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Grüne Steuerpolitik Geld her!

 ·  Wir wollen nur das eine, sagt Rot-Grün dem Bürger: dein Geld. Das ist ehrlich und unverschämt zugleich.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (54)
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hami yildiz

Vom Jahre 1960 bis 1980

wuchsen die Schulden Deutschlands auf 200 Miiliarden €, vom Jahre 1980 bis 2000 auf 1.200 Milliarden vom Jahre 2000 bis 2011 auf 2025 Milliarden €-
Also innerhalb von 30 Jahren hat sich die Sttatsverschuldung um das 10 Fache erhöht, unglaublich, das heißt für mich :
nach Helmut Schmidts Amtszeit haben die Regierungen von Helmuth Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel das Land ruiniert.
Die jeweiligen Oppositionen sind auch mitschuld, wegen ihres stillen Zuschauens, es langt nicht nur zu kritisieren, man muss als Opposition auch konkrete Lösungen öffentlich vorschlagen, davon habe ich von den Oppositionen nie erfahren.
Man kann das zum Teil mit der Wiedervereinigung entschuldigen, aber seit 2008 hat sich die Verschuldung un 25% erhöht, was ist denn der Grund?
In diesen Regierungen waren CDU/CSU- FDP_SPD und GRÜNE beteiligt, wer soll denn nach diesem Bild jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen und alles besser machen?

Gibt es überhaupt eine Alternative für Deutschland?

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 21.05.2013 09:14 Uhr

Advocatus Diaboli

Ihr Lächeln und ihr Kommentar, Herr Hank, sprechen eine besondere, in jener Weise geschickt Widerspruch herausfordernde Sprache, der jedoch von den meisten Leserbriefschreibern nicht aufgenopmmen wird.
Gelingt es ihnen doch, den deutschen Staat, der fürwahr ein hohes Maß demokratischer Mitbestimmungsmöglichkeit vorweisen kann, als nehmendes, unfähiges Moster zu zeichnen, der sein Wesen, die Sorge um das Gemeinwohl, der Freiheit des Stärkeren "am Markt" übereignen solle.
So sind Sie unversehens zum Advocatus Dei der von Ordoliberalität "befreiten" geldfeudalen, global dominierenden, kritisch erkrankten Wirtschaft geworden.

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bernhard neugebauer

2013

2013 : grün-rot = steuerzahlers Tod !!!

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hami yildiz

8.100 € ist das steuerfreie Grundeinkommen

pro Person, bei zehn Personen wären das 0.- € Steuern, dem gegenüber zahlt einer der
81.000 € Bruttoeinkommen hat knapp 26.000 € / und ca. 18.000 € Steuern nach der Splittingtabelle, das ist doch mehr als gerächt.

Leistung soll ja auch gerecht belohnt werden.

Hier noch ein Wehruf eines römischen Bürgers über die Steuerreform anno 282 n.Chr.:

Lobend gleichzustellen ist diese deine Steuerreform, o Scaeferius, allen Steuerreformen, die da waren, sind oder kommen werden.
Sie ist modern, gerecht, erleichternd und kunstvoll.

Modern, weil jede der alten Steuern einen neuen Namen trägt,

gerecht weil sie alle Bürger des Römischen Reiches gleich benachteiligt,

erleichternd, weil sie keinem Steuerzahler mehr einen vollen Beutel lässt,

und kunstvoll, weil du in vielen Worten ihren kurzen Sinn verstecktes:

dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, und dem Bürger zu nehmen, was des Bürgers ist.

