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Goldpreis auf Rekordhoch Die Feinunze kostet erstmals mehr als 1000 Dollar

13.03.2008 ·  Der Goldpreis hat schon in den vergangenen Wochen einen Rekord nach dem anderen gebrochen. Jetzt hat er die 1000-Dollar-Marke geknackt. Händler begründen die hohe Nachfrage nach Gold weiter mit der Schwäche des Dollars.

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Der Goldpreis hat am Donnerstag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 1000 Dollar übersprungen. Für eine Feinunze (31,10 Gramm) des Edelmetalls wurden zeitweise 1000,45 Dollar bezahlt. Schon in den vergangenen Monaten war der Goldpreis unaufhaltsam gestiegen.

Derzeit sorgt die Furcht der Anleger vor einer ausgeprägten Wachstumsschwäche der Vereinigte Staaten für zahlreiche Rekordwerte an den Rohstoffmärkten, hieß es von Experten. „Es ist eine Kombination aus verschiedenen Faktoren, die einen fruchtbaren Boden für die hohen Goldpreise bilden“, sagte Devisenexpertin Dora Borbély von der DekaBank. Neben der Furcht vor einer Rezession in den Vereinigte Staaten würden auch die Sorgen der Investoren vor steigenden Preisen und einem weiteren Kursverfall der amerikanische Währung den Goldpreis beflügeln.

Seit 2001 steigt der Goldpreis stetig, nachdem er zwischen 1999 und 2001 noch mehrmals auf die Marke von 250 Dollar zurückgefallen war. Nach einem zyklischen Tief im August 2007 von 666,40 Dollar hat der Bullenmarkt noch einmal deutlich zugelegt, nachdem die amerikanische Notenbank im Zuge der Kreditmarktkrise ihre Geldpolitik gelockert hat.

Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen in Schwindel erregende Höhen geklettert. Jungen Leuten in Ägypten bereitet dies Kopfzerbrechen. Dort schenkt traditionell der Bräutigam der Braut ein Ensemble aus Goldschmuck. Doch nun wird das Heiraten für viele Paare zu teuer.

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Von Holger Steltzner

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