19.01.2013 · Nahverkehr zum Nulltarif: Als erste europäische Hauptstadt bietet das estnische Tallinn die Fahrten mit Bus und Bahn seit Jahresbeginn gratis an. Trotz Anlaufschwierigkeiten und Kritik an den Kosten scheint die Umstellung den gewünschten Effekt zu erzielen.
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Emissionsfreier und platzsparender
Es ist ein spannender Wandel, der sich in der Stadt nun vollziehen kann.
Abgesehen von der Verbesserung der Luftqualität birgt das Ganze
einen weiteren bedeutenden Aspekt:
Wenn derartige ÖPNV-Finanzierungen geschickt mit dem Ausbau von
P&R-Lösungen im Umland und attraktiveren Radwegenetzen verzahnt
wird, entsteht ein enormes Flächenumnutzungspotential.
Parkplätze und dann überflüssige Individualverkehrspuren
könnten Grünstreifen, Pocket-Parks, Spielplatz oder
Gastronomieaußenfläche werden oder Häuser bei Abriss und
Neubau vergrößert werden.
Städte könnten weniger Fläche für technische
Nutzungen ausweisen und mehr Fläche für das, wofür sie da
sind: Um in ihnen zu leben.
Das ist alles Blödsinn
Der ÖPNV ist total uneffektiv, nichmal in der ökologischen Bilanz schneidet er positiv ab, abgesehen von der ungeheuren Unwirtschaftlichkeit die an Geldverbrennung grenzt, die tatsächlichen Kilometerkosten sind astronomisch, die Systeme (mit wenigen Aussnahmen) ineffektiv. Sowas funktioniert nur im kleinen Umfang, als Pilotprojekt, mit dem sich Politiker profilieren können, im Großen würde es das Land ins Chaos stürzen.
Sehr gut - Wir könnten ja mal mit personengebundenen ÖPNV Gutscheinen in Deutschland starten
Hier hat Talinn - auch wenn es im belgischen Hasselt auch so etwas gibt
- einen Meilenstein gesetzt. Und das demokratisch über eine
Volksabstimmung.
Was spricht dagegen für Deutschland etwas ähnliches zu
starten. Jeder - es muss wegen Missbrauchs personengebunden sein -
bekommt pro Jahr einen Gutschein über 50 oder 100 Euro der für
ÖPNV gilt. Darin beinhaltet ist die Bahn (Nahverkehr, 50km) da die
Menschen in der Dörfern keine Stadtbusse etc haben.
Es wäre auch eine gute Möglichkeit den Menschen diese
Verkehrsart nahezubringen welche die letzten 10, 20 oder sogar 30 Jahre
nicht mehr mit Bussen und Bahnen gefahren sind. Bezahlen tun über
die Steuern eh schon die meisten von uns.
Das ist Aufgabe der Städte und Landkreise und kann auf
Bundeslandsebene - ohne Länderfinanzanzausgleich - geregelt werden.
Wieso sollte ein Bürger, der...
selbst mit dem Auto fährt, führ den ÖPNV-Gebrauch eines anderen zahlen? Was soll denn der Quatsch? Ich zahle schon für den ÖR-Gebrauch von anderen und bin darüber nur spärlich begeistert...
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 02:26 UhrMartus Purda (Fotorep...)
Glauben Sie eigentlich selber was Sie da schreiben?
OK, mir wäre es ganz recht, wenn jeder nur das zahlt was er
tatsächlich nutzt.
Streichen wir also Mineralölsteuer und KFZ-Steuer, privatisieren
die Strassen und lassen die Autofahrer selbst per Maut entscheiden,
welche Strassen sie wie oft zu welchem Preis (mit steuerfreiem Benzin
freilich) nutzen wollen.
Ich denke, die Autofahrer würden einen ganz guten Schnitt machen
und der Staat hätte das große Problem, wie er künftig
seinen ganzen Bürokratie und Subventionsmüll für alles
mögliche noch finanzieren soll.
Gegenfrage
Wieso sollte ein ÖPNV- und Fahrradfahrer für jährlich
Milliarden aufkommen, die Straßenbau und -erhaltung fließen,
statt in energieeffizientere Schienenlösungen?
Das Ganze auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Es sind riesige
Subventionen am Konsumenten, mit der die Autolobby in Deutschland die
Regierungen dazu bringt, den potentiellen Konsumenten bei Laune zu
halten. Subventionen des Konsumenten im energieeffizienteren und
ökologischeren ÖPNV fallen mir persönlich bisher nicht so
sehr auf. Mir ist klar, dass es sie bei Streckenneubauten im
verhältnismäßig kleinen Maßstab gibt, das war's
dann aber auch.
