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Griechenland „Ihr Mitgefühl ist das Letzte, was wir brauchen“

 ·  Mit scharfer Kritik hat Athen auf die Äußerungen der IWF-Chefin Christine Lagarde reagiert. Die IWF-Chefin habe „die Griechen beleidigt“, sagte der Vorsitzende der Sozialisten Venizelos.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (97)

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Carsten Beller
Carsten Beller (cabell) - 29.05.2012 08:09 Uhr

Krähe

Anstatt "die" Griechen zu diskreditieren, sollte Lagarde sich lieber an die verantwortlichen Politikern wenden. Der Fisch stinkt zuerst am Kopf. Aber wie heißt es so schön: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

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Teito Klein

Die griechische Übertreibung

„Ein Grieche nimmt die Realität prinzipiell nicht zur Kenntnis. Er lebt zweifach über seine Verhältnisse. Er verspricht das Dreifache von dem, was er halten kann. Er weiß viermal so viel wie das, was er tatsächlich gelernt hat. Er zeigt seine Gefühle fünfmal stärker, als er sie wirklich empfindet.“

Quelle: Nikos Dimous Buch „Über das Unglück, ein Grieche zu sein“

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Teito Klein

Griechische Stilblüten

Zitat:
Besonders kuriose Vergünstigungen bekommen die Lokführer der Staatsbahnen OSE, die ohnehin bis zu 7.000 Euro im Monat verdienen: sie bekommen eine Prämie für jeden gefahrenen Kilometer, und ihre freien Tage haben nicht 24 sondern 28 Stunden. Hinzu kommt ein Zuschuss für das Händewaschen in Höhe von 420 Euro monatlich. Dieses Geld bekam bislang fast ein Viertel der Angestellten, die auf Zügen arbeiteten.

Bürger protestieren gegen den Sparkurs. Der ist aber nötig, wie auch folgendes Beispiel zeigt: Für Boten von Ministerien gibt es bislang in Griechenland einen Zuschuss von 290 Euro im Monat - wenn sie Akten tragen.

In vielen griechischen Behörden bekommen Beschäftigte Zulagen für die Bedienung eines Fotokopiergerätes. Auch wer einen PC bedienen kann, bekommt dafür eine Prämie.

Den Busfahrern der staatseigenen Athener Verkehrsbetriebe wird der Weg zur Arbeit und der Heimweg auf die Arbeitszeit angerechnet. Wer rechtzeitig seine Arbeit antritt, wird mit 310 Euro belohnt.

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Hariklia Patsidu
Hariklia Patsidu (HP31) - 28.05.2012 15:27 Uhr

Gut das muss jetzt raus!

Ês ist schon faszinierend wie hier auf ein Volk rumgetrampelt wird und dabei der Rassimus sich mit den Vorurteilen paart ...es ist traurig ! Und das ständige gerede, nach Bild-Manie, über den "Stolz der Griechen" geht einem auf die Nerven...was ist mit Ihrem Stolz??? Mit dem Stolz Spaniens, Frankreichs, Portugals und Irlands? Komisch die haben auch Deviziete in deren Politik und Wirtschaft und laut den Nachrichten auch sch... gebaut wieso wird da nichts gesagt? Hat man Angst Malle zu verlieren oder wie muss man das Verstehen? Wir wissen selber das eine Handvoll Leuten das Land ruiniert haben, gelogen und betrogen haben..aber Sie alle hier machen sogar das VOLK dafür verantwortlich und kommen sie nicht damit an " die haben die ja gewählt" ! Das selbe könnte ich ja über die deutsche Regierung ja auch sagen! Und lesen Sie alle die Fakten der einfache Mann unten in GR arbeitet mehr als Hans und Peter und kriegt weniger und jetzt mittl. nichts!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 07:19 Uhr
Paul Banaschak

das muss wirklich raus - warum haben die GR schon vor 30 Jahren Polen für die

Ernte angeheutert, statt die Äpfel, Oranen, Tomaten etc. selbst zu pflücken?
Warum wird GR eine Prämie fürs Händewaschen gezahlt?
Und von wegen: es waren ja nur 5 Familien, die alles eingesackt haben. Wieviele Renten wurden und werden noch für Tote gezahlt? Alle an die angeblichen "fünf" Familien?

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Horst Müller

Schlagen Sie im Internet die präzisen Einkommen nach.

