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Griechenland stimmt Sparpaket zu Brüssel und Berlin atmen auf

 ·  Das griechische Parlament hat die Sparbeschlüsse wie gewünscht verabschiedet, EU-Kommission und Bundesregierung sind erleichtert. Trotz dramatischer Bilder aus Athen lehnt Kanzlerin Merkel Korrekturen an den Sparauflagen ab.

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harm zorc
harm zorc (toughdown) - 15.02.2012 12:46 Uhr

Galaktisch !

Haben die plötzlich Geld gefunden, analog HRE ? Ich meine, die mitteleurop. Steuerzahler müssen noch viele Tage an die Arbeitsplätze, um das zu ersetzen, was andere gar nicht erst erarbeitet haben. Eine Milliarde € besteht aus einem Container bedrucktes Papier, hinter dem etwa 20 Millionen Arbeitsstunden stehen, die der Leistende selbst nicht bezahlt bekommt. Im Grunde opfert der deutsche Arbeiter massenhaft Lebenszeit für die, die an den Schutzschir- men nicht mitwirken --und sich noch höchst undankbar zeigen. Die geleistete Solidarität ist in Wahrheit bereits GIGANTISCH! Die kommende Verpflichtung ist dagegen GALAKTISCH !
Es steckt System dahinter, wenn die Finanzminister in jeder Äußerung absolut tiefstapeln.

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Erwin Stahlberg

Ethikfreie EU-Kommission

Eigentlich und an und für sich ist die Politik der Griechen
mit der der EU-Politiker insgesamt vergleichbar.
Politiker, denen „GEMEINSCHAFTS-GEIST“ ein böhmisches Dorf ist, hausen mit „ihren“ Banken wie die Plünderer.
Allen ehrlichen Menschen müssen solche Erscheinungen aus tiefster Seele zuwider sein.

Die Richtung, die die EU sich in ihren ganzen Angelegenheiten selber gegeben hatte,
wurde in meinen Augen bereits fixiert, als sie seinerzeit in die geplante EUROPÄISCHE VERFASSUNG
partout keinen Gottesbezug aufnehmen wollte.

Blanker und roher Materialismus war im Plan,
und der wird jetzt äußerst wirksam vollendet.
Übrigens, SCHLÜSSEL-POSITIONEN wurden in der EU niemals von Deutschen bezogen.
Sie wurden ihnen verweigert.

Dafür gab es Luxemburger.

Vielleicht ist dies auch eine Erklärung
für die heutigen miserablen Verhältnisse
--- wo alle Welt n a c h DEUTSCHLANDS Hilfe schreit.

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Viktor Krieger
Viktor K (Viktor_K) - 14.02.2012 15:09 Uhr

Alles dreht sich beinahe im Kreise und nichts ist neues unter der Sonne.

Untenstehend wird zitiert aus dem Bericht des stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der Russländischen Föderation, Turar Ryskulow, der mit einer Kommission das Untere Wolgagebiet Ende 1929 bereiste. Aufgrund der gewonnenen Einsichten schlug er vor, die Wolgadeutsche Republik (WDR) zu einer Musterrepublik zu erklären:
„Die Wolgadeutsche Republik ist den anderen nationalen Republiken und Rayons in manchen Beziehungen zweifellos voraus. Sie hat große Erfolge im Wirtschafts- und Kulturaufbau erzielt. Die WDR verwendet ihre Hauptmittel und die Hilfe, die sie vom Zentrum bekam, hauptsächlich für den Wirtschafts- und Kulturaufbau. Das in anderen nationalen Republiken zu beobachtende Bestreben, Hauptstädte zu bauen, schöne Gebäude zu errichten u. dgl. ist in der WDR nicht zu bemerken. Diese Ziererei liegt der WDR am allerfernsten. So steht die Industrialisierung der Landwirtschaft höher und die deutsche Bevölkerung hat bessere Arbeitsmethoden als die Bevölkerung anderer Rayons.“

