http://www.faz.net/-gqe-78l59

HoWe Wurstwaren : Die Wurstfabrik von Uli Hoeneß

  • Aktualisiert am

Ein stummer Zeitungs-Verkäufer vor der HoWe-Wurstfabrik in Nürnberg Bild: dpa

Bayern-Präsident Uli Hoeneß verdankt sein Vermögen auch einer florierenden Wurstfabrik in Nürnberg. Angefangen hat sie als Lieferant für Aldi mit Nürnberger Rostbratwürsten.

          Der ins Visier der Steuerfahnder geratene Bayern-Präsident Uli Hoeneß verdankt sein Vermögen auch einer florierenden Wurstfabrik in Nürnberg. Das inzwischen unter dem Namen HoWe bekannte Unternehmen hatte Hoeneß im Jahr 1985 zusammen mit dem Metzgermeister Werner Weiß gegründet.

          Die Wurstfabrik des 61 Jahre alten Sportfunktionärs gehört in der Stadt seit Jahren zu den vier großen Herstellern von Nürnberger Rostbratwürsten. HoWe beliefert neben der Gastronomie auch europaweit Discounter und den Lebensmittelhandel mit der Nürnberger Spezialität. Angefangen hatte die Fabrik als Lieferant für Aldi - inzwischen beliefert sie fast alle deutschen Discounter.

          Hoeneß als Werbestar mit angeklebtem Schnurrbart für seinen „Nürnburger“ im Jahr 2010.
          Hoeneß als Werbestar mit angeklebtem Schnurrbart für seinen „Nürnburger“ im Jahr 2010. : Bild: dpa

          Das im Nürnberger Hafen angesiedelte Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben heute 350 Mitarbeiter. Pro Tag stellt es vier Millionen Rostbratwürste her. Pro Jahr verlassen mehr als 10.000 Tonnen Wurstwaren die Fabrik. Angaben zu Umsatzzahlen werden nicht gemacht. Geleitet wird das Unternehmen seit zwölf Jahren von Hoeneß Sohn Florian.

          Seine Geschäftstüchtigkeit bewies dessen Vater, als er vor zwei Jahren eine befristete Kooperation mit der Schnellimbisskette McDonald’s einging. Drei Monate lang bot die Kette in ihren rund 1300 Filialen Rostbratwust-Brötchen mit Würsten der Firma HoWe unter dem Namen „Nürnburger“ an.

          Die Internetseite der Wurstfabrik
          Die Internetseite der Wurstfabrik : Bild: http://www.howe-nuernberg.de

          In der Fabrik lässt sich Uli Hoeneß- selbst Sohn eines Metzgers -  nach früheren Angaben nur gelegentlich blicken. Er sei zwar noch Eigentümer, „aber de facto mehr so eine Art Patriarch“, sagte er in einem Interview vor einigen Jahren.

          Die Eltern von Uli Hoeneß hatten in Ulm eine kleine Metzgerei, die sie später allerdings aufgeben mussten, weil keiner der Söhne den Betrieb übernehmen wollte.

          Quelle: DPA/FAZ.NET

          Weitere Themen

          Lebenslange Haft für "Reichsbürger" Video-Seite öffnen

          Schuldig gesprochen : Lebenslange Haft für "Reichsbürger"

          Das Oberlandesgericht Nürnberg befand den sogenannten Reichsbürger von Georgensgmünd wegen Mordes für schuldig. Er hatte im Oktober 2016 einen Polizisten erschossen, als SEK-Beamte Waffen in seinem Haus sicherstellen wollten.

          Tesla will nach Shanghai

          Wichtiger Markt : Tesla will nach Shanghai

          Shanghai gilt als das Zentrum der chinesischen Autoindustrie. Kein Wunder, dass der amerikanische Vorzeigekonzern Tesla dort eine Fabrik plant. Es gibt aber noch ein paar Hürden.

          Bayern-Fans vor Pokalspiel optimistisch Video-Seite öffnen

          Gegen Leipzig : Bayern-Fans vor Pokalspiel optimistisch

          Am kommenden Mittwoch trifft der FC Bayern München auf Gastgeber Leipzig in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Gegen den HSV hatte es für die Bayern zuvor nur knapp zum Sieg gereicht. Die Fans hoffen auf einen Sieg in Sachsen.

          Topmeldungen

          Martin Schulz (rechts) mit dem designierten SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil

          Martin Schulz unter Druck : Vorsitzender auf Abruf

          Die SPD akzeptiert die Personalpolitik ihres Vorsitzenden nur mit Zähneknirschen. Für Martin Schulz wird der Weg bis zum Bundesparteitag im Dezember steinig.

          Bundestagsvizepräsident : Der Problem-Kandidat

          Wenn der Bundestag an diesem Dienstag seine Vizepräsidenten wählt, könnte es zum Eklat kommen. Dass der AfD-Kandidat Albrecht Glaser scheitert, gilt als sicher – aber was geschieht dann?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.