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Gratis-Busse und -Bahnen Tallinn setzt auf freie Fahrt im Nahverkehr

 ·  Nahverkehr zum Nulltarif: Als erste europäische Hauptstadt bietet das estnische Tallinn die Fahrten mit Bus und Bahn seit Jahresbeginn gratis an. Trotz Anlaufschwierigkeiten und Kritik an den Kosten scheint die Umstellung den gewünschten Effekt zu erzielen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (32)
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Martus Purda

Emissionsfreier und platzsparender

Es ist ein spannender Wandel, der sich in der Stadt nun vollziehen kann. Abgesehen von der Verbesserung der Luftqualität birgt das Ganze einen weiteren bedeutenden Aspekt:

Wenn derartige ÖPNV-Finanzierungen geschickt mit dem Ausbau von P&R-Lösungen im Umland und attraktiveren Radwegenetzen verzahnt wird, entsteht ein enormes Flächenumnutzungspotential.

Parkplätze und dann überflüssige Individualverkehrspuren könnten Grünstreifen, Pocket-Parks, Spielplatz oder Gastronomieaußenfläche werden oder Häuser bei Abriss und Neubau vergrößert werden.

Städte könnten weniger Fläche für technische Nutzungen ausweisen und mehr Fläche für das, wofür sie da sind: Um in ihnen zu leben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 02:54 Uhr
Karl Hammer

Das ist alles Blödsinn

Der ÖPNV ist total uneffektiv, nichmal in der ökologischen Bilanz schneidet er positiv ab, abgesehen von der ungeheuren Unwirtschaftlichkeit die an Geldverbrennung grenzt, die tatsächlichen Kilometerkosten sind astronomisch, die Systeme (mit wenigen Aussnahmen) ineffektiv. Sowas funktioniert nur im kleinen Umfang, als Pilotprojekt, mit dem sich Politiker profilieren können, im Großen würde es das Land ins Chaos stürzen.

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K Zinser
K Zinser (kzin) - 20.01.2013 10:57 Uhr

Sehr gut - Wir könnten ja mal mit personengebundenen ÖPNV Gutscheinen in Deutschland starten

Hier hat Talinn - auch wenn es im belgischen Hasselt auch so etwas gibt - einen Meilenstein gesetzt. Und das demokratisch über eine Volksabstimmung.

Was spricht dagegen für Deutschland etwas ähnliches zu starten. Jeder - es muss wegen Missbrauchs personengebunden sein - bekommt pro Jahr einen Gutschein über 50 oder 100 Euro der für ÖPNV gilt. Darin beinhaltet ist die Bahn (Nahverkehr, 50km) da die Menschen in der Dörfern keine Stadtbusse etc haben.

Es wäre auch eine gute Möglichkeit den Menschen diese Verkehrsart nahezubringen welche die letzten 10, 20 oder sogar 30 Jahre nicht mehr mit Bussen und Bahnen gefahren sind. Bezahlen tun über die Steuern eh schon die meisten von uns.

Das ist Aufgabe der Städte und Landkreise und kann auf Bundeslandsebene - ohne Länderfinanzanzausgleich - geregelt werden.

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 20.01.2013 09:59 Uhr

Wieso sollte ein Bürger, der...

selbst mit dem Auto fährt, führ den ÖPNV-Gebrauch eines anderen zahlen? Was soll denn der Quatsch? Ich zahle schon für den ÖR-Gebrauch von anderen und bin darüber nur spärlich begeistert...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 02:26 Uhr
Karl Hammer

Martus Purda (Fotorep...)

Glauben Sie eigentlich selber was Sie da schreiben?
OK, mir wäre es ganz recht, wenn jeder nur das zahlt was er tatsächlich nutzt.
Streichen wir also Mineralölsteuer und KFZ-Steuer, privatisieren die Strassen und lassen die Autofahrer selbst per Maut entscheiden, welche Strassen sie wie oft zu welchem Preis (mit steuerfreiem Benzin freilich) nutzen wollen.
Ich denke, die Autofahrer würden einen ganz guten Schnitt machen und der Staat hätte das große Problem, wie er künftig seinen ganzen Bürokratie und Subventionsmüll für alles mögliche noch finanzieren soll.