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Hanns Kaltenegger

Der "Gabrielplan" für Südeuropa oder kleiner Mann ganz groß

"Außerdem müsse ein auf 20 bis 30 Jahre angelegter „Marshallplan“ für die südlichen EU–Staaten entwickelt werden." - Eine wirklich großartige Idee dieses Provinzpolitikers. Seit Jahrzehnten schon werden die südeuropäischen Länder dauerhaft mit EU-Milliarden gepäppelt, ohne daß dies signifikante Veränderungen gebracht hätte. Milliarden, die im Übrigen zum größten Teil von den deutschen Steuerzahlern aufgebracht werden. Aber das reicht Herrn Gabriel wohl noch nicht. Es muß noch mehr umverteilt werden, am besten auf Pump. Der Retter Südeuropas - Siegmar Gabriel! In Hannover grassiert unter Politikern jeglicher Couleur die Großmannssucht. Man sollte sie alle mit einem Berufsverbot auf Bundes- und Europaebene belegen, um Schlimmeres zu verhindern.

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Susanne Stelte - Hesse

Flügel

Unsere führenden Europapolitiker, Frau Merkel und Herr Schäuble (im Folgenden nur aus Platzgründen Frau Mäuschle genannt), sind nun zuversichtlich, dass Griechenland bis 2020 seine Schuldenquote auf 120% reduzieren und mit Brüsseler "Hilfe" seine Defizite in der Wettbewerbsfähigkeit ausgleichen kann. In einer vor wenigen Tagen veröffentlichten seriösen Untersuchung zur Schuldentragfähigkeit europäischer Länder aus dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) müsste Griechenland auch unter optimistischen Annahmen über das Wachstum der Wirtschaft dauerhaft einen Primärüberschuss (ohne Ausgaben für Zinsen) seines Staatshaushaltes von ca. 28% erzielen. (Portugal, dem Schäuble -oder war es Herr Scherkel?- ja schon Hilfe versprochen hat, müsste einen Primärüberschuss von über 9% erzielen.) Das hat es noch nicht geben. Mit dieser Zuversicht könnte Frau Mäuschle jederzeit ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen, sie müsste nur fest daran glauben, dass ihr während des Falles Flügel wachsen.

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Hans-Georg Rensing

Marhallplan?

Tja, da hat der griechische Oppositionspolitiker, dessen Namen ich vergessen habe, recht gehabt. Der tat doch neulich seine Meinung kund, derzufolge Europa nur bluffe und man am Ende eh zahlen würde. Man könne deswegen auch so weitermachen wie bisher und bräuchte die schmerzhaften Reformen gar nicht. Ein weiser Mann.

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Klaus Meyer

Hilfe kommt

Oh, es soll ein Marshallplan entwickelt werden? Eine gute Idee, die zeigt, dass unsere Politiker die Situation im Griff haben und die Konsequenzen ihrer Europa-Marschrichtung ins Kleinste verstanden haben. Nur sind hungrige und obdachlose Griechen JETZT in den Straßen unterwegs und versorgen sich in Suppenküchen und Hilfsstellen mit dem Nötigsten. An manchen Schulen kommen die Kinder hungrig zum Unterricht. Ja, wir sollten den Griechen helfen. Leider haben unsere Politiker in ihrem Elfenbeinturm den Bezug zur Wirklichkeit völlig verloren. Ein Arbeitsloser ohne Ersparnisse in einem bankrotten Staat ist nächsten Monat als Obdachloser unterwegs. Und die Familie gleich mit. Da bleibt keine Zeit für schöne Worte und Absichtserklärungen!

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Gottfried Bertram

Es bleibt wohl nichts anderes übrig, als die Griechen sich selbst zu überlassen.

Einer Regierung, die sich weder ihrer Macht sicher ist noch ihrer Kreditwürdigkeit, noch ihrer Anhänger oder der Wirtschaftskraft des Landes, würde ich raten nichts zu leihen.
Man leiht allerdings nur Regierungen, die man für gefestigt hält.
Man leiht nur einer Regierung, die man für ehrlich genug hält, ihre Verpflichtungen zu erfüllen.
Man leiht nur einer Regierung, die man erhalten möchte. In keinem Land der Welt hat je die Opposition die Staatskasse aufgefüllt. Schließlich: Man leiht nur, wenn man etwas zu verleihen hat. Haben wir das?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2012 12:54 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 15.02.2012 12:54 Uhr

Stolz bricht schnell

wenn das tägliche Leben nur noch quälender Existenzkampf ist. Der Mensch ersehnt dann die Niederlage herbei, wie wir 1945. Griechenland muss in seinem ungeordneten Zustand einem Protektorat der EU unterworfen werden. Die Militärdiktatur war wahrscheinlich doch nicht so ungerechtfertigt, wie sie die "Proforma-Demokraten" immer gebrandmarkt haben.

