13.04.2010 · Die Bundesregierung behauptet allen Ernstes, die Hilfszusage für die Griechen sei keine Subvention. Sie bestreitet damit, was nicht zu bestreiten ist - und schummelt so plump, dass jeder es sehen kann.
Von Manfred SchäfersFrech kommt weiter. Das sagt sich die Bundesregierung und behauptet allen Ernstes, die Hilfszusage für die Griechen sei keine Subvention. Dass sie sich damit im Einklang mit anderen Politikern in Europa befindet, macht die Sache nicht besser. Man verweist auf die Zinsen, die die Regierung in Athen vor einiger Zeit bezahlt hat, und vergleicht die Konditionen mit den Refinanzierungkosten der Länder, die im Falle des immer wahrscheinlicheren Falles Griechenland zu unterstützen hätten.
Doch im Ergebnis läuft es auf eins hinaus: Wenn die Griechen nicht genug Anleger finden, die ihnen zu tragfähigen Bedingungen Geld leihen, kommen die anderen Länder zu Hilfe geeilt. Das ist natürlich eine Subvention. Um das zu erkennen, muss man nicht einmal Griechisch können. Es reicht, ein Latein-Lexikon zu befragen. Subvenire heißt nichts anderes, als zu Hilfe kommen.
Die Regierung bestreitet somit, was nicht zu bestreiten ist. Nur so kann sie offenbar die Fiktion aufrechterhalten, dass niemand gegen die europäischen Regeln verstoße, nach denen kein Land einem anderen unter die Arme greifen darf. Die Bundesregierung schummelt, allerdings so plump, dass es jeder sehen kann.
Was ist denn noch zu erwarten von dieser Regierung?
Karl-Heinz Andresen (khaproperty)
- 12.04.2010, 21:12 Uhr
Danke fuer die klaren Worte
jens kaiser (revisorix)
- 12.04.2010, 21:27 Uhr
Mit Lüge und Betrug
Chi Tamago (tamago)
- 13.04.2010, 01:28 Uhr
Nix klare Worte!
Jaques Bagios (jaques_b)
- 13.04.2010, 02:57 Uhr
@bagios
vera schmidt (vera-s)
- 13.04.2010, 11:57 Uhr
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