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Hochfrequenzhandel Sklaven des Algorithmus

 ·  Hochfrequenzhandel ist an den Börsen in Mode: Computer verschieben rasend schnell Aktien hin und her. So schnell kommt kein Mensch mit. Ist am Ende das ganze Finanzsystem in Gefahr?

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (28)

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Lesermeinungssuche (gesamt):
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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 23.01.2013 02:53 Uhr

Warum ist der Hochfrequenzhandel verbrecherisch?

Weil er volkswirtschaftlich keinerlei Sinn hat. Er bringt nur hohe Gewinne für einige besonders clevere Computer- und Aktionärsmotive- und Marktgepflogenheiten-Kenner und hohe Verluste für die weniger clevereren Mitspieler, meistens Banken, welche dann, wenn sie Verluste gemacht haben, unverhinderbar von Schäuble gerettet werden. Am Ende zahlt also der Steuerzahler für spielsüchtige Loser und die Winner bringen ihr Geld in die Schweiz.
Wir bräuchten nur das Wiedereinführen des ganz normalen Konkursrechtes: wer sich verzockt geht pleite und schläft unter den Brücken. Dann würde dieser Unsinn vermutlich schnell aufhören.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 01:42 Uhr
Birgit Schluchtinger

Sie vermischen hier HF-trades und Bankenrettung, damit verliert ihr Kommentar

jeglichen Bezug zum Artikel. Ja, es ist pervers wenn Banken einerseits Profite mit hochriskanten Geschäften erwirtschaften, im Falle von Verlusten aber der Steuerzahler einspringen muss. Das hat jedoch rein gar nichts mit Hf-trades zu tun. Bleiben sie doch bitte beim Thema!

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Erik  Forell
Erik Forell (erikrot) - 20.01.2013 15:28 Uhr

eine neue Form der Marktmanipulation

Hat nichts mit Markt-Ereignissen in der realen Welt zu tun. reagiert nur auf die letztenendes selbsterzeugte Vibration unter Gleichgesinnten. Kann nicht von den unbeteiligten Marktteilnehmern nachvollzogen werden. Wird angeblich fast ausschlisslich fuer liquide Titel benutzt.
Bin vielleicht altmodisch und schlecht informiert, kann aber keinen volkswirtschaftlichen Naehrwert erkennen, aber ein wahnsinniges Risiko, wenn wie in den USA 55 % der Transaktionen angeblich schon auf diese Markt-Desinformationstechnologie entfallen. Ursache und Wirkung eines Ereignisses werden wahlweise vertauscht. Marktteilnehmer koennen dies nicht erkennen.
Sollte daher an oeffentlichen Boersenplaetzen m.E. nicht zugelassen werden. Die Hedgefonds koennen doch unter sich handeln. Dann geht vielleicht noch mehr "Kontrolle" ueber die Einhaltng von Regeln verloren, aber das mag dann ja auch dazu fuehren, dass die Rolle der Hedgefonds generell ueberdacht wird.

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Eduard Heindl

Ich verstehe das Problem nicht!

Womit verdienen HF-Händler ihr Geld?

a) Für die Händler gibt es nicht verschwindende Transaktionskosten, ähnlich wie die Null im Casino, da kommt in der Summe niemand reicher heraus.

b) Wenn es tatsächlich Verlierer gibt, wieso bleiben dies im HF Markt?

c) Wenn im Mittel nix passiert, dann kann uns der HF Handel egal sein!

d) Anmerkung: In normalen Aktien-Märkten sind alle langfristig Gewinner, da Unternehmen einen Gewinn produzieren. (Dies trifft wohl auf HF Handel nicht zu)

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günther reichert

Die Methode Orderbuch und Hochfrequenzhandel ähnelt irgendwie dem Raub der Sabinerinnen durch

die Römer in der Gründungsphase der Stadt Rom.Es gibt Gewinner und Verlierer,aber nicht auf der Ebene einer fairen Tauschgerechtigkeit(so wie Adam Smith sie verstand),sondern auf der Ebene einer Art der "Systemgewalttätigkeit"(die Römer gingen auch mit System beim Raub vor),wobei im Fall der Orderbuchler und Hochfrequenzler nicht mal Waffen eingesetzt werden müssen.
Irgendwie ist die Methode"Raub der Sabinerinnen"eine Schreibtischtätigkeit geworden.