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Sabine Mersmann

Eine Katastrophe!

Da haben die Schwachköpfe in unserer Quatschbude u. in der Regierung endlich eingesehen, dass es auch ohne diesen Ballast im Südosten Europas ginge - und dann dies! Schon wieder wurde "Zeit gekauft", doch mir ist der Preis dafür entschieden zu hoch!

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Jürgen Schäfer

oh du griechenland ... du wiege der demokratie

es war schon echt intressant die abstimmung. die ablehner des sparpakets wurden kurzerhand aus der partei geworfen. merkel müsste es bekannt vorkommen. in ihrer ehemaligen heimat hat man sie eifach eingesperrt. ich kann nur sagen das ich dieses griechische volk dann auch verstehen kann das sie banken kinos ( mit besonderer vergangenheit ) anzünden. das merkel in ns uniform gezeigt wird kann man aus der gleichen verfahrensweise mit regiemgegnern ableiteiten.
für meinen teil denke ich das weder das deutsche volk dieses was man eu kriese erwächst gutfindet und ich stehe mit meiner meinung sicherlich nicht alleine da wenn ich behaupte was unsere und was die eu regierung veranstaltet ist nicht der wille des volkes. das wissen unsere vertreter in berlin und brüssel. sonst hätte es gewiss schon referenden gegeben.

Deutschland soll seiner Souveränität nicht beraubt werden. Daher Nein zum ESM. Nein zur EU Nein zum Euro. Weg mit der weltfremden Politikkaste

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2012 10:35 Uhr
Closed via SSO

Wiege! Immer wieder Wiege!

Die Regierungsform des antiken Athen, die sich "Demokratie" nannte, war eine kurzlebige Erscheinung von kaum hundert Jahren Dauer und sie ging an sich selbst zu Grunde. Sie wurde durch die Ausplünderung und Erpressung der Bundesgenossen finanziert und war beherrscht vom Kampf einiger weniger adliger Familien um die Macht. Sie war geprägt von Unruhen, Manipulation von Wahlen, Hetze gegen die Minderheit, Verrat, vom Willen, andere griechische Staaten zu unterwerfen und zu vernichten, politischen Morden usw. usw. Nicht gerade empfehlenswert

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Plump oder durchtrieben

Gerade hat das griechische Parlament diese Beschlüsse gefasst, da erklärt Merkel, dass an den Sparauflagen nichts geändert wird. Ist sie plump aus Torheit oder ist sie plump aus Berechnung? Will sie noch einmal bekräftigen, dass sie in Europa bestimmt, will sie die Lage anheizen, will sie die Griechen vollends demütigen, oder will sie die Krise verschärfen, gerade damit es zum großen Knall kommt? Diese Person ist unfähig.

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 13.02.2012 21:28 Uhr

Habe keinen Durchblick, aber Fragen

Wer wird diese Gesetze durchsetzen? Die Politiker? Dazu brauchen sie die Administration. Haben sie die Administration im Griff?
Meine Antwort: Hatten sie in der Vergangenheit nicht, werden sie morgen auch nicht haben.

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Wolfgang Graf von Ballestrem

Europas zutiefst wahre Fratze!

Aha! Das finden also unsere demokratischen Politiker ganz toll, dass das griechische Parlament so entschieden hat, wie es eben im Sinne der EU, Merkel und Co entschied!
Dabei dürften Demokraten diese Entscheidung überhaupt nicht akzeptireen, denn sie entstand unter dem Druck der Nötigung!!! Schon im Vorfeld hatten Konservative und Sozialisten denjenigen Abgeordneten mit Fraktions- und Parteirausschmiss gedroht, die gegen das "Paketr" stimmen würden. Anschließend haben sie das auch getan.
Hätte Berlusconi oder Orban mit solchen Gewaltmaßnahmen gedroht, wären Herrn Schulz vom EU-Parlament, Herrn Trittin, Herrn Gabriel, Frau Merkel, Frau Roth, Frau Leuthäuser-Schnarrenberg etc. der Kragern geplatzt!
Nach Wortbrüchen, Lügen und glatten politischen Fehlentscheidungen kommt nun auf europäischer Ebene das zutiefst Demokratie-Zerstörende hinzu.
Wo bleibt der Aufschrei der Parlamentarier und der Journalisten???

