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Goldreserven Unser Bestes

15.03.2010 ·  Versuche, das Gold der Bundesbank zu Geld zu machen, gab es so einige. Erst Theo Waigel, dann Peer Steinbrück. Die Bundesbank reagiert stets gereizt, wenn ihr jemand ans Gold will. Jetzt warnt sie Wolfgang Schäuble, falls er die Goldreserven für seine EWF-Idee einplanen sollte.

Von Manfred Schäfers
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Die Bundesbank reagiert gereizt, wenn ihr jemand ans Gold will. Diesmal warnt sie Wolfgang Schäuble. Wenn der Bundesfinanzminister planen sollte, die Reserven zu übertragen, werde dies auf ihren entschiedenen Widerstand stoßen.

Versuche, das Gold der Bundesbank zu Geld zu machen, gab es so einige. Schäubles Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) wollte die Bundesbank zu Goldverkäufen verpflichten. Der Erlös sollte bei ihr in eine Rücklage fließen. Doch die Bundesbank fürchtete, dass der Bund sich diese durch eine weitere Gesetzesänderung aneignen könnte, um Haushaltslöcher zu stopfen. Auch der CSU-Politiker Theo Waigel hatte als Finanzminister vom Goldschatz profitieren wollen. Er hatte 1997 vorgeschlagen, die Gold- und Devisenbestände der Bundesbank neu zu bewerten, um damit stille Reserven in Milliardenhöhe zu realisieren. Steinbrück und Waigel mussten einen Rückzieher machen. Auch wenn die Bundesbank nicht mehr ist, was sie einmal war, sollte Schäuble der angekündigte Widerstand zu denken geben. Auch die Deutschen könnten ins Grübeln kommen. Sie sehen auf einmal ganz konkret, was sie der Europäische Währungsfonds kosten dürfte.

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Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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