Am 22.9.2013 kann jeder (wenn er darf) seine Zustimmung dafür abgeben.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 20.05.2013 22:42 Uhr

Ich glaube nicht, dass diese rot-grünen Unverschämtheiten eine Wählermehrheit finden

Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Deutschen ihren Verstand verloren hat. Es weiß doch jeder denkende Mensch, dass unser Staat 2012 mit über 600 Milliarden Euro die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten hatte, die er in 2013 noch übertreffen wird. Jeder weiß auch, dass unsere Politiker die Lernfähigkeit, mit so viel Geld klug umzugehen, erst noch unter Beweis stellen müssen, vor allen anderen Herr Trittin, der sich als Bundesfinanzminister sieht. Das spricht nicht für die Vermutung, dass die Mehrheit der Wähler aus dieser Situation heraus einen Blankoscheck geben wird, die Steuern nochmals zu erhöhen. Außerdem weiss jeder denkende Mensch, dass uns die von unserem politischen Allparteienkartell auferlegte Euro-Politik schon heute bis zu 10 % unseres BIP kostet, also bis zu 270 Milliarden Euro. Dabei habe ich die zwangsläufig auf uns zukommende Wandlung unserer Bürgschaften in Zahlungen noch gar nicht mitgerechnet. Aber vielleicht nimmt Trittin das ja vorweg.

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Goetz Kaufmann

Die ehrliche Antwort lautet: " Ihr kriegt unser Geld aber nicht - wir belassen es in der Schweiz !"

Fuer die Kanzlerin bedeutet die rot-gruene Werbekampagne eine Steilvorlage schlechthin - das ist schade, denn ich haette mir eine Opposition gewuenscht, die die Regierung inhaltlich zu allen wesentlichen Themen herausgefordert haette.

Statt dessen gefaellt sich Rot-Gruen in Plattitueden und hofft offensichtlich, damit genuegend Waehler anzusprechen, deren Geisteskraft nicht zum Verstaendnis komplexer Themen ausreicht. Wozu also einen konkreten, strukturierten Ausgabenplan vorlegen, der von dieser rot-gruenen Waehlergruppe ohnedies nicht verstanden wuerde?

Sollte sich im uebrigen noch jemand fragen, warum Deutschlands Privathaushalte in Europa das geringste Vermoegen aufweisen, dann liefert das rot-gruene Ansinnen eine ueberzeugende Antwort.

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Gerd Kintzel

Dann regierten Pest und Cholera.

Grüne und Sozialdemokraten haben mit zwei Begriffen schon immer ihre großen Probleme gehabt: Eliten und sparen.

Wenn denen in Zeiten höchster Steuereinnahmen nichts anderes mehr einfällt, als weitere Steuererhöhungen, um eine diffuse, den Bürgern nicht vermittelbare Politik umzusetzen, dann gnade uns Gott, wenn die gewählt werden.

Und wenn Steinbrück diese Politik als Kanzler tolerieren würde, wäre er der größte Wendehals in unserer Geschichte.

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Dietmar Kober
Dietmar Kober (dikob) - 20.05.2013 17:32 Uhr

Geld her, so verlangt es auch der Räuber. Nur ein Schelm denkt jetzt falsch an den Staat.

Erstens, hatten wir jemals einen (vom Julisturm abgesehen)) seriösen Staatshaushälter? Unsere Verschuldungskurve spricht ihnen dieses Qualitätsurteil ab!
Die Leut´, die mehr Steuern zahlen wollen, sind wahrscheinlich von diesen befreit oder, vorsichtig ausgedrückt, sie denken nicht. Erhält unser Staat noch mehr Geld, wird er einfach noch liderlicher mit ihm umgehen, als zuvor. Man denke z.B. an die "unabdingbaren, alternativlosen" Maßnahmen der Vergangenheit Aber wem soll sich der Home oeconomicus zuwenden, Pest oder Colera? Die Leittiere seiner Wahlmöglichkeiten, deren Handlungen im Idealfall immer dem Wohl aller (des ganzen Volkes, nicht einer Partei!) dienen sollten, sind kaum auszumachen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehen, daß sie sich mit ihren Handlungen (durchgeführten und beabsichtigen) weit im negativen Bereich von der Linie bewegen, die vorausschauend, das Volkswohl bedenkendes Handeln trennt, vom nervösen Reagieren, Nachbessern, Flicken und finanziellen Nachschüssen.

