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Veröffentlicht: 15.01.2013, 17:01 Uhr

Goldreserven Zugeständnis der Bundesbank

Die Bundesbank will in Paris gelagerte Goldbarren zurück holen, um Verschwörungstheoretikern entgegen zu kommen. Damit sollte es gut sein. Denn andernorts liegt die Gold-Reserve sinnvoller als in Deutschland.

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Der Lust an goldenen Verschwörungstheorien kommt die Bundesbank auch mit der schärfsten Prüfung nicht bei. Den größten Zweiflern ist eine Liste mit Barrennummern nichts als Papier. Das im Ausland gelagerte Gold könnte ja längst verkauft sein. Eine Zählung unter Aufsicht verstärkt eher das Misstrauen, denn - so geht eine der schönsten Theorien - die Goldbarren könnten ja längst durch gelb angemaltes Kupfer ersetzt sein.

Gegen solche Phantasien nützt auch das jüngste Einlenken der Bundesbank nichts, die das in Paris gelagerte nach Frankfurt schaffen will. Immerhin ist dieser Schritt aber noch am ehesten zu rechtfertigen. Die in Paris lagernden 347 Tonnen Gold könnten im Fall einer Zahlungskrise nicht in Fremdwährung getauscht werden, weil auch Frankreich den Euro hat.

Im Ausland ist das deutsche Gold besser aufgehoben

Doch damit sollte es gut sein mit Zugeständnissen an die Fraktion der Zweifler. Die Bank von England und die amerikanische Fed wachen über das im Ausland gelagerte deutsche Gold, etwa die Hälfte des gesamten Schatzes, und es gibt keinen Grund, an ihrer Inventur zu zweifeln.

Das deutsche Gold ist da, wo es sinnvoller sein sollte. Es ist sicher und sollte nicht durch die Weltgeschichte gekarrt werden.

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