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Grafik des Tages Wenn Werbung Ärger macht

In der Werbung wird gerne provoziert. Ob Grenzen überschritten werden, muss der Deusche Werberat entscheiden – und der hat gut zu tun, wie unsere Grafik des Tages zeigt.

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Wo der Werberat einschreitet
© FAZ.NET / Statista - Lizenz: CC BY-ND Vergrößern

Wo der Werberat einschreitet

Gute Werbung zeichnet sich dadurch aus, dass sie beim Betrachter eine Reaktion hervorruft und somit im Kopf hängenbleibt. Um diesen Effekt zu erreichen, setzen Werbetreibende gerne auf provokante Aussagen und testen Grenzen aus. Manchmal schießen sie dabei jedoch übers Ziel hinaus und überschreiten diese. In solchen Fällen schaltet sich der Deutsche Werberat ein. Jeder, der eine Werbemaßnahme für unangemessen hält, kann sich beim Werberat beschweren. Letzterer prüft die Beschwerde und beanstandet die Werbung gegebenenfalls beim werbenden Unternehmen. Wird die Werbung folglich nicht geändert oder eingestellt, spricht der Werberat eine öffentliche Rüge aus. Mehr als 700 Werbemaßnahmen wurden im vergangenen Jahr beim Deutschen Werberat gemeldet, 441 fielen in den Zuständigkeitsbereich des Kontrollgremiums, das der Beschwerde in 95 Fällen folgte. Unsere heutige Grafik von Statista zeigt die häufigsten Beschwerdegründe.