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David Winter

Zwei Kühe, rot, grün und der ganze Rest

Ich nehme seit Jahrzehnten in den verschiedensten Medien und Foren an politischen Diskussionen teil. Meine Sicht der Welt hat sich in diesen Jahrzehnten gewandelt, und ich halte nur noch sehr wenige Politiker für glaubwürdig, nur noch wenige Parteien für wählbar.

Um meinen durchaus neugierigen Nichten die Welt zu erklären und das Elend, das vor allem sozialistische Ideologien über die Menschheit gebracht haben, verwende ich einen Text, der wahrscheinlich älter ist als das Internet. Die FAZ mag meines Wissens keine Links in Kommentaren - aber wer nach „Zwei Kühe Politik“ googelt, sollte schnell zum Ergebnis kommen. Es gibt da etliche Varianten. Die Lustigsten sind auch die Traurigsten.

Wir sind eine irrationale Spezies, und jedwede Form von religiösem Irrsinn, Esoterik oder eben dem Glauben, dass die Linken mit unserem Geld etwas Besseres tun könnten als wir selber, beweist mir, dass das Projekt der Aufklärung noch ein paar Jahrhunderte Blut, Schweiß und Tränen vor sich hat.

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hans warchol

was soll die aufregung?

die grünen wollen doch regierungspartei werden. sie habe sich mit voltaire hierauf vorbereitet.ich zitiere diesen: IM ALLGEMEINEN BESTEHT DIE KUNST DES REGIERENS DARIN,EINEM TEIL DER BEVÖLKERUNG SO VIEL GELD WIE MÖGLICH WEGZUNEHMEN,UM ES DEM ANDEREN TEIL NACHZUWERFEN. wir sollten stolz auf das hohe bildungsniveau unserer oppositionsparteien sein!

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Hendrik Fischbach

@Egold

Weitere Beweise für Steuergeldverschwendung braucht es keine.
Schon der Ansatz, sich als Bürger dafür rechtfertigen zu müssen, dass man gegen noch mehr Besteuerung ist, ist linke Propaganda.
Natürlich kann man mit 100.000 Euro brutto prinzipiell gut leben, aber der Anreiz zu wachsen, zu investieren geht verloren, wenn man per se als die Hälfte vom potentiellen Zuwachs abgeben muss, während Politiker und Beamte risikolos verschwenden dürfen und die grossen AGs ihre Gewinne international verschieben.
Die verblendete Neidpolitik der Linken und Staatsgläubigen trifft nicht die Reichen, sondern den aktiven deutschen Mittelstand, der häufig mit privatem Risiko und hohem persönlichem Einsatz arbeitet und wirtschaftet und kaum Rücklagen bilden kann.
Ich würde mir wünschen, dass die SPD Bandenkriminalität, illegale Zuwanderung, Wohnungseinbrüche, Drogenhandel, illegale Prostitution, ... zum Thema macht und nicht mit einer ideologischen Neiddiskussion die Gesellschaft vorsätzlich spaltet.

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Eberhard Stoeckel

Hinters Licht führen der Bürger

- der 'homo politicus' hat gut vom 'homo oeconomicus' gelernt, wie man den souveränen Bürger mit modernen Marketing-Methoden (dazu gehören bekanntlich auch Kommunikationsstrategien) hinters Licht führt, oder noch besser: an derNase herumführt.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 20.05.2013 15:55 Uhr

Für rotzfreche Politikerforderung

nach mehr Geld von den Bürgern und mehr Gängelung und Bevormundung muss man Politikern das Gehalt radikal kürzen.

Es muss dem Politiker persöhnlich weh tun, wenn man Bürger, deren Arbeit und deren Vermögen als Spielmasse für seine dreckige, bürgerfeindliche Politik benutzen will.

Steuern erhöht? Zack - 50 % Gehalt gestrichen samt Zulagen und Pensionsanspruch. Wenn man mit gierigen Fingen an den Stellschrauben dreht muss das weh tun, wenn die Richtung falsch ist.

