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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Hilfen für Griechenland Eurogruppe gibt Teile des zweiten Rettungspakets frei

 ·  Die Euro-Finanzminister haben das zweite Hilfspaket für Griechenland zum Teil freigegeben. In einer Telefonkonferenz einigten sie sich darauf, 30 Milliarden Euro bereit zu stellen, um den Schuldenschnitt der privaten Gläubiger abzusichern. Weitere 5,5 Milliarden Euro erhält Athen, um aufgelaufene Zinsen bedienen zu können.

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Erwin Stahlberg

Wertegemeinschaft?

Ich denke, diese Banken-Rettungs-EU ist ein Fluch für EUROPA.
Sie gehört aufgelöst!

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Günter Jäger

Griechenland soll selber schaffen

Warum sollen die Privatgläubiger eine Unterstützung erhalten? Sie haben schliesslich spekuliert. Warum kümmert sich die griechische "Elite" nicht um Schaffung von Arbeitsplätzen im Land? Das würde doch auch neue Einnahmen bei den Arbeitern/Angestellten und den Unternehmen (einschliesslich Tourismus) bringen. Warum werden die staatlichen Mitarbeiter bei der Restrukturierung ihrer Aufgaben (z.B. Kataster, Bildung und Ausbildung) nicht tätig? Dann könnten sie daqrauf stolz sein. Heute?

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Erwin Stahlberg

EU in Panik!

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Sparkasse und der EU?

Nun, eine Sparkasse vergibt Kredite an seriöse Kunden ---
die EU “karrt“ zig Milliarden EURO nach Griechenland
und schert sich dabei einen Dreck um die „öffentliche Meinung“.
Selbstmörderisch.

„ETHOS“? --- Wat is dat denn?

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Gerhard Storm

Wieder schlechter als erwartet

Es ist nicht zu glauben. Den Euro-Rettern werden wieder schlechtere Zahlen präsentiert. Rückgang der GR-Wirtschaft im 4. Qu. 2011 um 7,5% anstatt 7,0%. Gleichzeitig mit 21% Negativrekord der Arbeitslosigkeit! Ob sich der IWF am 2. Paket mit der bisher üblichen Quote beteiligt, darf bezweifelt werden. 7 Mrd € noch fehlenden Geldes will GR von den Gläubigern erzwingen. Schöne Aussichten. Nach den hilflosen Beteuerungen Schäubles werde eine Umschuldung im Euroraum nicht noch einmal vorkommen. Das klingt schön, ordne ich aber nach den bisherigen Erfahrungen mit der Schuldenkrise unter die aufbauenden bzw. kraftmeierischen Sprüche á la Dicke Bertha und Bazookas ein. Das Dauerfeuer der Eurokrise brennt ungeniert von EZB- und Schäublesprüchen weiter. Leider lässt sich nur durch weitere Mrd ausgleichen, was bisher an Hausaufgaben versäumt wurde. Warnhinweise der Deutschen Bundesbank wurden ignoriert.

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Madeleine Pyka

Schäuble: ... Griechenland alle Vorbedingungen „inzwischen vollständig erfüllt“ habe.

Na dann, ab in den Orkus mit weiteren 130 Milliarden.
.
Die europäischen Steuerzahler werden selbstverständlich nicht gefragt wenn das Fass ohne Boden weiterhin befüllt wird.
.
Und wieso eigentlich der Umweg über Athen, von den 5,5 Milliarden für Zinszahlungen bleiben garantiert etliche Millionen in irgendwelchen Taschen kleben, wenigstens das könnte bei Direktzahlungen an die Banken wegfallen ...

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Hans Jürgen Reisch

wer glaubt denn allen Ernstes, das Draghi soche Entscheidungen alleine trifft?

er ist der vorgeschobene Pophans von Merkel............. Sie hält sich wie immer raus und trägt ihren Heiligenschein weiter durch die Gegend.......... In der Geschichte Deutschlands hat es schon viele dunkle Seiten gegeben..........aber diese das Deutsche Volk verarmente, verratende Frau setzt allem bisher dargewesenen die Krone auf.............. habe mir auch ne Vuvuzela gekauft.............warte auf meinen Einsatz............

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Ulla Nachtmann

CAC INITIIERT!

Es war also nichts mit freiwillig.
,gold-celebrates-formal-greek-cac-activation-40-intraday-move-higher'
Gold in € steigt auf 1304.
Gr hatte nur im Januar eine Budgetdefizit von minus 490 Millionen. Die neusten Wirtschftszahlen
Sind schlechter als erwartet - minus 7,5%.
Zur Belohnung gibts unfreiwilligen Schuldenschnitt und noch mehr freies Geld.
All das wird schlimme Spuren in den Finanzmärkten hinterlassen auch wenn es Leute wie Sarkozy gibt, die meinen die Krise sei gemeistert. Bald werden sie feststellen müssen, dass wir am Anfang einer ganz anderen Krise sind - am Anfang des Endes dieses kranken Systems.