Dabei werde ich das Gefühl nicht los,dass in beiden Fällen Gewinner dem Verlierer etwas Existenzielles unfair geraubt haben.Mit den heutigen virtuellen Künsten des Orderbuches, unterstützt durch Hochfrequenmethoden,verliert die Gegenseite einen realen Wert,etwas Existenzielles.Es geht ihm nicht nur ein Geldwert verloren,sondern damit auch ein Wert(was immer auch dahinter sich verbirgt).
Es stellt sich die Frage der Wirkung solcher Vorgänge auf die Zivilisation.

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Jürgen Heienbrok

solange man den Index noch schlagen kann .....

Da – wie jeder sehen kann - auch mit HFT die Aktienkurse nicht in den Himmel wachsen,
jagen offenbar die Betreiber sich ständig gegenseitig die eben erlangten (in Prozent gesehen) Minigewinne wieder ab. Das kann mir als Privatanleger vermutlich ziemlich egal sein.
Die Aktienindizes kann man als Privatanleger jedenfalls bisher immer noch schlagen.

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Andreas Niessl

Die Investitionsschutzgebühr

gab´s schon seit langer Zeit in der Schweiz und stellte denen Kosten in Rechnung, die das Börsensystem mit Wertpapieraufträgen überfluteten ohne Umsätze zu erzeugen. Es darf nicht derjenige belastet werden, der tatsächlich handelt, sondern der der nur Interesse suggeriert. Market Maker sind wichtig in illiquiden Märkten und haben extreme Schwierigkeiten in Börsensituationen zu bestehen, in denen Arbitrageure ihnen das Arbeiten schwermachen.

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peter myer

zu reißerisch gedacht

ich habe da noch keine abschließende meinung, ich tendiere aber zu der ansicht, es sind markteilnehmer wie alle anderen - ich mag die unterscheidung zwischen investor und spekulant /zocker, die man da gerne trifft nicht.

jedes rädchen an der börse hat seine berechtigung . ein langfristiger investor will vielleicht irgendwann aus einer aktie aussteigen, dafür braucht er in dem moment einen käufer - ihm kann da völlig egal sein , ob der käufer die aktie kurz , lang oder ewig halten will- wichtig für ihn ist, er kann verkaufen. wenn es die ganzen kurzfristiog agiereden marktteilnehmer nicht gäbe, hätte er ein problem.
die große richtung an der börse gibt so oder so die wirtschaftliche entwicklung einer firma vor (und zum teil die geldmenge die im umlauf ist ) - der rest ist rauschen.

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Olaf Tamm
Olaf Tamm (anulaifaz) - 20.01.2013 10:59 Uhr

HFT braucht kein Mensch !!!

Wenn es nach mir geht, würde ich den HFT komplett verbieten, da dieser von keinem in der realen Wirtschaft gebraucht wird. Finanzmärkte fungieren als Dienstleister für die reale produzierende Wirtschaft. Auf Grund der Entwicklungen am Sekundärmarkt der Börsen durch den HFT, werden Investoren die in die reale Wirtschaft investieren wollen, aus dem Markt heraus gedrängt. Durch die extrem hohe Geschwindigkeit am HFT und der Abkopplung der Preisbildung von der realen wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens führt dazu, das die Kurse kein Verhältnis mehr zur eigentlichen Entwicklung des Unternehmens mehr haben. Die Folge daraus ist, das die Geschwindigkeit in der Kursentwicklung zu nimmt. Großinvestoren wie Versicherer die früher 25-30% Aktien hatten haben heute noch 3-4%.
Die BAFIN ist heute garnicht in der Lage den HFT zu überwachen. Ein Prüfer der US- Börsenaufsicht braucht heute für die Auswertung von 10 Handelsminuten HFT, ca. 4-5 Wochen. Dieser Markt ist nicht zu kontrollieren!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 12:29 Uhr
Olaf Tamm
Olaf Tamm (anulaifaz) - 25.01.2013 12:29 Uhr

