Das Haus am Waldrand, mit Gärtchen und Kamin, nahe der S-Bahn, gedämmt und krisensicher. Das ist der Traum eines energie-autarken Lebens - beidem nahe, der Natur und der Stadt. Aber das funktioniert nicht für alle. Daran erinnern die aktuellen Zahlen, die von einer Verdopplung der Holzpreise berichten und davon, dass rund um die Städte das Waldholz knapp wird.
Das ist ein erstes, zartes Signal von Knappheit, und es macht noch nichts, denn der Wald ist tief und darin wächst immer noch mehr, als genutzt wird. Aber die Grenze dürfte bald erreicht sein, da immer noch rund ein Drittel der Deutschen erwägt, mit Kamin oder Pelletöfen unabhängig vom Öl zu werden. Dabei steigt und fällt der Preis des Holzes mit dem des Öls.
Und auch, wenn jedes Stöcklein der jährlich nachwachsenden Baum-Masse verheizt würde, könnten nicht einmal 5 Prozent des Primärenergiebedarfs gedeckt werden, schätzen Fachleute.
Zwar ist Waldholz nicht der Stützpfeiler der Energiewende. Aber seine Knappheit kann eine Metapher sein für ein Erwachen aus dem Traum, man könne sich so einfach abkoppeln von Gas, Kohle und Kernkraft, mit warmen Füßen und reiner Seele am lodernden Feuer.
Pellet sind 36% günstiger als Öl, sind CO2 neutral und noch
lange nicht ausgeschöpft.
Matthias Kühn (Matthias_BB)
- 29.01.2013, 16:29 Uhr
Man nehme einen Traum.....
Rainer Egold (Humanitas)
- 29.01.2013, 16:17 Uhr
Grüner Aktionismus
Jörg Tiffert (Tiffy)
- 29.01.2013, 15:06 Uhr
Journalismus im Dienste von Gas, Kohle und Kernkraft
Gottfried Lobeck (golo7)
- 29.01.2013, 14:36 Uhr
Von wegen reine Seele ...
Hinrich Mock (HinrichM)
- 29.01.2013, 14:13 Uhr