10.06.2009 · Die tiefe Krise des Arcandor-Konzerns und vieler weiterer in die Insolvenz gegangener Handelsgruppen mag ein trübes Bild vom Einzelhandel vermitteln. Doch es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus der Branche - in der Rewe-Bilanz.
Von Brigitte KochDie tiefe Krise des Essener Arcandor-Konzerns und vieler weiterer in die Insolvenz gegangener Handelsgruppen mag ein trübes Bild vom Einzelhandel vermitteln. Doch es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus der Branche.
Die Kölner Rewe-Gruppe hat im vergangenen Jahr ihr flottes Wachstum im In- und Ausland fortgesetzt. Sie hat so viel investiert wie nie zuvor und viele tausend Arbeitsplätze geschaffen, auch im Inland. Sie hat recht ordentlich Geld verdient und will auch in diesem Jahr mit aller gebotenen kaufmännischen Vorsicht auf profitablem Wachstumskurs bleiben. Es scheint Ruhe eingekehrt zu sein in dem Unternehmen, das noch bis zum Herbst 2006 einem Tollhaus glich und binnen kürzerer Zeit ein halbes Dutzend neuer Vorstandschefs begrüßen durfte.
Seit fast drei Jahren beschäftigt sich das Unternehmen nicht mehr nur vornehmlich mit Personalquerelen, sondern wieder primär mit dem operativen Brot-und-Butter-Geschäft, also genau dem, wofür die Rewe und ihre Kaufleute eigentlich stehen. Dass das hilfreich ist, zeigt die Bilanz. Die Handels- und Touristik-Gruppe kann aus einer Position der Stärke handeln. Zum Beispiel auch, wenn die Arcandor-Beteiligung an Thomas Cook zur Disposition stünde.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.381,39 | +0,34% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2536 | −0,04% |
| Rohöl Brent Crude | 106,90 $ | −0,34% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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