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Ronny Schaffer

Symbolisch sollte man GEld verbrennen

Die Rettungspakete, Hilfstranchen, Subventionen, Stützen, Alimente, Pflaster und Bandagen zeugen von einen komatösem Land, dessen Kritischer Zustand mit erneutem Doping zu stabilisieren versucht wird. Man hätte symbolisch eine Million € verbrennen sollen, um eine Vorstellung der Sinnlosigkeit zu haben. Aber letztendlich haben alle ihre Vorteil: dt.e Politiker können mit Aktionismus glänzen, um wiedergewählt zu werden; die Griechen kommen langsam ins Handeln - Zeit zum Beiseiteschaffen der Geschenke bleibt aber; und der deutsche Michel kann erstmal aufatmen, dass nicht ständig Nachrichten über eine ausweglose Lage Ohnmacht auslösen, sondern scheinbar etwas getan wird.
Wie wir aber wissen, löst Verdrängung nicht das Problem, die nächste Runde kommt mit ziemlicher Sicherheit. Als Bankster also eine gute Gelegenheit, um mal wieder zu zocken.

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Closed via SSO

"Alles Verbrecher"

sagte die Oma immer über Politiker und als junger, naiver Mensch wagte ich zu widersprechen.
Ach, Oma! Was warst du doch weise.....

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 09.03.2012 16:37 Uhr

Griechenland ist zahlungsunfähig: Die"Rettungstranchen" sind Subventionen an Alt-Gläubiger

... um für diese die Belastungen aus fehlerhafter Kreditvergabe abzufedern. Real ist jeder Cent des "griechischen" Schuldendienstes den Rettungskassen entnommen.Ohne diese Subvention stünden die Gläubiger vor einem Totalverlust...Die zugrundeliegende Staatsverschuldung Griechenlands entstand im Zusammenwirken von Gläubiger+Schuldner. Diese waren augenzwinkernd einen Bail-Out-Pakt eingegangen , bei dem das Ausfallrisko auf die EU-Allgemeinheit abgewälzt wurde / werden sollte. Im Resultat eskalierte die Verschuldung, da Schuldner+Gläubiger ein risikoentfesseltes Interesse an hohen Kreditvolumina hatten - der eine aus Bequemlichkeit, der andere aus Margenhunger. Die Kreditvergabe überstieg so alles kaufmännisch Vertretbare... Der Schuldenschnitt ist zu begrüßen. Er bringt das Ausfallrisiko dahin, wo es hingehört: In das Innenverhältnis von Schuldner+Gläubiger. Da Griechenland selbst zahlungsunfähig ist, geht jede Schonung der Gläubiger unmittelbar zu Lasten der EU-Rettungskassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 22:03 Uhr
Werner Mueller

Stimmt nur bedingt, denn die Steuerzahler, die für den Schuldenschnitt zahlen müssen ...

...(Stichwort Hypo Real), sind unbeteiligte Dritte und stehen nicht in einem Schuldner+Gläubiger Verhältnis. Sie werden von Merkel und Schäuble in die Rolle des betrogenen Gläubigers gezwungen ohne gefragt zu werden. Denn die "Griechen"-Rettung (wieder Merkel und Schäuble) hatte m.E. ja gerade zum Ziel, die Großgläubiger auszuzahlen (mit Steuergeldern) und den Steuerzahlern im Gegenzug die Titel auf uneintreibbare Schulden zu übertragen.

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Edda Kuhlmann

War abzusehen

Vertragsbrueche, Luegen, Hintertuergespraeche, Entmachtung des Souveraens, rueckwirkende Gesetzesaenderungen, abgekartete Spiele, gefaelschte Bilanzen, Erpressung- das ist die Historie der Griechenlandrettung. Dass gleich, nachdem ausgerechnet Griechenland Zahlen vorgelegt hat, weitere Milliarden fliessen, passt genau ins Bild.

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Lukas Branach

Griechenland braucht über 100 Mrd. - Jährlich!

Vor einem Jahr bekam GR 100 Mrd. Jetzt gibt es 130 Mrd. + 100 Mrd Schuldenschnitt (also 230 Mrd.). Und trotzdem reicht auch dies nur für die nächsten 12 Monate - dann ist wieder Zahltag. Das wundert überhaupt nicht, denn GR hat 11 Millionen Einwohner, aber genausoviel Staatsbedienstete wie Deutschland (82 Mill.). Diese wiederum leben in paradiesischen Verhältnissen (3 Lokführer pro Zug und 7000 € Lohn/Person). Wenn also Deutschland mit einem Haushalt von 300 Mrd/Jahr auskommt benötigt GR - so deren Logik - etwa 130 Mrd. um alle Staatsbediensteten zu bezahlen. Da man sich aber vor Steuerzahlungen drückt (Taxifahrer genauso wie große Hotels) wird alles über Umwege von der EU finanziert.

