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Griechenland „Das Land lebt seit seiner Geburt im totalen Bankrott“

 ·  Die Mittel, die zur Verfügung standen, wurden von der griechischen Regierung ohne irgendeinen Nutzen für das Land selbst verprasst. Das schreibt der französische Schriftsteller Edmond About - aber nicht heute, sondern schon 1858. Ein Nachdruck aus gegebenem Anlass.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (89)

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Rüdiger Bratzler

Total Bankrott

„Die Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich nur“. An diesen Spruch von Mark Twain muss man denken beim Lesen des Beitrags „Total bankrott – Griechenland 1858“. (FAS vom 12.2.)
Die Kalenden waren im römischen Kalender der erste Tage des Monats und somit der übliche Zahltag für Schuldner. Kaiser Augustus soll im Falle ausstehender Forderungen über säumige Schuldner gesagt haben, dass diese „ad calendas graecas“ zahlen würden.
Das hieß dies im Klartext „Niemals“, denn der griechische Kalender gab es die Kalenden nicht.

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Emanuel Gebauer

Griechen: Von "Lateinern" oder von "Byzanz" lernen?

Man fragt sich nur: Wenn das alles so schon zum antiken Griechenland gehörte, wie haben es bei so viel traditioneller - und zugegeben symphatischer - Staatsfeindlichkeit dann aber die byzantinischen Kaiser hingekriegt, auf griechischem Boden ein Reich zu organisieren, welches das lateinische Reich um tausend Jahre überdauern konnte ?! Nicht dass Europa jetzt auch von Griechenlands Sicht aus als Hort der bevormundenden "lateinischen Kreuzfahrer" gesehen wird, denn die waren ja seit 1204 maßgeblich am Untergang von Byzanz beteiligt und schon damals wie heute eher Gutes meinend als Gutes bewirkend unterwegs ...

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Zeh Haans
Zeh Haans (sonderhai) - 16.02.2012 18:27 Uhr

ich habe mich beim Lesen ein paar mal dabei erwischt,

nach oben zu scrollen und mich davon zu vergewissern, daß der Text von 1858 stammt...

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Mike Doran
Mike Doran (mikedoran) - 16.02.2012 17:47 Uhr

Partnerschaftsberatung mit Erika Berger

Europas Blind Date mit Griechenland scheint nicht die gewuenschten Fruechte zu tragen.
Was nun ? Was tun ?
Das Feuer der Lust scheint erloschen.
Laesst sich die einst heisse & wilde Romanze wiederbeleben ?
Fragen ueber Fragen...

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Wolfgang Müller

Wie war das noch mit dem Glashaus?

Es lassen sich sicher im Ausland allerlei Artikel über den deutschen Charakter finden.

Ist es sinnvoll, diese abzudrucken und damit das Gefühl zu geben: Früher war schon alles schlecht, jetzt ist es wieder schlecht, und daraus wird nichts mehr? Hilft das jemandem?

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Philip Tom
Philip Tom (philipt74) - 16.02.2012 09:26 Uhr

Das Buch stammt von 1858!

Das ist genau so ungerecht, wie wenn man von Nazi Deutschland vor 80 Jahren spricht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 00:06 Uhr
George Rauscher

Kleiner Unterschied

Nazi-Deutschland ist ein für allemal passé, was hier beschrieben wird ist seit über 150 Jahren andauernder Alltag.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich gönne jedem seine persönliche Lebensart. In den 50er und 60er Jahren war es schick und toll, vom Dolce Farniente in Italien zu schwärmen, oder der verträumt-lockeren Lebensart der Griechen oder sonstwelcher anderer Kulturen. Aber damals musste man, sobald man aus dem Urlaub zurück war, auch nichts mehr an die bezahlen.

Man kann dieses Land nicht mit leistungsstarken Industrienationen unter einen Hut bringen, und hätte es nie versuchen dürfen. Die Griechen wären heute wohl auch glücklicher, wenn sie der Versuchung des schnellen und billigen Geldes durch den Euro nie erlegen wären.

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Ronny Schaffer

Über- oder Unterlegenheit

ist ein Zeichen von starkem Egoismus. Wir mögen uns über die lapidare Lebensweise der Griechen aufregen, letzlich haben wir es selber zu verantworten, immerhin haben wir mit vollen Händen gegeben. Dass die Deutschen als ein Volk von Jasagern wahrgenommen werden, das keinen Einfluss auf seinen Staat ausübt, vergessen wir in der Belehrungsdebatte. Hier ist genau das Gegnteil der Fall, der Staat hat uns unter Kontrolle und wir sind handzahme, fleißige Bürger, deren politisches Aufbegehren hauptsächlich in Foren wie diesen stattfindet.
Wir können uns nun im Recht fühlen und die Griechen verteufeln, letzlich wissen wir doch, was eigentlich zu tun ist. Und das ist sicher nicht, andere Völker zu analysieren und ihre "schlechten" Seiten aufzuzeigen, sondern sie zu nehmen, wie sie sind und dementsprechend zu handeln. Das beudeutet: raus aus den Euro, wir oder die Griechen, nur den (politischen) Anfang wird hier keiner machen, bis der Hintern selbst im Feuer hängt.