Die Faktenlage also Allgemeingut und auch oben bei Teito Klein: "griechische Stilblüten".
Ihre Bitte weise ich zurück und sage es noch einmal: Es hilft nicht, die Augen vor der Wirklichkeit zu schließen.

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Peter Goldstein

Bitte mit Fakten argumentetieren

Wie viel verdient ein Lokführer im Durchschnitt hier?

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Horst Müller

Ihre Pauschalisierungen sind mir zu einfach.

Und wenn Sie etwas Negatives über deutsche Regierungen sagen wollen: hier ist ein hervorragendes Forum dafür. Ihre Andeutung führt ins Nichts. Ein Lokführer ist hier und in Griechenland ein Beispiel für einen einfachen Mann. Warum verdient der bei geringster Gesamtbelastung 110.000 Euro pro Jahr? Die Minister Griechenlands selber haben gesagt, sie werden die Energiekarte in Europa verändern. Und das ist so. Griechenland ist reich - und die werden und mit Sicherheit nicht jeden Cent zurückzahlen. Was nach dem Schuldenschnitt und der Laufzeitverlängerung unmöglich ist: Griechenland hat sich die liebe lange Zeit finanzieren lassen. Die anderen Staaten, die sie nannten folgen noch und wer guckt in die Röhre? Wir. Dürfen wir etwas Gerechtigkeit und klaren Verstand einfordern?

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Peter Goldstein

Finanzelite lügt wie gedruckt

Ich denke, dass die Profiteure des Euros - und das sind nicht die "einfachen" Menschen, weder in D noch in sonst einem Euro-Land - nicht nur Angst, sondern regelrecht Panik davor haben, dass noch einer Rückkehr in die Drachme, sich das Land nach einer turbulenten Zeit wirtschaftlich wieder erholen würde, da die mangelnde Wirtschaftskraft durch Abwertung der dann eigenen Landeswährung kompensiert werden kann.
Man muss sich den Wahnsinn mal bewusst machen, dass GR sogar Oliven u.a. eigentlich heimischen guten Produkte importiert.
Wenn z.B. heute ein Tourist in einem 2 Wochen Urlaub € 500,- in dem Land konsumiert (Hotel, Essen Freizeit etc), dann wären das in Zukunft als Kaufkraft umgerechnet € 1.000,-, wenn man annimmt, dass die Drachme dann um 50% gegenüber dem Euro abgewertet würde.
Dann werden andere wirtschaftlich schwachen Länder das als Beispiel sehen und womöglich auch auf die Idee kommen, Gleiches zu tun. Die Finanzwirtschaft schadet auch hier (mal wieder)!

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Wolfgang Richter

Vergleich mit der Slowakei

Viele osteuropäische Länder wie die Slowakei bemühen sich mit harter, ehrlicher Arbeit, die postsozialistische Misere Schritt für Schritt zu verlassen. Ihr Pro Kopf-BSP liegt trotzdem noch weit unter dem Griechenlands.
Die Griechen glauben, ihr durch massive Schuldenaufnahme und systematisches Abfassen von EU-Hilfen aller Art (oft mit gefälschten Daten) aufgeblätes Pro Kopf-BSP von über 2/3 des deutschen Wertes durch unverschämte Forderungen nach weiteren Tributzahlungen weiter einstreichen zu können.
In Wahrheit sind sie, wenn man ihre Produktivität betrachtet, nur ein mäßiges Balkanland, allerdings mit sehr schöner Landschaft.
Wenn sie sich nicht sehr bald sehr tüchtig auf ihren Hintern setzen, spielen sie bald in (oder hinter) der Liga Rumänien/Bulgarien mit.

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Teito Klein

Christine Lagarde hat recht!

Solange in Griechenland Reeder keine Steuern Zahlen müssen - dafür gibt es ein Gesetz - und sich Ärzte, Anwälte, Ingeneure und andere Selbstständige sich (legal) "armrechnen" können, ist jegliches Mitleid mit Griechenland fehl am Platze.
Und Tsipras will auch nicht wirklich etwas an den heutigen Zusänden ändern. Er will mehr "Beamte" einstellen.

Zur Lage in Griechenland empfehle ich einen Beitrag des ZDF:
"Die Griechenland Lüge"
Zu finden in der Mediathek.