Wieso
Wieso sollte ein Bürger, der kein Auto besitzt, für die Verkehrsinfrastruktur aufkommen? Hört sich das wie ein gutes Argument an?
Das Baltikum - Öffentlicher Nahverkehr zum 0-Tarif
Das Baltikum - der öffentliche Nahverkehr zum 0-Tarif, warum
nicht....
Nun ich bin auch wieder mal Bus gefahren, und warum gibt es nicht so was
wie eine elektronische Busfahrkarte- ala Prepaid- und der Preis wird per
(ein Entwertautomat kann doch auch schon fortschrittlicher sein, wie
Scanner der elektronisch den Preis abbucht), Karte rein, bezahlt, und
mit Quittung, die bei Kontrolle vorgelegt werden kann (wenn die
Kontrollaufsichtbehörden nicht Transponder schon hätten haben
können, die Prepaidkarten lesen können!), das wäre auch
mal was, und der Tarif-chaos hätte ein Ende.
Tallinn macht es vor, wie es geht könnte und zeigt das es seiner
Bevölkerung etwas geben will, nämlich das auch die Regierung
die Zeichen der Zeit erkannt hat und es hilft vor allem der Umwelt und
dem Geldbeutel der Menschen....
..und auch in D längst überfällig und durchaus
finanzierbar. Kostenlos gibt's natürlich nichts.
Ich kann mit gut vorstellen, dass die deutsche Wirtschaft zu bewegen
wäre, dies mitzufinanzieren. Warum da nicht längst nachgefragt
wurde ist mir gar schleierhaft. Der Rest könnte (wie immer) von den
Autofahrern abgezwackt werden. Es muss ja auch nicht ganz kostenlos
sein. Kosten für den ÖPNV pro km auf 20% eines Auto-KM zu
drücken würde ausreichen. Für Schüler sollte es
steuerfinanziert kostenlos sein.
Leider sind trotz vergleichsweise guter Infrastruktur in D längst
nicht alle Arbeitsplätze per ÖPNV zu erreichen, schon gar
nicht zu allen Arbeitszeiten.
Die Betreiber müssen natürlich überwacht werden. Die
Gefahr ist hoch, dass sich wieder die falschen bereichern würden.
Ein sehr komplexes Thema
Schon vor Jahrzehnten haben "Ökospinner" dasselbe in deutschen Großstädten gefordert. Man darf seine Hand dafür ins Feuer legen, dass kostenloser ÖPNV unterm Strich billiger und viel umweltfreundlicher ist als jede Alternative.
Ein sehr sympathischer und moderner Gedanke, der hier umgesetzt wurde. Man kann den Bürgern von Tallin nur herzlich gratulieren, dass sie das Glück, die Fähigkeit und auch den Mut haben, von klugen und zukunftsorientierten Politikern regiert zu werden.
es gibt keinen gratis Nahverkehr
es sei denn, alle Beteiligten arbeiten unentgeltlich und das Matertial
ist geschenkt.
Bei Subventionen zahlen lediglich meist diejenigen den Preis, die die
Leistung nicht nutzen. Was zu Ressourcenverschwendung führt, da
keine Kosten-Nutzen-Kalkulation mehr stattfindet. Angenommene positive
Effekte lassen sich schwer nachweisen und werden einfach nur behauptet.
Negative Folgen werden nicht untersucht.
Dirk Lehmann (DkLehmann)
"Mit dem gleichen Argument können Sie sämtliche Kultur
und für unseren Staat überlebenswichtige Infrastruktur abschaffen"
Sie glauben, wenn der Staat keine Kultur oder Infrastruktur fördern
würde, dann gäbe es das nicht mehr? Dann sind Sie bestimmt
auch für eine Prämie fürs Kinderkriegen und am Besten
gleich die staatliche Erziehung hinterher?
Verantwortung... Freiheit... Initiative... mal gehört?... sagt
Ihnen das irgendwas?
damals, nicht wahr, aus Erzählungen..., als der Mensch noch in den
Bäumen lebte... und nicht von einer besseren Welt träumte...
Heute regelt das alles der freundliche Bürokrat vom Amt, die Nanny
im Parlament. Die entscheiden für mich was gut ist und was ich
brauche und wofür mein Geld ausgegeben werden soll... und das ist
auch fein so, weil, ich überblicke diese schweren und
kompliziertzen Dinge ja nicht so... oder doch ich schon, weil ich bin ja
schlau, aber diese dumme Masse, die ist das Problem, der Pöbel, die
sind dumm...
Das ist wahrhaft tiefgründig.
