Der griechische Schuldenrückkauf hat funktioniert. Allerdings mit einigen Einschränkungen. Schon die anfänglichen Rückkaufangebote der griechischen Regierung waren höher als geplant. Trotzdem musste die Angebotsfrist verlängert werden. Im Ergebnis ist das Ziel einer Schuldenreduzierung um netto 20 Milliarden Euro erreicht. Dabei entstand jedoch eine neue Finanzierungslücke von 1,3 Milliarden Euro. Angesichts der Volumina, um die es in den Rettungspaketen üblicherweise geht, ist dies kein großer Betrag.
Es hätte allerdings allen Beteiligten gut zu Gesicht gestanden, wenn ein Vorhaben ausnahmsweise ohne Verzögerungen und Verteuerungen vonstatten gegangen wäre. So bleibt der Eindruck, dass den Hedgefonds, die ihre Begeisterung über das Rückkaufangebot ungewöhnlich offen dokumentierten, eine goldene Brücke aus ihren wenig liquiden Griechenlandengagements gebaut wurde.
Nun war es jedermann unbenommen, ebenfalls griechische Staatspapiere zu tiefen Kursen zu kaufen. Gleichwohl ist es dem ohnehin in der Kritik stehenden gesamten Rettungsprozedere wenig zuträglich, wenn nun einige Milliarden für die Renditeoptimierung von Hedgefonds verwendet werden.
Insidergeschäft
Hans-Jörg Rechtsteiner (hhrr)
- 13.12.2012, 13:39 Uhr
Neue Eulenlieferungen in Sichtweite
Ewald Hejl (Stejnberg)
- 13.12.2012, 12:15 Uhr
Es staende der FAZ sehr gut an,
Paul Hansen (PaulePanter)
- 12.12.2012, 17:53 Uhr