Dieses System ist zum scheitern verurteilt! GR müste 85% seiner Staatsbedienstete entlassen, die Löhne u. Renten richtig senken (keine Symbolik, Lokführer 1000 statt 7000 €) und Steuern erheben. Keines von diesen 3 Punkten hat GR auch nur ansatzweise durchgesetzt. Solange die EU zahlt, geht es so weiter

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Peter Pen

Unsere Politiker sind nicht dumm

Sondern sehr klug und zielstrebig. Ziel ist die Wiederwahl 2013. Bis dahin wird das Problem GR, die Überschuldung allgemein usw. einfach mit sehr sehr viel Geld übertüncht. 1000 Mrd hat die EZB gedruckt. Die Anleihekäufe der EZB (auch von gedrucktem Geld) machen schon ein paar hunder Mrd aus, und die Pakete, Schirme und Brandmauern summieren sich sicher auf noch einmal 1000 Mrd.

Habe ich etwas vergessen?

Es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn all dieses Geld nicht bis Sept 2013 reichen sollte um dem dt. Volk das Gefühl zu geben, dass Frau Merkel Frau der Lage ist. Und wenn nicht druckt Herr Draghi auf Anweisung der Mutti einfach noch mehr.

Bis die Leute verstehen, dass all das schöne Geld letztlich aus ihren Taschen kommt ... das wird dauern.

Ich finde das eine durchdachte und effektive politische Strategie. Übrigens mussten Stark und Weber deswegen auch aus der EZB raus. Die hätten bei Muttis Plan nicht mitgemacht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 22:05 Uhr
Werner Mueller

Es wird NICHT reichen!!

Bis 2013 ist noch ein langer Weg ... ich vermute eher, man will den Wagen so in den Sand setzen, dass "auf Grund der allgemeinen Notlage" und im "Interesse eines höheren Ganzen (=Frau Merkels Macht)" 2013 die Wahlen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden müssen.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 09.03.2012 15:23 Uhr

Prima, alles läuft nach Plan

Nach zwei Jahren Gewürge, erklärt das Land seinen Bankrott inkl. CACs bei Anleihen nach griechischem Recht. Ich behaupte mal, dass dies auch schon vor 20 Monaten möglich gewesen wäre. Allerdings wären dann die Verluste da aufgetreten, wo sie in einer Marktwirtschaft auch auftreten sollen - bei den Gläubigern und nicht beim ursprünglich unbeteiligten Steuerzahler.

Und wie geht es weiter? Der Plan (des IWF) sieht vor, dass das Land um bis 2020 auf 120,5 Prozent Schulden/BIP zu kommen (diese Quote ist m.M.n. überhaupt nicht tragbar), dieses Jahr nur minimal schrumpfen darf, 2013 Nullwachstum und 2014 mit über zwei Prozent wachsen muss. Im zweiten Halbjahr 2015 soll/muss Griechenland dann selbst wieder Anleihen begeben können.

Es ist einfach nur noch entsetzlich mit welcher Realitätsverweigerung hier Steuergeld verbrannt wird.

ps: Was passiert eigentlich, wenn demnächst Portugal und Irland (später womöglich auch Spanien, Italien und Belgien) so einen Deal wollen?

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 09.03.2012 15:20 Uhr

Insgesamt sollen die privaten Gläubiger Griechenland 107 Milliarden Euro schenken.

Wer darauf hoffte, Griechenland würde die Differenz (107-100) akzeptieren, sah sich jedoch schnell getäuscht. „Es fehlen sieben Milliarden Euro“, stellte Finanzminister Evangelos Venizelos unmissverständlich klar.
Na toll! Jetzt bestimmt der Beschenkte auch noch die die Höhe des Geschenkes! Wie doof müssen eigentlich unsre Politiker sein, sich solche unverschämten Äußerungen ohne Gegenreaktion um die Ohren schlagen zu lassen? Man sollte doch mal auf Steuerzahlerkosten einen Psychiater nach Berlin entsenden, am besten gleich mit ein paar Dutzend Zwangsjacken, Käfigwagen und Wärtern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.03.2012 03:03 Uhr
Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 11.03.2012 03:03 Uhr

:o) Sie könnten ruhig mal ab & an eine Runde Taschentücher spendieren,

gegen die Tränen vom Lachen, welche mir die Sicht beim Weiterlesen dann trüben :o)

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Carlos Anton

Milliarden fuer Griechenland und Nullrunden in Deutschland

In der gleichen Wochen, in der die Milliarden-Hilfen fuer Griechenland freigegeben werden, damit dort die Staatsdiener bezahlt werden koennen, erklaeren die Arbeitgeber des oeffentlichen Dienstes, dass kein Geld fuer Gehaltserhoehungen zur Verfuegung steht. Aus meiner Sicht verletzt damit der Staat in grober Weise seine Fuersorgepflicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 17:36 Uhr
Ulla Nachtmann

...und dasnormale Rechtsempfinden

der Bevölkerung. Umsomehr als die inzwischen mitbekommen hat, dass diese illegalen Zahlungen auf diversen Rechtsbrüchen durch Politiker aller Couleur beruhen.
Fazit: Nie mehr Blockparteien wählen.

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