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2012 13:05 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 15.02.2012 13:05 Uhr

Herr Graf ??

Die Eu stellt Greek gerade "ein bischen" unter ihr Protektorat. Sie sagen dabei nur: Ein zweites Mal sch... ihr uns und unsere Banken nicht an! Ich bin sicher, die Politiker denken dabei nur an eigene Schwierigkeiten. Was der europ. Steuerbürger zu schleppen bekommt, ist noch gar in unsere Tiefen durchgedrungen. Ich rechne bei jeder verschenkten Milliarde € mit 20 Mio
Arbeitsstunden, von denen der Leistende nichts haben wird. Außer verschenkter Lebenszeit.
Sie meinen, dass in dieser elenden Lage noch jemand das Demokratieprinzip hoch hält ? Ich
habe von den Leuten mitbekommen, die einfachen Wähler möchten Greek schlicht abbrennen.

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Jörg Addicks (JADH) - 13.02.2012 19:20 Uhr

Griechenland stimmt zu? Tatsächlich?

Betrachtet man die Proteste in Athen und an anderen Orten des Landes, gewinnt man schwerlich den Eindruck, Griechenland hätte einem Sparpaket zugestimmt.

Ob die Unterwerfung der politischen Akteure unter EU-Diktate trägt, bleibt abzuwarten. Papademos wurde dem griechischen Volk gleichsam vor die Nase gesetzt. Man darf gespannt sein, wie sich diejenigen zum „Sparpaket“ stellen, die aus den für April vorgesehenen Neuwahlen als Sieger hervorgehen.

Wenn Brüssel und Berlin jetzt bereits aufatmen, dann wohl deshalb, weil weitere kreditfinanzierte Schecks – es soll inzwischen statt um 130 Milliarden Euro um insgesamt 210 Milliarden gehen- an den Mann gebracht werden können. Lieb gewordene Gewohnheiten gibt schließlich niemand gern auf.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 13.02.2012 19:14 Uhr

Kein Grund aufzuatmen, EZB schafft einheitlichen Sicherheitenrahmen ab

Die EZB hat letzte Woche den bislang bestehenden einheitlichen Sicherheitenrahmen abgeschafft. Künftig liegt es im Ermessen der nationalen Notenbanken welche Wertpapiere sie von ihren Geschäftsbanken als "sicher" ansehen und akzeptieren. Und weil die Banken im Süden kaum mehr über echte Sicherheitenverfügen (siehe ital. Perpetuum mobile beim letzten Tender), gesellen sich zu den Staatsanleihen, die die EZB rechtwidrig gekauft hat, bald auch noch andere zweifelhafte Papiere hinzu. Ohne es zu merken und wahrscheinlich auch ohne es zu wissen trägt der deutsche Michel über das Zentralbankensystem bald noch größere Risiken (zusätzlich zu den bisher bestehenden TARGET2-Forderungen).

Wenn nun irgendein Politiker eine Entspannung der Lage erkennt, so ist dies eine völlig oberflächliche Betrachtung. Die Schulden verschwiden einfach unter Rettungsschirmen oder wandern zu den Notenbanken.

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Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 13.02.2012 19:08 Uhr

Die EU steht an der Seite des griechischen Volkes?

Diese Behauptung des EU-Kommissars Rehn kann man nur als zynisch und als Frechheit bezeichnen. Wenn dieses neuerlich vom Parlament mit "großer" Mehrheit beschlossene Sparpaket tatsächlich realisiert werden würde, dann hätte ein durchschnittlicher Arbeiter dort im Monat 500.-Euro zur Verfügung - für Miete wie auch für Essen. Davon kann auch in Griechenland niemand leben. Deshalb wird auch dieses Sparpaket nicht durchgeführt werden, denn keine griechische Regierung wird freiwillig einen Bürgerkrieg riskieren.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 13.02.2012 18:57 Uhr