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Fritz Vandermöhlen

Balkan

Mein Gott, wir reden hier vom Balkan. Das ist doch alles schon lange bekannt. Desweiteren ist auch die Griechenlandkrise nur ein Focus der allgemeinen Geldsystemkrise - Kapitalanhäufungen auf der einen Seite, ein hilflos-korrupter Staat auf der anderen Seite und dazwischen die ausgebeuteten Normalbürger.

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Reinhard Kreis
Reinhard Kreis (mullex) - 16.02.2012 00:57 Uhr

Deutschland übertrifft noch Griechenland

Deutschland ist zumindest in den letzten 100 Jahren Weltmeister im Staatsbankrott. Wir Deutschen sind auch Weltmeister in den Defiziten im Budgets. Die deutsche Schuldenuhr kennt nur eine Richtung, täglich mehr Schulden. Und unsere Schuldenuhr dreht sich auch viel schneller als die der anderen. Sind schon wieder Weltmeister. Wir sind auch Weltmeister darin, das alles zu übersehen und die anderen arrogant zu belehren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 11:04 Uhr
Charles Darwin
Charles Darwin (TheWave) - 16.02.2012 11:04 Uhr

Arroganz oder Ohnmacht?

Das es nicht gut um die deutschen Staatsfinanzen bestimmt ist, ist ja nichts neues. Aber ich verbitte mir da dieses "wir Deutschen", es sollte eher heißen "unsere hochverehrten (Volks-)Vertreter". Ist es denn ein Wunder, dass die Staatsschuld alljährlich weiter anschwillt, wenn die steigende Zinslast ignoriert und Mehreinnahmen umgehend in Mehrausgaben umgewandelt wird?
Was können "wir" denn dagegen tun, außer uns in Diskussionen über die weitere Veruntreuung von Steuergeldern aufzuregen und alle vier Jahre brav zwischen Pest und Cholera zu entscheiden?

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Stephan Bittokleit

Warum die Südländer unbedingt in der EU bleiben müssen ...

... wurde von meinem Vorredner Christoph Rohde ja schon trefflich in Rom beobachtet. Weil sie mit den Subventionen aus der EU so viele BMW und Daimler Benz kaufen. Darum geht es doch. Meiner Meinung nach wurde dieses ganze Konstrukt Euro-Zone nur aus dem Interesse einiger weniger heraus begründet. Und diese einflussreichen Kreise aus Industrie und Politik werden mit allen Mitteln, und das werden wohl unsere sein, versuchen, diese euro-gedopten Länder zu halten. Das ganze Szenario ist wie eine riesige Geldwäsche-Maschinerie, bei der wir jedoch alle wissen, wo das Geld herkommt.

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dorothea Platz
dorothea Platz (dopla) - 15.02.2012 21:47 Uhr

was sagt uns dieser historische Text

eines sagt uns diese wunderbare historische Quelle sehr deutlich:
es handelt sich um keine kurzfristigen Fehlentwicklungen, wie dies zum Beispiel in Irland der Fall ist. Es handelt sich in GR um ein fest in der Mentalität verankertes, ganz besonderes Bewußtsein dem Staat gegenüber. Dieser wird als Feind wahrgenommen, den man nach Kräften ausbeutet und an der Nase herumführt.
Wer glaubt, dass man dies in den nächsten 10 oder 20 Jahren ändern kann, kennt die Griechen schlecht.
Man muß sich dies auf der EU-Seite endlich eingestehen. Es geht nicht um ein Ver-Urteilen der Griechen, man muß sie aber endlich mal so sehen, wie sie sind.
Jede jetzt unterschriebene Sparmaßnahme wird schon in wenigen Wochen Makulatur sein. Und wer etwas anderes erwartet und auf "Vernunft" und Lernfähigkeit setzt, sollte persönlich für die Milliardenschäden haftbar gemacht werden.

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Ralf Kleemann

Na damit läßt sich einiges erklären. Aber warum hat man das erst jetzt herausgefunden?

Vielleicht sollte man unseren Bundespräsidenten darunter schicken um den Griechen zu zeigen wie man auch ohne Ausgabe eigenen Geldes gut leben kann.