Vereehrte Frau Schluchtiger,

herzlichen Dank für Ihre Antwort zu meinem Beitrag. Grundsätzlich dürfen Sie den HFT nicht mit dem sogenannten "Algorithmic trading" verwechseln. Beispiel: Im Xetra Handel wird mit Hilfe von Algo-Trading eine wesentliche schnellere und effizientere Orderausführung gemacht. Hier ist es absolut sinnvoll das der Computer die Aufgabe des Menschen zum Teil übernimmt, weil er schneller und zuverlässiger argiert.
Beim HFT handeln auschließlich Computerprogramme gegen Computerprogramme die von Programmieren, Physikern und Analysten u.a. bestückt werden. Der Computer kann nicht festellen ob sich die reale wirtschaftliche Situation eines Unternehmens verbessert od. verschlechtert hat.
Die Programme kaufen/verkaufen im Sekundentakt od. schneller z.B. Aktien. Die Situaltion eines Unternehems ändert sich aber nicht im Sekundentakt. Was macht dann HFT für einen Sinn?
Herzliche Grüße
O.Tamm

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Birgit Schluchtinger

Es geht nicht darum ob HF-trades gebraucht werden,

sondern ob, und wenn ja, wie sie Schaden anrichten. Sie stellen hier Thesen als Fakten in den Raum und leiten davon Konsequenzen ab, die Ihnen gerade ins Weltbild passen. Ich selbst habe mir noch keine endgültige Meinung gebildet, tendiere aber zu der Ansicht, dass HF-trades für mich als kleinen Anleger kaum Auswirkungen haben. HF-trades beeinflussen die Kursbildung schon alleine deswegen nicht so stark wie von Ihnen angenommen, weil es um die Ausnutzung winziger Preisdifferenzen geht, nicht um Trendmanipulation.
Immer wieder wird von der Abkopplung von der Realwirtschaft gesprochen, ordentlich erklärt hat es noch keiner. Viel mehr führt HF-trade zu einer realistischeren Bewertung von Aktien, da menschliche Fehler im Verhältnis weniger stark auf den Kurs Einfluss nehmen.

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Alexander Jussupow

Hochfrequenzhandel überhaupt rentabel?

Die Kosten des Hochfrequenzhandel dürften auf jedem Fall höher liegen, als wenn man konventionell Aktien handelt. Das bedeutet, dass man im Schnitt mehr Rendite erzielen muss, als die anderen Marktteilnehmer. Vor einige Jahre hat der Umstand, dass ein Papagei bei einem Börsenspiel eine höhere Rendite erzielt hat, als die meisten Börsenexperten für viel Belustigung gesorgt. Im Schnitt schaffen es Spekulanten nicht, die allgemeine Börsenentwicklung zu schlagen. Mich würde es daher nicht verwundern, dass das selbe auch für den Hochfrequenzhandel gilt. Wenn dies so wäre, dann sollte diese Handelsform von selbst wieder verschwinden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 01:47 Uhr
Birgit Schluchtinger

Es geht auch nicht darum, den Index zu schlagen.

Zumal ich das berühmte Beispiel mit dem Papagei für wenig aussagekräftig halte. Es geht eben nicht darum, Papiere zu kaufen und dann zu hoffen dass diese steigen. Der Handel ist wesentlicher komplexer, zumal es bei HF-trades völlig egal ist, wohin die Reise geht.

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 20.01.2013 10:20 Uhr

Das Problem liegt einzig

in der Nichtanwednung der bestehenden Gesetze. Die Definition des Insiderhandels deckt den Hochfrequenzhandel meist ab.
Aber was sind Gesetze noch Wert.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 20.01.2013 09:36 Uhr

Wo liegt das Problem?

Die Merk-würdigkeit besteht darin, dass, dem aktuellen Stand von Aufklärung unserer Zivilisation entsprechend, unsere der Geldmacht dienstbaren Funktions-, Wissens- und politischen Eliten sich einen Götzen in Form eines "reinen" Freiheitsbegriffes schufen, der moralischen Eingrenzungen fern blieb und uns dann perversen Entwicklungen gegenüber, wie wir sie beispielsweise im Hochfrequenzhandel oder auch im amerikanischen Waffengesetz antreffen, hilf- wie tatenlos werden lässt.