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Martus Purda

Gegenfrage

Wieso sollte ein ÖPNV- und Fahrradfahrer für jährlich Milliarden aufkommen, die Straßenbau und -erhaltung fließen, statt in energieeffizientere Schienenlösungen?

Das Ganze auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Es sind riesige Subventionen am Konsumenten, mit der die Autolobby in Deutschland die Regierungen dazu bringt, den potentiellen Konsumenten bei Laune zu halten. Subventionen des Konsumenten im energieeffizienteren und ökologischeren ÖPNV fallen mir persönlich bisher nicht so sehr auf. Mir ist klar, dass es sie bei Streckenneubauten im verhältnismäßig kleinen Maßstab gibt, das war's dann aber auch.

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Henk Hulst
Henk Hulst (HenkHulst) - 20.01.2013 11:06 Uhr

Wieso

Wieso sollte ein Bürger, der kein Auto besitzt, für die Verkehrsinfrastruktur aufkommen? Hört sich das wie ein gutes Argument an?

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 20.01.2013 09:47 Uhr

Das Baltikum - Öffentlicher Nahverkehr zum 0-Tarif

Das Baltikum - der öffentliche Nahverkehr zum 0-Tarif, warum nicht....

Nun ich bin auch wieder mal Bus gefahren, und warum gibt es nicht so was wie eine elektronische Busfahrkarte- ala Prepaid- und der Preis wird per (ein Entwertautomat kann doch auch schon fortschrittlicher sein, wie Scanner der elektronisch den Preis abbucht), Karte rein, bezahlt, und mit Quittung, die bei Kontrolle vorgelegt werden kann (wenn die Kontrollaufsichtbehörden nicht Transponder schon hätten haben können, die Prepaidkarten lesen können!), das wäre auch mal was, und der Tarif-chaos hätte ein Ende.

Tallinn macht es vor, wie es geht könnte und zeigt das es seiner Bevölkerung etwas geben will, nämlich das auch die Regierung die Zeichen der Zeit erkannt hat und es hilft vor allem der Umwelt und dem Geldbeutel der Menschen....

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Hermann Rampf

Gute Idee, ...

..und auch in D längst überfällig und durchaus finanzierbar. Kostenlos gibt's natürlich nichts.
Ich kann mit gut vorstellen, dass die deutsche Wirtschaft zu bewegen wäre, dies mitzufinanzieren. Warum da nicht längst nachgefragt wurde ist mir gar schleierhaft. Der Rest könnte (wie immer) von den Autofahrern abgezwackt werden. Es muss ja auch nicht ganz kostenlos sein. Kosten für den ÖPNV pro km auf 20% eines Auto-KM zu drücken würde ausreichen. Für Schüler sollte es steuerfinanziert kostenlos sein.
Leider sind trotz vergleichsweise guter Infrastruktur in D längst nicht alle Arbeitsplätze per ÖPNV zu erreichen, schon gar nicht zu allen Arbeitszeiten.
Die Betreiber müssen natürlich überwacht werden. Die Gefahr ist hoch, dass sich wieder die falschen bereichern würden.
Ein sehr komplexes Thema

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Sofie Weiss

Absolut richtig.

Schon vor Jahrzehnten haben "Ökospinner" dasselbe in deutschen Großstädten gefordert. Man darf seine Hand dafür ins Feuer legen, dass kostenloser ÖPNV unterm Strich billiger und viel umweltfreundlicher ist als jede Alternative.

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Closed via SSO

Herzlichen Glückwunsch

Ein sehr sympathischer und moderner Gedanke, der hier umgesetzt wurde. Man kann den Bürgern von Tallin nur herzlich gratulieren, dass sie das Glück, die Fähigkeit und auch den Mut haben, von klugen und zukunftsorientierten Politikern regiert zu werden.

