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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Griechenland Frist und Pfand

 ·  Die Europäer sollten sich von Griechenland nicht unter Druck setzen lassen. Manche Karte hat der griechische Finanzminister noch nicht auf den Tisch gelegt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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bernd ullrich

Es trifft den "Kleinen Mann" ....

.... wen wundert es, dass der aufschreit, wenn er auf der anderen Seite die Wohlhabenden sieht, die zum Teil an der Krise noch verdienen. Schuld an der Krise sind asoziale Geldschneider, denen korrupte Politiker erlaubten, unangemessen viel Geld anzuhäufen und und ihnen Geld zuschanzten, obwohl sie nicht bedürftig waren. Vom hohen Bruttosozialprodukt profitierten über Jahrzehnte nur die Geschäftemacher und Steuerhinterzieher und konnten damit Geld anhäufen. Es ist gestohlenes Geld.

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Gerhard Schraube

Die Griechen sollen sich mal ein Beispiel an Kalifornien nehmen

Die sind seit Jahren chronisch pleite. Wenn da das Bare mal wieder ausgeht, bekommen die Lieferanten Zettel, mit der Versicherung darauf, dass dafür, wenn wieder Geld da ist, Geld eingetauscht werden kann.

Überhaupt - Geld - wir müssen uns mal klar machen, dass heute in Zeiten des Fiatgeldes nur Geld da ist, wenn auch jemand Kredit nimmt. Schulden und Vermögen sind die beiden Seiten einer Medaille.

Außerdem, die Staatshaushalte sorgen dafür, dass sich auf den Konten der Bürger die Euros tummeln und nicht durch Steuern aufgesogen werden.

Wir sollten uns an unseren vollen Konten freuen, die uns der jahrelange Export beschert hat und nicht so missbilligenden mit den Griechen tun.

Deren Unfähigkeit ist unsere Exportchance! Wenn alle so fleißig und selbstgenügsam wären wie die Deutschen, würden bei uns die Fließbänder still stehen. Denn anders als z. B. die Amerikaner oder auch die Griechen, haben wir nur gelernt, wie man buckelt und nicht wie man sich's auch mal gut gehen lässt.

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Peter Zentner

Um den mildtätigen Spendern ...

... vieler hundert Milliarden vor Augen zu führen, mit welchem Bienenfleiß die Hellenen am Abbau ihrer Defizite und am Aufbau ihrer Bonität arbeiten, gönnen sie sich wieder mal einen lustigen Generalstreik. Das müssen wir verstehen: Nur in Massenversammlungen der Werktätigen kann ausgelost werden, wer als erster in die Hände spucken muss.
Der geht dann zähneknirschend an die Arbeit — sobald seine Gewerkschaft für ihn den fälligen Spucke-Zuschlag ausgehandelt hat.
(Meint hier jemand, dies sei eine Übertreibung? Mitnichten. Griechische Polizisten, die hin und wieder im Motorboot patrouillieren, erhalten einen monatlichen Zuschlag von 480 €, zumal ihre Uniformen von ein paar Tröpfchen Salzwasser getroffen werden könnten.)

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 05.10.2011 13:58 Uhr

Was für ein Pfand denn ?

Europäische (nicht nur griechische Staatsanleihen) sind auf jeden Fall keine akzeptables Pfand, da selbst bei D und F über 10 bis 20 Jahre ohne massiven Bürokratieabbau (der politisch nicht gewollt ist) nur Entwertung über Inflation oder Zahlungsunfähigkeit vorliegen werden. Andere Pfandmöglichkeiten sind Staatsbetriebe oder Immobilien. Ohne Gesetzesänderung (die bisher nicht stattfinden und gegen den Widerstand der gr. Bevölkerung (bzw. der über 40% Griechen, die vom Staat als Mitarbeiter oder Begünstigte leben) auch kaum durchsetzbar sind) kann man mit den privatisierten Betrieben dank Gewerkschaftsmacht etc. kein Geld verdienen und ohne saubere Verwaltung sind auch Immobilien nichts wert. Ich hoffe die Slowakei behält die Nerven und bringt den Irrsinn zum Absturz (auch wenn die deutsch-französischen Bürokratieretter natürlich schon pseudo-legale Alternativen andenken).

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Susanne Rendlik

völlig richtig

Griechenland hat sich mit falschen Zahlen in die EU geschmuggelt und jetzt sollen wir dafür zahlen? Stoppt die Milliardenzahlungen von Deutschland an Griechenland. Die Griechen müssen sich durch Privatisierung selber helfen, anstatt diesen Beamtenstaat immer weiter aufzublähen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.10.2011 14:54 Uhr
Markus Teuber

Schmuggelware

Das "Hineinschmuggeln" in die Euro-Zone wurde Griechenland aber sehr sehr leichtgemacht, von der EU und ihren maßgeblichen Mitgliedsstaaten.
.
Man kann auch sagen : Diesselben haben Griechenland doch gerade dazu animiert ! Bis heute verteidigen dieselben doch ihr bewußtes Wegsehen mit der Behauptung : "Die Mutter der Demokratie" mußte unbedingt mit dabei sei sein,sonst wäre es gar kein richtigtes Europa.
.
Dabei wird vorsätzlich verschwiegen,daß EU und Eurozone zwei ganz verschiedene Dinge waren udn sind,welche überhaupt nichts miteinander zu tun haben ; ansonsten gäbe es ja wohl kaum 10 Länder,die zwar Mitglieder der EU,aber nicht der Euro-Zone sind !
.
Wann will und wird man es endlich zu geben,daß der Euro der größte Fehler in der jüngeren europäischen Geschichte war und ist ?!

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wolf haupricht

Wie immer gut erkannt.....

Der griechische Finanzminister ist offensichtlich der Pokertyp und Macher schlechthin, der für diesen Job speziell einesetzt wurde, weil er einen hartgesottener Politiker darstellt. Mit ihm würde ich keine Geschäfte tätigen, da eine Vertrauensbasis sich nicht einstellen würde. Wir werden daher noch über manche Aktion von ihm staunen. Fazit: Er verkörpert den Typ, der einem Milchbauer unverblümt eine Melkanlage verkaufen würde und dafür die letzte Kuh in Zahlung nähme.
P.S. Dass GR überbewertet würde mag sein, aber ohne GR hätten wir das jetzige Problem nicht in diesem Ausmaß.

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Closed via SSO

GRE wird ueberbewertet UND okkupiert

Das Problem der Eurozone heisst nicht GRE. Das Problem heisst: OHNE SCHUTZSCHIRME 10 BILLIONEN EURO STAATSVERSCHULDUNG. Genau so viel wie die Wirtschafts-und Militaermacht
USA. Die Schulden Party ist aus und sogar unsere Ueckermuender FDJ-Sekretaerin sollte das langsam mal begreifen, vielleicht will sie es aber garnicht, wer weiss? Wenn 2012 nicht ALLE Staaten der Eurozone auf Neuverschuldung verzichten IST DAS SPIEL DER HEUTIGEN POLITKASTE ZU ENDE. Sie bekommen keine Anleger mehr fuer ihre Staatsobligationen, niemand (ausser den Spekulanten) interessiert sich fuer REGENSCHIRME solange es nicht Geld regnet.

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Jahrgang 1959, verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.

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