Dirk Lehmann (DkLehmann)
"Mit dem gleichen Argument können Sie sämtliche Kultur
und für unseren Staat überlebenswichtige Infrastruktur abschaffen"
Sie glauben, wenn der Staat keine Kultur oder Infrastruktur betreiben
würde, dann gäbe es das nicht mehr? Dann sind Sie bestimmt
auch für eine Prämie fürs Kinderkriegen und am Besten
gleich die staatliche Erziehung hinterher? Das
Komplettwohlfühlpaket also.
Verantwortung... Freiheit... mal gehört?... sagt Ihnen das irgendwas?
damals, nicht wahr, aus Erzählungen..., als der Mensch noch in den
Bäumen lebte... und nicht von einer besseren Welt träumte...
Was gegen Subventionen? Individualverkehr ist hoch subventioniert.
Jedes Jahr fließen allerdings vor allem Steuermilliarden in Land-
und Bundesstraßen, Autobahnen und Straßen in der Stadt.
Um von denen zu profitieren, muss man allerdings erstmal ein Auto
kaufen. Schade eigentlich. Es ist doch klar, dass wir in die falsche
Richtung denken. Autobahnen sollten privatisiert werden und sich durch
diejenigen, die auf ihnen fahren, selber tragen. Dann kommen wir mal in
realistische Vergleichbarkeit von Auto- und Bahnfahrten.
Oberflächliche und törischte betrachtungsweise, typisch neoliberale Welt eben...
Mit dem gleichen Argument können Sie sämtliche Kultur und
für unseren Staat überlebenswichtige Infrastruktur abschaffen
oder alles mit Gebühren belegen, was derzeit nur eoine kleine
Pauschale kostet oder ebenfalls kostenlos ist.
Wollen Sie also sämtliche Orchester, alle Opernhäuser, alle
Theater und Schauspielhäuser, alle öffentlichen Bibliotheken,
alle Schwimmbäder, alle Zoos, sowie alle Erhaltenden
Maßnahmen für städtebauliche Denkmäler,
Steuervorteile für Vereine und karrikative Institutionen, kurz,
alles, was unsere Kultur ausmacht, jetzt ebenfalls abschaffen, weil dort
ebenfalls Subventionen fliessen?
Konsequent zuende gedacht müssten sie sogar Altenpflege als
betriebswirtschaftlich falsch ablehnen, sämtliche Errungenschaften
des Solidarischen Systems einer modernen Gesellschaft ablehnen.
So eine törichte, neoliberal-naive Betrachtung dessen, was
menschliche Kultur ausmacht, nur unter oberflächster
Kategorisierung ist mir nun wirklich selten untergekommen....
Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel sind schöne mobile
Wärmestuben für, politisch korrekt formuliert, Wohnungslose
und nicht Arbeitende.
Man sitzt den ganzen Tag in der guten Stube, es ist schön warm und
draußen zieht die Landschaft vorbei.
Die lästigen Berufspendler sollen bitte stehen, denn wir sitzen so schön.
Gezahlt wird das Ganze von den Steuern der Dummen, die in Vollzeit
arbeiten und oft auch nicht blendend verdienen.
So nicht!
@Herrn Rampf
Natürlich m i t Chip. Aber den hat der angesprochene Personenkreis schon in Händen bevor die eigentlich berechtigte Bevölkerung den Antrag ausgefüllt hat.
Sie haben den Artikel...
...nicht gelesen!
Da wurden Chips ausgegeben, die zur Fahrt berechtigen.
Ein wenig Kontrolle ist schon notwendig.
Wenn man gleichzeitig den Individualverkehr gängelt
Sicher ist es ein interessanter Versuch. Wenn man allerdings gleichzeitig den Individualverkehr durch Umwandelung von Fahrspuren gängelt, verwässert man die Aussagekraft der Zahlen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:53 UhrIndividualverkehr ist ja das Problem.
Wie in dem Artikel steht, hat die Stadt mit Verkehrschaos zu kämpfen. Da nunmal ÖPNV eine weitaus größere Beförderungskapazität als Individualverkehrs auf der gleichen Verkehrsspur, ist doch nur pragmatisch das zu machen, was sie gängeln nennen: Die nötigen Maßnahmen zur Lösung des Problems nennen.
Augsburg ist mit ~300.000 Einwohnern kleiner, als Talinn. Wir haben
einen - nicht kostenloses - sehr gut ausgebauten Nahverkehr.
Tägliche Fahrgäste: >250.000 und damit das zweieinhalbfache
von Talinns 100.000.
Ich finde Talinns Idee mutig und klasse. Ökonomisch liegen die
Grenzkosten für den zusätzlichen Fahrgast im Taktverkehr
ohnehin bei 0. Falls nun aber dafür die Investitionen ausbleiben,
könnte der Schuss nach hinten losgehen, da man auch mit einfach
besserem Angebot (siehe oben) schon ein deutlich höheres Niveau
erreichen kann.