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Gabriele Kraatz

verwöhnt

mit den europäischen Ländern ist es wie mit "unseren" Kindern - viele sind verwöhnt. Und wenn sie neben ihrem Handy, Computer und I-Pads nicht noch weiteres bekommen, werden sie murrig und unzufrieden.
Natürlich hat Frau L. recht. Im Vergleich ist das Ergebnis unseres konsumorientierten (hallo Grüne! von wegen Wachstum) Lebensstils mit dem Nörgeln von Kindern zu vergleichen. Und das hat halt irgendwann sein natürliches Ende. Danke, dass dies mal so deutlich gesagt wurde.

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KADRI BAHSI
KADRI BAHSI (drbahsi) - 28.05.2012 12:32 Uhr

Ihr Mitgefühl ist das Letzte, was wir brauchen“

Liebe Griechen,
Sehr einfach gesagt:
Sie haben sich selbst in diese Lage gebracht! Jetzt müssen Sie mit jeder kritischen Stimme aus aller Welt rechnen u. damit leben. Den Beleidigten zu spielen bringt keine Milliarden in Ihre Finanzen.......

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Gerhard Both
Gerhard Both (g.both) - 28.05.2012 12:32 Uhr

Kann man diesen griechischenen Abstauber Veni... eigentlich noch beleidigen?

Wenn Griechenlands Führer überhaupt noch etwas Stolz hätten, wären sie schon längst aus der EURO-Zone ausgetreten. Aber das Pack lässt sich natürlich lieber dürchfüttern.

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wolf haupricht

Die Wahrheit wollen Menschen nicht hören......

ist diese doch wie hier peinlich für die griechische Elite und ebenso für die Bevölkerung, die von ihrer Führung im Stich gelassen wurde, aber deren Stimmen diese polit. Elite braucht. Dies ist jedoch eine schlechte Voraussetzung, den richtigen Weg aus der Misere zu erkennen. Dann sind eben andere schuld an der Misere. Hier ist es Frau Lagarde, die erstaunlich offen des ewigen Themas GR überdrüssig wird, weil ein griechisches Wunder ausbleibt. Das aber wusste Mme bereits vorher.

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Jürgen Häussner

Wenn man die Argumente nicht widerlegen kann, dann spielt man halt beleidigt.

...

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Erwin Stahlberg

Was die Griechen brauchen

Die Griechen brauchen nur stolz die EURO-Zone zu verlassen,
die ihnen so übel mitspielt.

Vielleicht kommt ihnen doch noch Verstärkung zu
von patriotischen Steuerbetrügern mit schlechtem Gewissen.

Selbst viele ihrer Volksvertreter sollen dieser Gruppe angehören,
was nach meiner Auffassung LANDES-VERRAT wäre!

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Horst Schmidt

Die Attitüde von Herrn Venizelos

und der - offenbar meisten - seiner Landsleute bedarf keines weiteren Kommentars.

Eines ist aber sicher, egal wie es nun ausgeht: Ich persönlich werde nie wieder dieses Land betreten, schon aus Gründen der Selbstachtung.

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Olaf Tamm
Olaf Tamm (anulaifaz) - 28.05.2012 11:23 Uhr

Unser Mitgefühl wollen sie nicht, aber weiterhin unser Geld


die griechesche Reaktion auf auf die Rüge von Frau Lagarde kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Es ist schließlich kein Wunder, das bei einer zu 50% privatisierten Notenbank einen Teil der Gelder seiner Bestimmmung nicht erreicht und stattdessen im dunklen Filz versieckert. Ein verabschiedetes Sparpaket kann angeblich nicht in Kraft treten weil keine Regierung das ist, obwohl einer Übergangsregierung im Amt ist. Die Steuerverwaltung bringt es nicht fertig seine Bürger zum zahlen der fälligen Abgaben zu bewegen. Die Privatiserung von Staatsbetrieben kommt garnicht voran. Schmiergeld und Korruption ist an der Tagesordnung, usw..
GR hat mehr als 2 Jahre Zeit gehabt zu zeigen, das es positive Veränderungen herbei führen will. Diese Zeit hat man nicht einmal im Ansatz genutzt.

Ansonsten kann ich nur auf meinen Kommentar : IWF-Chefin Lagarde „Griechen sollen sich selbst helfen und Steuern zahlen“ verweisen.

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bernd ullrich

Bei uns zahlen die reichsten Leute auch kaum Steuern.