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Karl Hammer

es gibt keinen gratis Nahverkehr

es sei denn, alle Beteiligten arbeiten unentgeltlich und das Matertial ist geschenkt.
Bei Subventionen zahlen lediglich meist diejenigen den Preis, die die Leistung nicht nutzen. Was zu Ressourcenverschwendung führt, da keine Kosten-Nutzen-Kalkulation mehr stattfindet. Angenommene positive Effekte lassen sich schwer nachweisen und werden einfach nur behauptet. Negative Folgen werden nicht untersucht.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 02:42 Uhr
Karl Hammer

Dirk Lehmann (DkLehmann)

"Mit dem gleichen Argument können Sie sämtliche Kultur und für unseren Staat überlebenswichtige Infrastruktur abschaffen"

Sie glauben, wenn der Staat keine Kultur oder Infrastruktur fördern würde, dann gäbe es das nicht mehr? Dann sind Sie bestimmt auch für eine Prämie fürs Kinderkriegen und am Besten gleich die staatliche Erziehung hinterher?
Verantwortung... Freiheit... Initiative... mal gehört?... sagt Ihnen das irgendwas?
damals, nicht wahr, aus Erzählungen..., als der Mensch noch in den Bäumen lebte... und nicht von einer besseren Welt träumte...
Heute regelt das alles der freundliche Bürokrat vom Amt, die Nanny im Parlament. Die entscheiden für mich was gut ist und was ich brauche und wofür mein Geld ausgegeben werden soll... und das ist auch fein so, weil, ich überblicke diese schweren und kompliziertzen Dinge ja nicht so... oder doch ich schon, weil ich bin ja schlau, aber diese dumme Masse, die ist das Problem, der Pöbel, die sind dumm...
Das ist wahrhaft tiefgründig.

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Karl Hammer

Dirk Lehmann (DkLehmann)

"Mit dem gleichen Argument können Sie sämtliche Kultur und für unseren Staat überlebenswichtige Infrastruktur abschaffen"

Sie glauben, wenn der Staat keine Kultur oder Infrastruktur betreiben würde, dann gäbe es das nicht mehr? Dann sind Sie bestimmt auch für eine Prämie fürs Kinderkriegen und am Besten gleich die staatliche Erziehung hinterher? Das Komplettwohlfühlpaket also.
Verantwortung... Freiheit... mal gehört?... sagt Ihnen das irgendwas?
damals, nicht wahr, aus Erzählungen..., als der Mensch noch in den Bäumen lebte... und nicht von einer besseren Welt träumte...

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Martus Purda

Was gegen Subventionen? Individualverkehr ist hoch subventioniert.

Jedes Jahr fließen allerdings vor allem Steuermilliarden in Land- und Bundesstraßen, Autobahnen und Straßen in der Stadt.

Um von denen zu profitieren, muss man allerdings erstmal ein Auto kaufen. Schade eigentlich. Es ist doch klar, dass wir in die falsche Richtung denken. Autobahnen sollten privatisiert werden und sich durch diejenigen, die auf ihnen fahren, selber tragen. Dann kommen wir mal in realistische Vergleichbarkeit von Auto- und Bahnfahrten.

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Dirk  Lehmann

Oberflächliche und törischte betrachtungsweise, typisch neoliberale Welt eben...

Mit dem gleichen Argument können Sie sämtliche Kultur und für unseren Staat überlebenswichtige Infrastruktur abschaffen oder alles mit Gebühren belegen, was derzeit nur eoine kleine Pauschale kostet oder ebenfalls kostenlos ist.
Wollen Sie also sämtliche Orchester, alle Opernhäuser, alle Theater und Schauspielhäuser, alle öffentlichen Bibliotheken, alle Schwimmbäder, alle Zoos, sowie alle Erhaltenden Maßnahmen für städtebauliche Denkmäler, Steuervorteile für Vereine und karrikative Institutionen, kurz, alles, was unsere Kultur ausmacht, jetzt ebenfalls abschaffen, weil dort ebenfalls Subventionen fliessen?