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Christian Rumpf

BRD und DDR nicht besser

Ach auch hier in Deutschland sieht es genau so schlimm aus, seit der ersten Großen Koalition schreibt die BRD Schulden und Schulden, kein Pfennig bzw Cent wird seit 50 Jahren zurück bezahlt.
Ein Großteil der Städte und Gemeinde sind ebenso Bankrott.
Der Wille zum Sparen und der Wille Steuern richtig zu erheben und auch einzutreiben liegt nahe bei Null.
Selbst unsere Rente war von Anfang an eine Tod Geburt, haben viele Politiker auch gewusst, aber egal Augen zu und durch, Zahlen muss es eh die nächste Generation.
Nur diese Generation kommt nie !!!, was kommt ist am ende wie immer der Staatsbankrot.

Ach und selbst der Sozialistische Muster Staat DDR war bereits in den 80er total Pleite und konnte nur durch Kredite der BRD am leben gehalten werden, bzw hat das sterben heraus gezögert bis 1989.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 10:58 Uhr
Christian Rumpf

Steuer Paradies

Deutschland ist ein Steuerparadies für Leute die wo Geld haben, Reiche Leute können oft praktisch alles absetzten, wenn sie aber dann mal Steuern zahlen müssen, flüchten sie gleich ins Ausland.
Oder betrügen wie der Ehemalige Post Chef.
Deutschland braucht ein einfaches und faires Steuer System und nicht 1000 ausnahmen für Steuern.

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George Rauscher

Ja,

das ist das traurige bei uns. Politiker die ein sich auf Dauer nicht tragendes System einführen und Dinge sagen wie "Was kümmert mich mein Geschwötz von gestern..." sind irgendwann namensgebend für Flughäfen, Schulen etc.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 15.02.2012 21:04 Uhr

"der Wille Steuern richtig zu erheben und auch einzutreiben liegt nahe bei Null"

Genau das Gegenteil ist wahr: Deutschland ist einer der absoluten Steuerhöllen auf Erden mit Steuersätzen von z.T. über 80% (Grenzsteuersatz für Benzin für Besserverdienersingles).
Was hier dringendst erforderlich ist, ist eine radikale und sofortige Senkung der Steuern.

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Wolfgang Richter

"Europa" ist schuld

Es gibt im europäischen Raum diverse unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten. Man sollte sich nicht anmaßen, sie zu vergleichen und zu bewerten. Je nach Kriterium kann man zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
Der Fehler liegt im bürokratischen Zwangsstaat EU, der verschiedenste Länder, die wenig gemeinsam haben, gewaltsam zusammenspannt.
Solange Griechenland eigenständig war und seine eigene Währung hatte, konnte es es selbst sein, und niemanden hat es gestört.
Die Einheitswährung schien den Griechen der Himmel auf Erden zu sein: Üppige Kredite zu 2-4% statt den bisherigen 11-15%. Es wurde üppig zugelangt. Jetzt versiegt die Geldquelle wieder. Zudem können und/oder wollen sie nicht zahlen.
Da bei Geld aber die Freundschaft aufhört, steigt die Wut bei den von Brüssel zur "Solidarität" Verdammten.
Einziger Ausweg: Griechenland fliegt sofort aus dem Euro-Klub. Seine Schuldenn hätte es sowieso niemals zahlen können. Also ändert sich nichts

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Klaus Hessenauer

immerhin

gab es da noch eine Klausel - No Bail Out - aber um Verträge und deren Einhaltung scheint sich unsere Regierung genausowenig zu scheren wie die griechische regierung!

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 15.02.2012 19:58 Uhr

bis heute habe ich noch immer gehofft,

aber nach diesem Artikel bin ich vollkommen desillusioniert. Man kann es nicht für möglich halten, ich bin sprachlos. Wo ist die warnende Stimme der ganzen Historiker damals bei der Aufnahme der Griechen in Europa gewesen? Herr Kohl hat doch auch Geschichte studiert, oder?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 10:33 Uhr
Klaus D. Wolf
Klaus D. Wolf (LaoK) - 17.02.2012 10:33 Uhr

Helmut Kohl?

Griechenland seit 1961 assoziiertes Mitglied in der EWG. Seit 1. Jan. 1981 Vollmitglied (10. Staat). Und wer war da Kanzler? Helmut Schmidt. Als EWG-Mitglied wurde man bei Gründung automatisch EU-Mitglied. Eintritt in die Eurozone unter Kanzler Schröder. Sowohl Schmidt als auch Schröder wussten um die "griechischen Verhältnisse" - Also, wer hat´s verbockt? Richtig, die SPD!