Was sollen die Haßtiraden auf die Griechen? Griechenland wurde 1981 Mitglied der EU. Es brauchte also 30 Jahre bis es die schlauen Deutschen merkten, wie es in Griechenland zuging? Über 30 Jahre bekam Griechenland von der EU Subventionen und keiner fragte wohl, was die Griechen damit machten. Die davon profitierten sind schon längst auf und davon. Sie sind samt ihrem Geld im Ausland; auch die Reeder. Die jetzt die Griechen an den Pranger stellen, sind die Gläubiger, die leichtfertig griechische Anleihen gekauft haben. Es sind keine armen Leute. Die Schuldigen sind die, die über zuviel Geld verfügen und es möglichst schnell vermehren wollen. Es sind die Banken und die Zocker. Warum haben die für den von ihnen angerichteten Schaden noch nichts gezahlt?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 18:28 Uhr
Horst Müller

Schlich falsch. Hier zahlen 10% der reichsten 40%-50% der Steuer. Die top 20%

Die Top 20% zahlen im Prinzip schon alles (80% und mehr). Daher variierte der Staat sein Konzept und versuchte es mit indirekten Steuern. /// Warum haben die für den von ihnen angerichteten Schaden noch nichts gezahlt? SEHR GUTE FRAGE. Antwort: die Hauptakteure waren unsere "Besten". Die mit Politikern und Parteigänger aller Couleur durchsetzten öffentlichen Institute. Dazu brauchten wir schlauen Deutschen keine 30 Sekunden, um das zu erkennen.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 28.05.2012 13:43 Uhr

Daß es Haßtiraden sind bezweifle ich...

..eher Schadenfreude vor dem Aufwachen aus dem Dornröschenschlaf. Die Haßtiraden folgen dann erst wenn die BRD am Krückstock humpelt und zum Tropf muß. Nur dann wird es heftig.
Mit den Abzockern haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Nur die Betroffenen spüren das noch nicht, weil ja Griechenland als Punchingball herhält. Die eignen sich besser, weil sie nicht bemerkt haben daß ihre Verantwortlichen sie allesamt über den Tisch und bis auf die Unterhose aus-gezogen haben.Leider gibt es da kaum Alternativen in Griechenland und wenn die stärkste Partei gerade mal auf 25 % der Stimmen kommt, dann ist eigentlich alles gut verteilt → aber eben gerade auf die Abzocker!

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Hans Lang

Diskussion über Griechenland lenkt von den eigentlichen Problemen ab

Immense Unternehmensgewinne und Steuereinnahmen wurden und werden ausgewiesen, die aber bei näherer Betrachtung aus der Auflösung der Substanz, aus Buchgewinnen, nicht aus tatsächlicher Schöpfung von Mehrwert entstehen. An diesem "Segen" wollten alle teilhaben und möglichst hohe Zinsen und Kursgewinne einstecken.
Ursache für die Verwerfungen in den Staatsfinanzen und den Lebensbedingungen ist diese HABGIER und der TANZ UM DAS GOLDENE KALB, der seit mehr als 20 Jahren sich in einem zunehmenden Mangel in den Grundtugenden für ein langfristig stabiles Gemeinwesen manifestiert: Pflichtbewußtsein, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Bescheidenheit.
Es ist an der Zeit, nicht über Griechenland zu zetern, sondern die Grundlagen unseres Gemeinwesens neu zu ordnen, die Verfaßtheit des Staatswesens vom Kopf (Bund, EU) wieder auf die Füße (Kommunen) zu stellen, Subsidiarität und die Macht des Volkes wiederherzustellen.
Substanzwirtschaft ohne Staatsschulden, direkte Demokratie auf allen Ebenen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 13:36 Uhr
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 28.05.2012 13:36 Uhr

Ich stimme Ihnen da zu...

...nur leider sind die Entscheidungsträger noch nicht soweit fortgeschritten. In deren Oberstube schwabt noch der Ouzo. Immerhin haben diese Schlaumeier erkannt, daß sie vom Ouzo zuviel erwischten. Bis die merken, daß sie auch zuviel Rioja, Chardonnay und Madeira abbekommen haben, ist der Keller leergesoffen → will sagen wir sind pleite.