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Viktor Hummel
Viktor Hummel (Vihum) - 20.01.2013 08:49 Uhr

Junge Aktien, Penny-Stocks nicht betriffen

Kauft man ein Papier eines Mini-Unternehmens ist man vor dem Computer-Terror gefeit. Erst wenn die Firma eine weltweite Anerkennung erfährt, ändert sich das. Zum Beispiel hat eine in Gibraltar ansässige Firma (ca. 7 Mitarbeiter) einen Elo-Motor entwickelt, der im Bugrad von Flugzeugen diese vom Gate bis zum Start bewegt, ohne das due Triebwerke laufen. "Wheeltug" gennannt.
Die Aktie dümpelt seit Jahren vor sich hin und der Handel ist weniger als dünn. Wenn aber einst das erstemal in Verwendung, dürften sich auch die beschriebenen C-Programme der Aktie "annehmen".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 09:12 Uhr
Matthias Zinn

8 $ ist doch ein schöner Preis!

Die Wheeltug-Aktie wird bei der Nasd unter dem Symbol BOREF gehandelt. War achon mal bei 17 , dann haben Leute Kasse gemacht, die vielleicht bei 3 gekauft hatten.

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Gert Flegelskamp

Kriminell

Hochfrequenzhandel ist Spekulation pur. Es geht dabei ausschließlich darum, durch Scheingeschäfte Gewinne zu machen und macht die Börsen endgültig zu reinen Zockertempeln. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Finanzmarkt inzwischen voll in den Händen der Mafia und ähnlicher krimineller Einrichtungen ist.
Früher dokumentierte der Aktienwert den Wert des jeweiligen Unternehmens, heute lediglich noch das spekulative Potential.
Dass die Politik nun aufgerufen ist, diese Vorgänge in „korrekte Bahnen“ zu leiten, ist eher amüsant und dient wohl mehr der Beruhigung der Gemüter, als einer echten Kontrolle. Transaktionen dieser Art gehören besteuert und zwar in einer Höhe, dass es für die Akteure grundsätzlich zum Verlustgeschäft wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.01.2013 00:24 Uhr
Birgit Schluchtinger

Immer wieder werfen Leute wie Sie mit wilden Behauptungen um sich,

lassen das Wort Mafia fallen und sonnen sich in ihrer eigenen Überlegenheit. Man ist ja so schlau, das böse System ist durchschaut, die Welt hat es nur noch nicht begriffen. Sie begründen rein gar nichts, haben den durchaus interessanten Artikel überhaupt nicht beachtet und auch sonst kann ich Ihrem Kommentar wenig Durchdachtes entnehmen.
,,Früher dokumentierte der Aktienwert den Wert des jeweiligen Unternehmens, heute lediglich noch das spekulative Potential.´´
Blasen gab es in der Wirtschaft schon immer und wird es immer geben, das hat mit HF-trades herzlich wenig zu tun.
,,Es geht dabei ausschließlich darum, durch Scheingeschäfte Gewinne zu machen und macht die Börsen endgültig zu reinen Zockertempeln.´´

Inwiefern ist es ein Scheingeschäft, wenn ein Computer den Handel tätigt?

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Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 20.01.2013 07:09 Uhr

Für und wieder

aber wärs nicht einfacher, wie im Alltag auch für , ich nenn´s jetzt mal so , Derivate ,Mehrwertsteuer zu verlangen? Dann wären doch alle Befürchtungen hinfällig und Jeder, der sich kein Geschäft erhofft würde auch kein Geld einzahlen. Oder ist es so gewollt, daß das Lotto die Zukunft des Kapitalismus sein wird?

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Günter Düsterhus

Warum die Frage

Natürlich sind 99% Sklaven des Systems. Auch in Deutschland sinkt der Lebensstandart
und die Lebenserwartung. Das das System des Giralgeldes nicht funktioniert wird den
Studenten der Volkswirtschaft verschwiegen. Die Professoren missbrauchen sie und
führen die Dienstleister in die Mühle der Banken Fonds.... Nichts entlarvt die Manipulation
und die Insidergeschäfte besser als der Hochgeschwindigkeitshandel mit seinen gehebelten
Schlachten. Man kann sagen das eine gnadenlose künstliche Intelligenz die Macht über
die Menschheit übernommen hat. Da die Kapitalpsychopathen a la Sorros oder Rothschild
aber nicht freiwillig in die Therapie gehen, fehlt nur ein Cyberterrorist und der ganze
Tanz ums goldene Kalb, der sich vollkommen von den Bedürfnissen der Menschen und
der realen Wirtschaft abgewandt hat , fliegt uns um die Ohren.
Erinnert mich an Drohnen die mangels Bandbreite der Satteliten mit ihrer autonomen KI
anfangen kleine Mädchen beim Holzsammeln zu töten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.01.2013 00:27 Uhr
Birgit Schluchtinger