Konsequent zuende gedacht müssten sie sogar Altenpflege als betriebswirtschaftlich falsch ablehnen, sämtliche Errungenschaften des Solidarischen Systems einer modernen Gesellschaft ablehnen.

So eine törichte, neoliberal-naive Betrachtung dessen, was menschliche Kultur ausmacht, nur unter oberflächster Kategorisierung ist mir nun wirklich selten untergekommen....

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Wolfgang Richter

Wärmestube für Penner

Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel sind schöne mobile Wärmestuben für, politisch korrekt formuliert, Wohnungslose und nicht Arbeitende.
Man sitzt den ganzen Tag in der guten Stube, es ist schön warm und draußen zieht die Landschaft vorbei.
Die lästigen Berufspendler sollen bitte stehen, denn wir sitzen so schön.
Gezahlt wird das Ganze von den Steuern der Dummen, die in Vollzeit arbeiten und oft auch nicht blendend verdienen.
So nicht!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:28 Uhr
Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 20.01.2013 11:28 Uhr

@Herrn Rampf

Natürlich m i t Chip. Aber den hat der angesprochene Personenkreis schon in Händen bevor die eigentlich berechtigte Bevölkerung den Antrag ausgefüllt hat.

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Hermann Rampf

Sie haben den Artikel...

...nicht gelesen!
Da wurden Chips ausgegeben, die zur Fahrt berechtigen.
Ein wenig Kontrolle ist schon notwendig.

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Jupp Grüner

Wenn man gleichzeitig den Individualverkehr gängelt

Sicher ist es ein interessanter Versuch. Wenn man allerdings gleichzeitig den Individualverkehr durch Umwandelung von Fahrspuren gängelt, verwässert man die Aussagekraft der Zahlen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:53 Uhr
Martus Purda

Individualverkehr ist ja das Problem.

Wie in dem Artikel steht, hat die Stadt mit Verkehrschaos zu kämpfen. Da nunmal ÖPNV eine weitaus größere Beförderungskapazität als Individualverkehrs auf der gleichen Verkehrsspur, ist doch nur pragmatisch das zu machen, was sie gängeln nennen: Die nötigen Maßnahmen zur Lösung des Problems nennen.

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David Schratt

zum Vergleich

Augsburg ist mit ~300.000 Einwohnern kleiner, als Talinn. Wir haben einen - nicht kostenloses - sehr gut ausgebauten Nahverkehr. Tägliche Fahrgäste: >250.000 und damit das zweieinhalbfache von Talinns 100.000.

Ich finde Talinns Idee mutig und klasse. Ökonomisch liegen die Grenzkosten für den zusätzlichen Fahrgast im Taktverkehr ohnehin bei 0. Falls nun aber dafür die Investitionen ausbleiben, könnte der Schuss nach hinten losgehen, da man auch mit einfach besserem Angebot (siehe oben) schon ein deutlich höheres Niveau erreichen kann.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 09:30 Uhr
Dirk  Lehmann

Herr Müller, sie machen da eine Milchmädchenrechnung auf...

Im Gegensatz zu Ihnen dürfte jeder wissen, daß fast 100% der Fahrgäste im ÖPNV ( öff. Personen-Nahverkehr) auch wieder ZURÜCKFAHREN wird, das halbiert schon einmal die Zahl der realen Personen. Zudem werden viele Menschen aus dem Umland ein park&ride-System nutzen, desweiteren Fremde besucher der Städte, eine weitere Milchmädchenrechnung Ihrerseits, weil Sie das Umland völlig ausserhalb Ihrer Betrachtung lassen.

Langfristige Betrachtungen zeigen übrigens, daß auch der Tourismus mit seinen zahlungspflichtigen, aber günstigen Pauschaltickets bei INTAKTER und attraktiver Infrastruktur des ÖPNV profitiert, ebenso wie dieser touristische Kostenbeitrag seinerseits positiv für den ÖPNV ist.