Herr Müller, sie machen da eine Milchmädchenrechnung auf...
Im Gegensatz zu Ihnen dürfte jeder wissen, daß fast 100% der
Fahrgäste im ÖPNV ( öff. Personen-Nahverkehr) auch wieder
ZURÜCKFAHREN wird, das halbiert schon einmal die Zahl der realen
Personen. Zudem werden viele Menschen aus dem Umland ein
park&ride-System nutzen, desweiteren Fremde besucher der
Städte, eine weitere Milchmädchenrechnung Ihrerseits, weil Sie
das Umland völlig ausserhalb Ihrer Betrachtung lassen.
Langfristige Betrachtungen zeigen übrigens, daß auch der
Tourismus mit seinen zahlungspflichtigen, aber günstigen
Pauschaltickets bei INTAKTER und attraktiver Infrastruktur des ÖPNV
profitiert, ebenso wie dieser touristische Kostenbeitrag seinerseits
positiv für den ÖPNV ist.
Augsburg
Wenn also 250.000 Menschen täglich den Nahverkehr nutzen, dann sind ja alle Babys, Greise und Pflegebedürftige unterwegs. Respekt.
ich drücke die Daumen. Vor allem die mittlerweile über 12 Mio
Arbeitnehmer mit Hungerlöhnen in Deutschland mit ihren Familien
wären mobiler und würden weniger ausgegrenzt als sie es jetzt
schon sind.
Herr Lehmann,
ich stimme ihrem Kommentar ja durchaus zu was den kostenlosen Nahverkehr angeht, aber ihre Reaktion auf den kurzen Satz von Herr Hammer zeigt ihre hohe sozialistisch motivierte Aggressivität. Nehmen sie bitte zu Kenntnis dass Deutschland bereits 50% seiner jährlichen Steuereinnahmen für Soziales ausgibt, was man auch mal anerkennen sollte, bevor man jemandem Sozialdarwinismus vorwirft. Natürlich können wir noch mehr umverteilen und umverteilen bis alle ob qualifiziert oder unqualifiziert, ob arbeitend, oder nicht arbeitend, das gleiche verdienen. Dass dann aber die Motivation sich anzustrengen auf der Strecke bleibt kommt ihnen wohl nicht in den Sinn. Am Ende nimmt der Staat dann nur noch wenig ein, hat auch nichts mehr zum Verteilen und geht pleite. Wie sowas abläuft können sie an der Geschichte der DDR studieren. Wenn sie dieses gescheitete, sozialistische Experiment nochmals widerholen wollen, nur zu. Aber bitte suchen sie sich ein anderes Land dafür.
@ Herr Hammer
Sparen Sie sich Ihren überheblichen, arroganten Zynismus.
Im Gegensatz zu Ihnen komme ich regelmäßig berufsbedingt in
Kontakt mit Menschen, die nach lebenslangem Arbeiten innerhalb kurzer
Zeit unverschuldet ihren Job verlieren und alles verlieren, sich selbst
einfache Dinge nicht mehr leisten können und deren Kinder kaum eine
Chance haben, normal aufzuwachsen und Bildung ausserhalb des schulischen
BAsisangebots zu erlangen.
Es mag ja sein, daß sie als Sozialdarwinist eine feudale
Gesellschaft wieder herbeisehnen und es geht ja auch mit RIESENSCHRITTEN
wieder dorthin zurück, aber es ist ein Schritt zurück ins
Mittelalter - dorthin, wo sie sich offenbar wohlfühlen.
Ja, die armen hungernden Menschen
Nie ging es ihnen schlechter als heute.
aber zur Nachahmung vorerst nicht zu empfehlen. Es müssen über einen längeren Zeitraum Daten gesammelt und ausgewertet werden. Da dürfen nicht nur ökonomische Aspekte betrachtet werden. Einflüsse auf soziales Verhalten (Diebstähle, Gewalt gegen Personen und Sachen, Pöbeleien etc.) müssen ebenso analysiert werden.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:34 Uhr@Frau Weiss: schon gegen das Analysieren...
haben Sie etwas einzuwenden - einfach blind drauf los? Wenn ein solches System erst mal implantiert ist, läßt es sich nicht mehr abschaffen. Für die von Ihnen angeführten Fälle trägt der Einzelne oder seine von ihm bezahlte Versicherung die Kosten. Die Opfer von Kriminalität und Vandalismus müssen meist selbst alle Lasten tragen.
Hä?
Dann rechnen Sie bitte Autodiebstähle, -aufbrüche und sämtliche Autounfälle auch zum Negativsaldo des Individualverkehrs!
Hasselt in Belgien hat das Konzept vor Jahren erfolgreich eingefuehrt.
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