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Ralf Wagner

Bevor man Lagarde zustimmt, sollte man besser nach ihrer Verantwortung fragen

Wäre GR 2010 pleitegegangen, hätte es die beiden Hauptgläubiger, die beiden größten französischen Banken am härtesten getroffen. Es war Lagarde, die damals stolz den Bruch des AEUV vermeldete und die Lasten an den europäischen Steuerzahler weiterreichte.
Und es war ebenso die Finanzministerin Lagarde, die immer größere Rettungsfonds forderte und durchsetzte. Unvergessen bleibt auch ihre Forderung, Deutschland solle seine Produktivität senken (!), um es den EU-Partner nicht so schwer zu machen.
Sie steht für das gleiche System wie die Griechen, nur dass Frankreich es ein wenig geschickter, dafür aber nun mit Hollande umso konsequenter angeht. Man mag es beschönigend Leben auf Kosten anderer nennen. Vom Grunde her ist es staatlich organisiertes Schmarotzertum - oder (leider auch) "europäische Solidarität".

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 20:24 Uhr
Johannes Dziemballa

Lagarde

So ist es.

Es ging nie um Griechenland. Frankreich sollte gerettet werden...und wurde vorerst von den Steuerzahlern anderer Länder gerettet. Ja, und Frau Lagarde was soll man zu dieser Person sagen? Selbstüberschätzung oder grenzenlose Arroganz.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 28.05.2012 13:25 Uhr

Das ändert nichts am Wahrheitsgehalt der angeblichen "Beleidigung"

..von Legarde brauchen wir keine "Klugen Sprüche", die hat eh keine! Aber mit dem Fingerwink an Griechenland hatte Sie mal ein Korn erwischt in ihrem Blindflug.
Mal sehen wie schnell sie ihre eigenen Landsleute beschwichtigt, wenn es an deren Geldbeutel mit radikalem Aderlass geht?!

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Franz Josef Stuhrmann

Lagarde

Mit Ihrem Kommentar haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Gerade Frau Lagarde sollte wirklich den Mund halten insbesondere vor dem Hintergrund, dass gegen sie im eigenen ein Ermittlungsverfahren wegen Finanzmanipulation eingeleitet worden ist.

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Roland Magiera

Statt draus zu lernen und die gegenseitige Haftung auf ein Minimum zu reduzieren,

geben die jetzt richtig Gas, und verschlingen sich so eng wie eine Gebirgsseilschaft.
Dass diese nur funktionieren kann, wenn alle Beteiligten das Beste geben und die Seilschaft mindestens zum Stehen kommt, wenn nur ein Mitglied aus der Reihe tanzt wird dabei trotz schmerzlichster Erfahrung eher ignoriert.

Und wenn Griechenland nur ein Kind in der Seilschaft war, dann sind Italien und Spanien übergewichtige Erwachsene, wenn die abschmieren, dann reißen sie alle mit. Selbst wenn wir sie fangen, dann können wir sie nur kurz halten.
Ziemlich dumm sich so eng zu verknüpfen, zumal die Südländer nicht eben Musterbeispiele einer effektiven und korruptionsfreien Verwaltung darstellen.

Der Geuro ist Quatsch und ist für uns mit ähnlichen Kosten verbunden, wie der Verbleib Griechenlands im echten Euro und selbst wenn die Griechen austreten, werden die wohl weitere Rettungspakten um 50 Mrd. im Jahr erhalten.

Sobald andere Schuldenstaaten wegen des Sparkurses mosern, ist der Euro gescheitert.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 28.05.2012 10:51 Uhr

Das Geschwätz ist nicht das Problem

Das Geschwätz griechischer Politiker sollte uns egal sein. Das eigentliche Problem liegt hier. Es ist das “Rettungs-Syndrom“ unserer Politiker. Alle Welt rüstet sich für den Austritt Griechenlands aus der Euro-Gruppe. Unsere von der “Rettung“ beseelten Politiker torpedieren dies aber (schon seit zwei Jahren), indem sie fieberhaft nach einem Ausweg suchen, mit allen möglichen Ausreden das korrupte, marode System dort weiter bedingungslos zu alimentieren.
Zum Glück gehört auch Frankreich zu den Geberländern. Ich vertraue darauf, dass die Franzosen irgendwann auf die Straße gehen, wenn ihnen die Geldverbrennung auf dem griechischen Olymp zu viel wird. Die Deutschen demonstrieren ja lieber für Juchtenkäfer…

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