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Horst Mueller

Augsburg

Wenn also 250.000 Menschen täglich den Nahverkehr nutzen, dann sind ja alle Babys, Greise und Pflegebedürftige unterwegs. Respekt.

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Dirk  Lehmann

sehr guter Schritt !

ich drücke die Daumen. Vor allem die mittlerweile über 12 Mio Arbeitnehmer mit Hungerlöhnen in Deutschland mit ihren Familien wären mobiler und würden weniger ausgegrenzt als sie es jetzt schon sind.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:53 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.01.2013 11:53 Uhr

Herr Lehmann,

ich stimme ihrem Kommentar ja durchaus zu was den kostenlosen Nahverkehr angeht, aber ihre Reaktion auf den kurzen Satz von Herr Hammer zeigt ihre hohe sozialistisch motivierte Aggressivität. Nehmen sie bitte zu Kenntnis dass Deutschland bereits 50% seiner jährlichen Steuereinnahmen für Soziales ausgibt, was man auch mal anerkennen sollte, bevor man jemandem Sozialdarwinismus vorwirft. Natürlich können wir noch mehr umverteilen und umverteilen bis alle ob qualifiziert oder unqualifiziert, ob arbeitend, oder nicht arbeitend, das gleiche verdienen. Dass dann aber die Motivation sich anzustrengen auf der Strecke bleibt kommt ihnen wohl nicht in den Sinn. Am Ende nimmt der Staat dann nur noch wenig ein, hat auch nichts mehr zum Verteilen und geht pleite. Wie sowas abläuft können sie an der Geschichte der DDR studieren. Wenn sie dieses gescheitete, sozialistische Experiment nochmals widerholen wollen, nur zu. Aber bitte suchen sie sich ein anderes Land dafür.

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Dirk  Lehmann

@ Herr Hammer

Sparen Sie sich Ihren überheblichen, arroganten Zynismus.

Im Gegensatz zu Ihnen komme ich regelmäßig berufsbedingt in Kontakt mit Menschen, die nach lebenslangem Arbeiten innerhalb kurzer Zeit unverschuldet ihren Job verlieren und alles verlieren, sich selbst einfache Dinge nicht mehr leisten können und deren Kinder kaum eine Chance haben, normal aufzuwachsen und Bildung ausserhalb des schulischen BAsisangebots zu erlangen.

Es mag ja sein, daß sie als Sozialdarwinist eine feudale Gesellschaft wieder herbeisehnen und es geht ja auch mit RIESENSCHRITTEN wieder dorthin zurück, aber es ist ein Schritt zurück ins Mittelalter - dorthin, wo sie sich offenbar wohlfühlen.

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Karl Hammer

Ja, die armen hungernden Menschen

Nie ging es ihnen schlechter als heute.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 19.01.2013 19:44 Uhr

Beachtenswerter Ansatz

aber zur Nachahmung vorerst nicht zu empfehlen. Es müssen über einen längeren Zeitraum Daten gesammelt und ausgewertet werden. Da dürfen nicht nur ökonomische Aspekte betrachtet werden. Einflüsse auf soziales Verhalten (Diebstähle, Gewalt gegen Personen und Sachen, Pöbeleien etc.) müssen ebenso analysiert werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:34 Uhr
Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 20.01.2013 11:34 Uhr

@Frau Weiss: schon gegen das Analysieren...

haben Sie etwas einzuwenden - einfach blind drauf los? Wenn ein solches System erst mal implantiert ist, läßt es sich nicht mehr abschaffen. Für die von Ihnen angeführten Fälle trägt der Einzelne oder seine von ihm bezahlte Versicherung die Kosten. Die Opfer von Kriminalität und Vandalismus müssen meist selbst alle Lasten tragen.

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Sofie Weiss

Hä?

Dann rechnen Sie bitte Autodiebstähle, -aufbrüche und sämtliche Autounfälle auch zum Negativsaldo des Individualverkehrs!

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Ronald Gruenebaum

Vorbild

Hasselt in Belgien hat das Konzept vor Jahren erfolgreich eingefuehrt.

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19.01.2013, 18:56 Uhr

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