„Die EU steht an der Seite des griechischen Volkes“

Das ist doch nun wirklich der reine Hohn! Die 130 Milliarden kommen doch nicht "dem griechischen Volke" zugute, sondern dessen Gläubigern, großteils also den Banken. Der obige Satz müßte also lauten: "Die EU steht auf Seiten der Gläubigerbanken, das griechische Volk ist ihr sch....egal." Denn "das Volk" protestiert in Athen genauso hilflos und ausgesperrt VOR den Parlamenten wie in Berlin, Madrid, Rom, Paris und Lissabon auch. "Das Volk" ist für EU-Politiker nur der "Zahlpöbel", um es mal in Anspielung auf eine Äußerung Georg Schramms auszudrücken

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 13.02.2012 17:21 Uhr

Die EU-Führung ist längst ein Sammelbecken von naiven Versagern

Sie haben nicht begriffen dass der Beschluss des Parlamentes längst wertlos ist, denn die griechische Administration ist längst jenseits der Kontrolle der Regierung. In drei Monaten wenn gewählt ist wird sich die neue grichischen Regierung nicht mehr an die Beschlüsse gebunden fühlen und man macht so weiter wie bisher. Griechenlands Beamtenschaft und Oberschicht die dem Volk jetzt das letzte Blut aussaugen um selbst davonzukommen, ist nicht reformfähig. Es gehört alles eingeebnet und von vorne angefangen. Die Frage ist nur ob dieses Volk überhaupt die Fähigkeit und Mentalität besitzt ein modernens Staatswesen aufzubauen. Das ist mein größter Zweifel. Lässt man sie in Ruhe, wird es womöglich ein ewiger Unruheherd geben. Wirkliche Ruhe war in dieser Balkangegend nur während der vierhundertjährigen türkischen Herrschafft.

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Horst-G. Willweber

Sparpaket + 2. "Hilfs"- Paket von 130 Milliarden Euro = Hilfe?

Als nur durchschnittlicher Zeitgenosse geht mir jeder Überblick verloren.

Ich lese Details über das "Sparpaket", das bürgerkriegsähnliche Zustände in Athen hervorruft und die Politik entzweit. Das irritiert: Erscheint das vom gr. Parlament beschlossene Sparpaket doch ein solches der 'Selbsthilfe' aus eigener Erkenntis maroder Wirtschaftsstrukturen zu sein. Warum also der 'Aufstand'?

Als Belohnung der EU winkt für Beschluss + Umsetzung ein Hilfspaket über 130 Mrd. €. Beim besten Willen sind die Details dieses 'Hilfspaketes' weder erläutert noch namentlich auf seinen "Hilfs"-Charakter für *das griechische Volk* nachlesbar.

Könnte es sein, dass der Erkenntnisgewinn des Volkes über ein notwendiges Sparpaket deshalb eingeschränkt ist, weil das "Hilfspaket" ihm unmittelbar nicht zugute kommen wird?

Lt. Merkel "begrüßen wir die Entscheidung des gr. Parlaments ausdrücklich“; etwa scheinheilig?

Nutzen und Frommen dieses Hilfspaketes; die Intelligentia wird es wohl wissen, oder?

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Jochen Wegener (Malchik) - 13.02.2012 17:09 Uhr

Das Schleifen der kompletten EU-Kommission

samt des überflüssigen und überteuerten sogenannten Parlamentes und natürlich aller EU-Agenturen wäre wohl das beste Sparprogramm: diese EU hat nichts gebracht, nur gekostet und ist im Ansatz ebenso eine Fehlkonstruktion wie der Euro.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2012 14:03 Uhr
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Jochen Wegener (Malchik) - 14.02.2012 14:03 Uhr

Immerhin -

der Euro taucht in Ihrer Erfolgsliste schon mal gar nicht auf: ein erster Schritt zur realistischen Betrachtung der Lage. Binnenmarkt hätte ausgereicht, Glühbirne war nicht nötig.

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Ronald Gruenebaum

Beweise?

Diese Überzeugung geben Sie ja regelmässig zum besten, wo aber sind die Beweise?

Der Binnenmarkt, Schengen, die Konsolidierung Ost-Europas sind keine Errungenschaften?

Offenbar ersetzen Sie Wissen mit Meinung. Das ist mir zu dünn.

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