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Dieter Zorn

Gutmenschen in Aktion.

Die Gewinner der letzten zwanzig Jahre sind: Kleine Einkommensbezieher und Großkonzerne. Der große Verlierer in Sachen Steuern ist die obere Mittelschicht. Während die Mehrwertsteuer ca 220 Mrd bringt, zahlen die Konzerne nur noch 15 Mrd Körperschaftssteuer; früher bis zu 35 Mrd. Und ca 80 Prozent der Einkommenssteuer von 220 Mrd kommt von ca 20 Prozent der Steuerpflichtigen. Das sozialistische Projekt Rot/Grün war also durchaus erfolgreich in Sachen Umverteilung und Nivellierung der Lebensverhältnisse in Deutschland. Wobei die Konzerne von der Besteuerungswut verschont bleiben, und man ihnen in stillem Konsens sogar Steuerschlupflöcher in der EU bietet, weil sie sich sonst ganz entziehen würden. Und woher sollen die höheren Steuereinnahmen für weitere Gutmenschenprojekte denn dann kommen? Bleiben nur die 20 % die 80% der Einkommensteuern bezahlen. So einfach ist das. Ob das gerecht ist, ist eine andere Frage! Und die Wähler der Grünen, Beamte, Lehrer und Studenten zahlen sie ja nicht!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2013 22:08 Uhr
Dieter Zorn

Bevor Sie so etwas schreiben,

Herr Diesing, sollten Sie sich einfach kundig machen. Dazu empfehle ich, googeln Sie, wer zahlt wieviel Steuern, und nehmen Sie den Focus Artikel von 2010. Ausserdem, Destatis, Steuerstatistik. Beste Grüsse, Dipl. Volkswirt, Dr. rer. pol. Dieter Zorn

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Elisabeth Dreier

Wohin das Geld gehen wird ist absehbar, nach Südeuropa. Sei es indirekt über Eurobonds oder direkt.

Die Grünen treiben die Vernichtung des erfolgreichen Industriestandortes Deutschland tatkräftig voran. Warum sie dieses Ziel verfolgen ging mir bisher noch nicht so richtig auf, auch einem W. Kretschmann und anderen Kritikern wohl nicht. Wahrscheinlich zielen sie es auf einen ökonomisch desinteressierten Wählerkreis ab, der mit schönen Gesten, wie Schienen untergraben, Steine werfen, Ökoproteste, Molchtrassen,... gut unterhalten sein will.

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Closed via SSO

Wer die Freiheit fürchtet,...

...wählt rot-grüne Staatstotalität und lässt sich an der Nase herumführen.
Auffallend ist, dass die Grünen meistens von jungen Menschen gewählt werden, die oftmals nur wenig Gespür für politische Realitäten mitbringen.
Sie hören die vermeintlich hehren Ideale und meinen sie täten das Richtige, doch erkennen sie nicht, wie die Grünfunktionäre Stück für Stück die Freiheit nehmen und die Gesellschaft mit ihrer Ideologie durchziehen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2013 09:26 Uhr
Closed via SSO

Seelenverwandschaft

Werter Herr Gold,
Der Neoliberalismus der Verantwortungslosen beteiligt sich in der Tat genauso wie der Sozialismus der Grünen an der Entmündigung des Bürgers.
Ihre Beschreibungen treffen daher auch auf diejenigen Politiker zu, welche die Haushaltsdisziplin einzuhalten nicht gewillt sind und so die Leistungen von den Enkeln fordern.
Wer für den Bürger ist, kann nicht neoliberal und erst recht nicht grün wählen.

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Rainer Egold

Was ist die Freiheit, die Sie meinen, deren "man" sich fürchtet?