Den sinkenden Lebensstandard haben wir eher dem Euro zu verdanken,

der uns statt der soliden D-Mark aufoktroyiert wurde.

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Milo Dobrev

Was für ein Glück,

dass wir in einer freien Marktwirtschaft leben dürfen, in der sich immer alles von selbst zum Guten regelt!

M.

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günther reichert

Irgendwann wird ein schwarzer System-Schwan auftauchen,der seinen eigenen "Algorithmus" hat.

Vielleicht kommt die Zeit,wo die ersten Systemklumpenrisiken sich bemerkbar machen,die dann nach eigenen unkontrollierbaren Regeln Überraschungen für den Hochfrequenzhandel auslösen können,zB das ganze Netz plötzlich ausbremsen etc können.
Wenn man das Auge bzw. den Sehvorgang beim Menschen als Systemgrenze von Geschwindigkeiten bei der Übermittlung von komplizierten Datenmengen mit hohen Geschwindigleiten,die über die Klappvorgänge durch Energieauf-und abgabe von Energie der zuständigen "Sehmoleküle" in der Netzhaut des Auges vermittelt werden,anguckt,könnte es sein,dass auch beim Hochfrequenzhandel keine höheren Geschwindigkeiten möglich sind.Einzelne selektive höhere Geschwindigkeiten würden demnach zu Verzerrungen des(Gesamt-)Datenbildes führen,beim Sehvorgang würden Zerrbilder und Störungen bishin zur vorübergehenden Blindheit auftreten.
Beim Hochfrequenzhandeln könnten "blinde Flecken" schleichend entstehen,ohne dass das sofort erkannt werden kann.

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Karl-Heinz Müller
Karl-Heinz Müller (KHM_) - 19.01.2013 23:01 Uhr

Warum taktet man den Börsenhandel nicht einfach?

Zum Beispiel könnte man alle 5 Minuten automatisch die anstehenden Geschäfte abschließen - mit einem „Rien ne va plus.“ kurz vorher. Spätere Anfragen an die Server werden eben weitere 5 Minuten später abgewickelt. Das wäre absolut fair, verhindert unnötige Kursausschläge und könnte den Börsenhandel wieder etwas mehr zu seinem eigentlichen Sinn bringen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.01.2013 00:36 Uhr
Birgit Schluchtinger

Kurse können sich auch über Nacht ändern,

also auch zwischen dem von Ihnen vorgeschlagenen 5-Minutenintervall. Ich bin leider nicht gut genug informiert, um die tatsächlichen Folgen einer solchen Änderung des Systems vorherzusagen, doch ich befürchte, es würde nur zu weiteren Unsicherheiten führen. Geschäfte würden sich auf extrem kurze Zeitintervalle konzentrieren, zu verschiedenen Zeiten abgegebene Order sollen plötzlich gleichzeitig abgehandelt werden etc etc. Wie soll das zurücknehmen von Ordern funktionieren? Ich werde mal jemanden fragen der sehr aktiv an der Börse handelt, dann gebe ich eine bessere Antwort.

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Markus Windicus

Pervers...

...anders kann man das wohl nicht nennen. Was hat das noch mit der ursprünglichen Idee des Unternehmensanteils zu tun? Ich halte die, die davon profitieren, für Parasiten. Per Definition lässt sich das auch kaum abstreiten!

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Bodo Kälberer

Wer hat Angst vor fallenden Kursen?

Was interessiert denn die Politik, auf welchem Wert eine Aktie gehandelt wird? Das ändert nichts am Wachstum der Wirtschaft und auch nichts an der Anzahl der Arbeitsplätze. Spiegelgefechte sind's nur.

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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