was muß ich rechtlich beachten?
- Wo kann ich weiteren Rat zu meiner Existenzgründung bekommen?

Jährlich erörtern die IHK-Experten mit ca. 70.000 Gründern den Businessplan.

IHK-Stellungnahmen für Förderanträge

Für viele Förderprogramme ist eine fachkundige Stellungnahme notwendig - so z.B. auch für den Gründungszuschuß für arbeitslose Existenzgründer als Hilfe zum Lebensunterhalt, aber auch für wachstumsorientierte Förderungen, wie das KfW-Unternehmerkapital. Gründer können bei ihren Businessplan auf Lücken durchchecken und - bei Tragfähigkeit der Geschäftsidee - ein Tragfähigkeitsvotum erhalten. Über 45.000 Fördergutachten geben die IHKs jährlich ab.

IHK-Service zur Unternehmensnachfolge

Auch angehenden Selbständigen, die ein Unternehmen übernehmen möchten, hilft die IHK mit ihrem Service zur Unternehmensnachfolge. So konnten über die Internet-Börse nexxt-change, an der die IHKs maßgeblich beteiligt sind, im vergangenen Jahr mehr als 1.500 Unternehmen an einen Nachfolger vermittelt werden (www.nexxt-change.org). Zudem gibt es in vielen IHKs von IHK-Experten moderierte Netzwerke, in denen die IHKs Senior-Unternehmer und Übernahmeinteressenten zusammenbringen.

IHK-One-Stop-Shops für Existenzgründer

Zudem bündeln viele IHKs Angebote verschiedener Institutionen. Mittlerweile können Existenzgründer in fast allen Bundesländern Serviceleistungen auch von Steuer- und Unternehmensberatern, Förderinstituten und Banken sowie teils auch von Behörden erhalten. Beispiele sind die Starterzentren in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. In Pilotprojekten in Bayern und Hamburg können Existenzgründer auch ihre Gewerbeanzeige vornehmen. In vielen weiteren Bundesländern wollen IHKs den Service zur Gewerbeanmeldung anbieten und sich so zu One-Stop-Shops für Existenzgründer entwickeln.

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29.05.2012 13:27 Uhr
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