Ist es die "Freiheit" derjenigen,
+die statt Steuern zu zahlen, sie lieber hinterziehen?
+die statt Verträge einzuhalten, sie ignorieren?
+die statt über Produkte wahrheitsgemäß zu informieren, sie marketinggerecht informationsverstümmelnd zu per ver)formen?
+die statt Leistungen selbst zu erbringen, diese auf Konsumenten abzuwälzen?
+die statt realwirtschaftlich zu investieren im Casino der Finanzindustrie zu zocken?
+ die statt selbst durch Arbeit Leistungen zu erbringen, sie nur von anderen zu fordern?
+ die statt in komplexen Zusammenhängen zu denken, ihr Denken auf "Rendite", "Aktienkurs" usw. reduzieren?
+ die, die ständig Freiheit predigen, ohne freiheitsfähig zu sein und diese Fähigkeit "undefiniert"/erklärt von allen verlangen?

In der Tat: diese Freiheit, von Freiheitsfähigkeit und vor allem: Verantwortung und Haftung entkoppelte Pseudofreiheit, die Freiheit "neoliberaler" Ideologen ist zu fürchten, sie hat mit dem kantschen Freiheitsbegriff nichts gemein.

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Gerhard Dünnhaupt

Simple Logik

Sozialisten gehen erst pleite, wenn die das Geld anderer Leute aufgebraucht haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2013 17:40 Uhr
Rainer Egold

und

neoliberale, wenn sie das und anderer Leute Geld verzockt haben.

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Joachim Wegener
Joachim Wegener (Rabix) - 20.05.2013 15:32 Uhr

Wieso? Das ist doch nur ausgleichende Gerechtigkeit:

keine Koalition hat den Staat - und damit die Allgemeinheit - steuerlich so ausbluten lassen wie die "roten" und besitzgrünen, dagegen war Kohl geradezu Sozialist. Besonders ein Herr Eichel hat sich mit der steuerlichen Freistellung von Beteiligungserlösen gegen den Rat aller Fachleute den Abstieg in den kapitalgetriebenen Schuldenstaat gefördert und damit einen der Gründe für die derzeitige Krise gelegt. Vielleicht will er deswegen ja immer mehr Pension haben, so als späte Anerkennung.

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Paul Banaschak

Schlimm, wenn die Bürger diese Unverschämtheit belohnen

Allerdings stimmt der Artikel nicht ganz. Denn die Grünen sagen nicht wirklich, wer alles von den Steuererhöhungen betroffen ist. Es sind eben viel mehr davon betroffen, als die Wähler der Grünen glauben. Und diese hoffen natürlich, dass die Steuererhöhungen dann durch höhere Lohnsteigerungen kompensiert werden können.
Auswirkungen auf die Beschäftigung sind nach Rot/Grün dadurch in keiner Weise zu erwarten. Und wenn doch, dann sind schliesslich die Arbeitgeber, diese Bösewichte, schuld.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 20.05.2013 15:27 Uhr

Ethnologen?!

"Wahlforscher und Ethnologen haben nun die historisch einmalige Gelegenheit, sozusagen im Realversuch herauszufinden, ob diese Politik der neuen Unverschämtheit gut ausgeht."

Ethnologen?! Dass unsere wahnwitzig-pseudonaturwissenschaftliche Gesellschaftswahrnehmung bereits dazu geführt hat, dass sich Sozialanthropologen, Wirtschaftswissenschaftler und andere (auf diesem Feld kaum anders zu bezeichnende) Schaumschläger mit ihren stumpfen, in der Regel völlig ungeeigneten szientizistischen Instrumenten um die Beschreibung und Deutung hochindustrialisierter, komplexer Gesellschaften bemühen, während die eigentlich zuständige Soziologie längst zu einer einzigen ökosozialistischen Kaderschmiede verkommen ist, sind wir ja schon gewohnt. Dass unter diesen Umständen kein einziger gesellschaftlicher Mechanismus wirklich hinreichend beschrieben oder gar analysiert werden kann, sondern maximal der äußere Schein oder isolierte Ausprägungen, ist ebenso klar wie gefährlich. Aber ETHNOLOGEN?

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20.05.2013, 11:01 Uhr

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