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David Boventer
David Boventer (dbov) - 15.02.2012 19:52 Uhr

Geschichte der Bevormundung

Vielleicht sollten sich jene gelehrten Herren, die eine Quelle zitieren, einmal um die gesamtgeschichtlichen Umstände kümmern, unter denen Griechenland seit 1823 gebaut und erkämpft wurde. Es ist eine Geschichte der Bevormundung durch viele (selbsternannte) Kuratoren, deren Darstellung einen Abendvortrag überschreiten würden. Eine sich bis zum Bürgerkrieg nach dem 2. Weltkrieg, ja bis zur Junta bis 1974 hinziehende "Belehrung" durch Besserwisser, von Metternich bis zu einer bekannten Regierungschefin. Und immer war und ist Griechenland das (Ersatz-)Schlachtfeld machtpolitischen Kalküls (gewesen). Analysieren wir doch lieber statt in historisierenden Rechtfertigungsäußerungen für bereits gefällte Urteile und Vorurteile, doch einmal die Hintermänner heute, die Nutznießer und Saboteure, innen- wie außenpolitisch. Das könnte die gesamte EU weiterbringen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2012 20:31 Uhr
Oliver Schulz

Gemengelage

Natürlich ist die griechische Geschichte seit dem 19. Jahrhundert eine Geschichte der permanenten Bevormundung, aber eben nicht ausschließlich. Man könnte die Problematik dort auch als eine unheilige Allianz von ständiger auswärtiger Einmischung in die griechische Innenpolitik, innenpolitischem Paternalismus (so hielt beispielsweise Präsident Kapodistrias - heute auf einer griechischen Euro-Münze zu sehen - seine Landsleute für nicht reif für eine Verfassung, obwohl im Unabhängigkeitskrieg bereits liberale Verfassungen erlassen worden waren, und die griechischen Eliten selbst riefen damals nach einem König aus dem europäischen Ausland) sowie sozialen und wirtschaftlichen Problemlagen u.a. aus der osmanischen Zeit (Klientelismus). Hierin ist das Land seinen Nachbarstaaten "auf dem Balkan" viel ähnlicher, als manchem Politiker heute wahrscheinlich lieb ist. Ihr Ruf nach Differenzierung ist absolut richtig, nur steht ihm hier leider auch die Begrenzung auf 1000 Zeichen im Weg

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Peter Ries

Was denn?

Die Schutzmächte Berlins mussten schließlich die Zahlungsfähigkeit des Landes garantierten, damit das Land über eine Anleihe verhandeln konnte. Die Mittel, die durch diese Anleihe zur Verfügung standen, wurden von der Regierung ohne irgendeinen Nutzen für das Land selbst verprasst. Arm aber sexi.

Die nomadisierenden Steuerpflichtigen, also die Schäfer, Schumacher, Köhler oder Becker, machen sich einen Spaß daraus und rechnen es sich zur Ehre an in Monte Carlo, keine Steuern zu zahlen.

Wo ein Geber ist, ist auch ein Nehmer. Wer gut im Nehmen ist, wird Bundespräsident.

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Otto Sandkuhl
Otto Sandkuhl (osam) - 15.02.2012 19:33 Uhr

Griechenland

Wann werden eigentlich die politisch Verantwortlichen in Deutschland zur Rechenschaft gezogen, die uns dieses griechische Desaster eingebrockt haben, indem man den Beitritt zur Eurozone akzeptiert hat. Dieses haben seinerzeit ein Kanzler und Minister gewollt und aktiv gefördert, die sich per Eid verpflichtet hatten, dem "Wohle des deutschen Volkes zu dienen und Schaden von ihm zu wenden". Wider besseres Wissens habendiese Herrschaften den Beitritt aber aktiv betrieben. Warum auch immer. Keiner soll sagen, er wäre getäuscht worden; dazu gab es zu umfangreiche Informationen und über lange Zeit historische Erfahrungen mit unglaubwürdigen Daten aus Griechenland.
Ebenso sollten die in Brüssel damals Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Was tut sich also hier???
Aber Deutschland befaßt sich lieber mit ihrem "schlimmen" Bundespräsidenten und zählt dessen Kröten nach. Es gibt Verfehlungen ganz anderen Kalibers zu klären - packen wir's an!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2012 19:49 Uhr
Sven Gralla

Ein Wahnsinn!

Wegen dem Bobby-Kar jagen sie den Wulff bis ins Essgefach, aber die hunderte von Milliarden die in Gr versenkt werden, dafür hat sich seinerzeit nicht ein einziger Journalist interessiert.

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Sven Gralla

Direkter Transfer: Agenda 2010 -> Griechenland

Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, wurde der Mehrwert der mittels Agenda 2010 aus den einfachen Arbeitnehmern heraus gepresst wurde, direkt nach Griechenland transferiert.

Hier: prekäre, hoch verdichtete Maloche, dort: hochbezahltes Nasenbohren.
Hier: teure Mietwohnung in der Platte, dort: Häuschen und Ferienhäuschen.
Es ist eine Schande.

Nicht die Griechen sind anzuklagen, sondern deutsche Politik und Medien, die das zugelassen haben.

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