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Hotelkosten-Affäre Ermittlungsverfahren gegen Welteke eingestellt

24.06.2004 ·  Am Wochenende war schon die Rede davon, jetzt hat Ernst Welteke angenommen: Gegen Zahlung von 25.000 Euro stellt die Staatsanwaltschaft ihr Ermittlungsverfahren gegen den früheren Bundesbank-Präsidenten ein.

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Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vorteilsnahme gegen Ernst Welteke gegen Zahlung einer Geldauflage von 25 000 Euro eingestellt. Das sagte am Donnerstag die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu. Sie bestätigte damit Informationen der Frankfurter Allgemeine Zeitung/Rhein-Main-Zeitung.

Noch am Wochenende sah es so aus, als wolle Welteke ein von der Staatsanwaltschaft erwogenes Bußgeld in Höhe von 50.000 Euro nicht akzeptieren. „Die Vorstellungen der Staatsanwaltschaft liegen bei etwa 50.000 Euro. Ein solcher Betrag ist aber viel zu hoch und kommt deshalb für uns nicht in Betracht", zitierte die „Welt am Sonntag" Weltekes Anwalt Rainer Hamm. Bei der Zahlung des Bußgeldes wollte die Staatsanwaltschaft auf eine Anklage wegen Vorteilsnahme verzichten.

Unter Berufung auf Justizkreise heißt es in dem Bericht weiter, das Ausschlagen des Angebots könnte für Welteke Folgen haben, da die Ermittlungen dann auch auf eine Einladung Weltekes von BMW zu einem Formel-1-Rennen in Monaco ausgedehnt werden könnten. Welteke müsse dann mit einem Strafbefehl oder einer Anklage rechnen, womit auch seine Pensionsansprüche in Gefahr gerieten.

Der frühere Präsidenten der Deutschen Bundesbank war wegen eines von der Dresdner Bank bezahlten Aufenthalts im Berliner Luxus-Hotel Adlon zurückgetreten.

Quelle: @tor, mit Material von F.A.Z. und Reuters
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